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Filmplakate - Kunst oder Kitsch?
Neue Kinofilme werden in der Regel mit Spannung erwartet. Bevor das Internet als Informationsquelle zur Verfügung stand, versuchten sich die Kinobesucher anhand von Filmplakaten, die in den Schaukästen der Lichtspielhäuser zu sehen waren, über den Inhalt des Films zu informieren.
Plakate zur Ankündigung von Kinofilmen
Zur Standardausstattung vieler Großkinos gehörten früher handgemalte Plakate, die an der Außenfassade angebracht waren und auf Neuerscheinungen im Kino hinwiesen. Filmplakate wurden von speziell dazu ausgebildeten Plakatmalern angefertigt. Bei der Herstellung von Plakaten zur Ankündigung von Kinofilmen musste besonders auf die Typografie geachtet werden. Bei einem typischen Filmplakat finden sich Schriftzüge an drei verschiedenen Stellen. Zunächst wird der Filmtitel an einer besonders prägnanten Stelle platziert und in der höchsten Schriftgröße gestaltet. Da der obere Rand eines Filmplakats besonders im Blickpunkt steht, eignet sich dieses Feld optimal für die Nennung der Hauptdarsteller, während andere an der Filmproduktion beteiligte Personen wie Regisseur, Kameramann und Nebendarsteller am unteren Plakatrand namentlich erwähnt werden. Viele Kinobesucher, die ihren Lieblingsfilm in bildlicher Form betrachten wollen, verzieren ihre Wände mit entsprechenden Filmpostern. Bei führenden Herstellern besteht oft die Möglichkeit, Plakate mit Filmmotiven sowie Wandkunst auch nach eigenen Vorstellungen zu individualisieren. Im Prinzip gibt es beinahe von jedem bekannten Film, der im Kino gezeigt wurde, entsprechende Poster. Zu den beliebtesten Filmpostern gehören die Stranger Things Poster. Die erste Folge dieser US-amerikanischen Science-Fiction-Mysteryserie wurde am 15. Juli 2016 bei Netflix gezeigt. Im Mittelpunkt der Serie, die in der Stadt Hawkins in US-Bundesstaat Indiana spielt, steht eine Gruppe von Kindern. Durch einen mysteriösen Zufall begegnen diese Kinder einem unbekannten Mädchen und müssen feststellen, dass ihr Leben aufgrund dieser Begegnung buchstäblich auf den Kopf gestellt wird. Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, versuchen die Kinder, das ominöse Tattoo des Mädchens zu entschlüsseln. Sie gehen davon aus, dass das markante Tattoo auf dem Handgelenk des unbekannten Mädchens der Schlüssel zu den Rätseln, die in dieser Kleinstadt passieren, sein könnte.
Der mystische Charme der 1950-er Jahre
Ein mystischer Charme liegt über dem Stil der 1950-er Jahre. Retro-Schilder und Kinoplakate aus dieser Epoche verleihen den Räumen ein besonderes Ambiente. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts entstand eine spezielle Form der Kreativität und des Individualismus. Die Wände wurden mit geblümten Tapeten, Zirkus Retro oder Comic-Postern geschmückt. Eine große Popularität genießt auch der Vintage-Look. Der Begriff Vintage kommt aus der englischen Sprache und bedeutete ursprünglich Weinlese. Als Stilbezeichnung hat sich der Begriff nicht nur in der Mode, sondern auch im Kino (Vintage-Filmlook) sowie für Schmuck und Accessoires durchgesetzt. Vintage Posters mit Filmszenen aus bekannten Kinofilmen können praktisch an jeder Wand befestigt oder eingerahmt aufgehängt werden. Es gibt verschiedene Methoden, um Posters richtig aufzuhängen. Beim Aufhängen sollte unbedingt darauf geachtet werden, das Poster ausschließlich mit gereinigten Händen anzufassen. Darüber hinaus ist es wichtig, Wandbilder und Poster nur an den Rändern zu berühren und nicht auf die Mitte des Motivs zu fassen. Damit das Bild an der Wand gut hält, sollte es niemals auf einem feuchten oder verunreinigten Untergrund platziert werden. Bei frisch gestrichenen Wänden müssen die Farben zunächst vollständig getrocknet sein, bevor ein Poster darauf befestigt werden kann. Es empfiehlt sich, Poster oder Wandbilder mit Klebemitteln, die später wieder entfernen werden können, zu befestigen.
(Steffi)
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