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Cineclub News

Sonntag, den 27.09.2020

Friedensfilmpreis Osnabrück

Aussichten und Abstimmungen: Die Jurymitglieder und die Anwärter auf den Friedensfilmpreis Osnabrück

Nach einer erzwungenen Kinopause in der ersten Jahreshälfte sind seit dem Sommer wieder Leinwand-vergnügen möglich. Eine gute Nachricht für das Team des 35. Unabhängigen FilmFests Osnabrück. Nach Monaten der Ungewissheit steht fest, dass die bisherigen Planungsarbeiten nicht umsonst waren: Das renommierte Filmfestival kann stattfinden, wobei der Corona-Vorsorge Rechnung getragen wird. Vom 21. bis 25. Oktober bringen 58 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme internationales Flair in die Stadt. Traditionelle Vorführungen mit Großleinwand gibt es in den der vier Spielstätten Lagerhalle, Filmpassage, Filmtheater Hasetor, Haus der Jugend und in einer Sonderveranstaltung im Cinema Arthouse zu sehen sein. Mit ffos+ wird in diesem Jahr unter der Web-Adresse stream.filmfest-osnabrueck.de erstmals zusätzlich ein kostenpflichtiger Streaming-Service angeboten.

Das Programm teilt sich in die Kurzfilmprogramme und die Langfilmsektionen Focus on Europe, Vistas Latinas und FilmFest Extrem, und wie in jedem Jahr werden vier Filmpreise vergeben, die mit insgesamt 18.200 Euro dotiert sind. Ausgeschrieben sind der Filmpreis für Kinderrechte, der Publikumspreis für den besten Kurzfilm und der Publikumspreis für den besten studentischen Kurzfilm sowie der mit 15.000 Euro dotierte Friedensfilmpreis Osnabrück. Stifter der Auszeichnung ist die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur.

Für den Wettbewerb um den Friedensfilmpreis Osnabrück wurden elf Spiel- und Dokumentarfilme nominiert, die sich gemäß den Statuten in herausragender Weise in den Dienst humanen Denkens und der Toleranz stellen. Unter den Beiträgen finden sich informative und bewegende Geschichten, die Einblicke in nahe und ferne, vergangene und aktuelle Lebenswelten ermöglichen.
Die Filmerfahrung selbst wird in Ra'anan Alexandrowicz’ filmischem Experiment „The Viewing Booth“ zum Thema. Der israelische Regisseur zeigte ausgewählten Personen Videomaterial, das nach Angaben der Urheber Menschenrechtsverstöße dokumentiert. Er bat die Zuschauer:innen, das Gesehene zu kommentieren und filmte sie dabei. Die kritischen Reaktionen der Collegestudentin Maia Levy überraschten ihn. Daraufhin bat er sie, sich noch einmal zur Verfügung zu stellen.

Das Hinterfragen vermeintlicher Gewissheiten und der aktive Wille zur Veränderung ist ein zentrales Thema der Filme im Wettbewerb um den Friedensfilmpreis. In „A Son“ stellt die lebensbedrohliche Verletzung eines Zehnjährigen dessen Familie vor eine schwere Belastungsprobe und wirft allgemeingültige moralische Fragen auf. In „This Is Not a Burial, It's a Resurrection“ kämpft eine 80-jährige Witwe gegen die Zwangs-Umsiedlung ihres Dorfes. „Sunless Shadows“ widmet sich einer Gruppe junger Frauen, die die an ihnen verübte innerfamiliäre Gewalt in Ermangelung jeglicher Hilfsangebote nur mit Gewalt zu beantworten wussten und nun in einem Gefängnis auf ihre Strafe warten.

Die Deutschlandpremiere „Merry Christmas, Yiwu“ stimmt auf besondere Weise auf Weihnachten ein. Yiwu ist eine chinesische Industriestadt, in der unter anderem Weihnachtsschmuck für den Export hergestellt wird. Die Glitzerkugeln, Zipfelmützen und Deko-Rentiere finden ihren Weg auch nach Deutschland. Die Arbeitsverhältnisse, unter denen sie hergestellt werden, entsprechen allerdings nicht gerade der weihnachtlichen Botschaft.

Verbesserungswürdig sind auch die Lebensbedingungen der über 300.000 Aids-Infizierten in der chinesischen Provinz Henan, die meisten von ihnen Opfer staatlicher Nachlässigkeit.
In der mutigen Menschenrechtsaktivistin Ximei haben sie eine engagierte Fürsprecherin gefunden, die trotz ihrer eigenen Erkrankung Hilfsangebote auf die Beine stellt und sich mit den Verantwortlichen anlegt. Die Regisseur:innen Andy Cohen und Gaylen Ross haben sie sieben Jahre lang, ständig beobachtet und schikaniert von den Behörden, mit der Kamera begleitet. Ihr Film trägt den Namen der Protagonistin: „Ximei“. Die Koautorin des Films, Gaylen Ross, hat einen interessanten Werdegang hinter sich. Sie war kurz als Schauspielerin tätig und spielte eine der Hauptrollen in George Romeros Horrorfilm „Zombie“. Seit Ende der 1980er dreht und produziert sie anspruchsvolle Dokumentarfilme und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Von einer nervenaufreibenden Tätigkeit berichtet der französisch-armenische Beitrag „Nothing to Be Afraid of“: der Landminen-Entschärfung. Ganze Waldflächen in Bergkarabach sind mit den international geächteten Anti-Personen-Waffen verseucht. Mitarbeiterinnen der Nichtregierungsorganisation HALO Trust suchen nach den im Boden versteckten Minen, um sie kontrolliert sprengen zu können. Um Waffen, die es nie gab, kreist die bittere Politsatire „Curveball – Wir machen die Wahrheit“. An Tatsachen angelehnt erinnert der Film daran, wie deutsche Geheimdienstler durch ihre Eitelkeiten und einen Mangel an Verantwortungsgefühl auf beschämende Weise zum zweiten Irak-Krieg beitrugen. Mit Sebastian Blomberg und dem zukünftigen Bremer Tatortkommissar, Dar Salim. Verbrechen deutscher Aussiedler sind Thema des Films „Songs of Repression“. Die berüchtigte Colonia Dignidad, in der systematisch Kindesmissbrauch betrieben und gefoltert wurde, besteht weiter, heute unter anderem Namen. Einige Bewohner sind traumatisiert, andere verklären ihre eigene Geschichte.

„It Takes a Family“ dokumentiert die Auseinandersetzung der Filmemacherin Susanne Kovács mit der Vergangenheit ihrer Familie. Das Überleben des Holocausts, die Auswanderung nach Dänemark, Gewalterfahrungen, Ausgrenzung.

Der Gewinner des Friedensfilmpreises Osnabrück wird von einer dreiköpfigen Jury aus erfahrenen Vertreter:innen der Filmkultur bestimmt.

Die Niederländerin Heleen Gerritsen leitet seit 2018 das Wiesbadener goEast-Festival, das sich dem mittel- und osteuropäischen Filmschaffen widmet. Ihr frühes Interesse für klassische russische Kultur festigte sie im Studium der Osteuropa-Studien und Wirtschaftswissenschaften in Amsterdam und Sankt Petersburg. Dort arbeitete sie im traditionsreichen Produktionsstudio Lenfilm, sammelte weitere Erfahrungen bei den Filmfestivals in Rotterdam und Amsterdam und leitete bis 2017 das Neubrandenburger DokumentART-Festival. An der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin ließ sie sich zur Produzentin ausbilden.

Katrin Mundt gehört seit 2018 der dreiköpfigen Leitung des Osnabrücker European Media Art Festivals an und verantwortet dort die Filmprogramme. Als freie Kuratorin realisierte sie im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, dem Hartware MedienKunstVerein Dortmund, fu?r die Bonner Videonale, das goEast-Festival, Alternative Film/Video in Belgrad und Intermediæ in Madrid zahlreiche Ausstellungen und Filmprogramme. Die Duisburger Filmwoche, Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und das Kasseler Dokfest beriefen sie in ihre Auswahlkommissionen. Sie vero?ffentlichte u. a. „Ortsbestimmungen. Das Dokumentarische zwischen Kino und Kunst“ (Katrin Mundt: Berlin 2016, hrsgg. zusammen mit Eva Hohenberge).

Das Trio wird komplettiert von Björn Koll, Inhaber und Motor des unabhängigen Filmverleihs Edition Salzgeber. Sein Studium der Theaterwissenschaft, BWL und Psychologie schloss er nie ab, weil er unter anderem eigene Kurzfilme, Praktika am Theater des Westens und an der Deutschen Oper viel spannender fand. Seit 1994 ist Koll mit Salzgeber der Verleiher von über 500 Filmen, deren Spektrum von Queer Cinema, Dokumentarfilm und Nachwuchs bis zum World Cinema reicht. Privat sammelt Björn Koll Fotografie, veranstaltet unregelmäßig Ausstellungen und entwickelt Kunst- und Buchprojekte. Die feierliche Preisverleihung wird als Höhepunkt des 35. Unabhängigen FilmFests am 25. Oktober um 17 Uhr in der Lagerhalle stattfinden. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter info@filmfest-osnabrueck.de wird gebeten.

Anschließend setzt der außerhalb des Wettbewerbs präsentierte Abschlussfilm „Air Conditioner“ einen markanten Schlusspunkt: Skurrile Dinge begeben sich in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Ohne erkennbaren Grund fallen die an den Fassaden befestigten Klimaanlagen auf die Straße und finden bisweilen neue Besitzer. Zezinhas Chef ist wütend, er will sein Gerät zurück. Für das Hausmädchen Zezinha und den Hausmeister Matacedo beginnt eine Odyssee durch Luandas Downtown, von Regisseur Fradique farbenprächtig, faszinierend, einfallsreich inszeniert und mit der berührenden Musik Aline Frazaos unterlegt.

Und für alle, die am Sonntag verhindert sind: Der Gewinner des Friedensfilmpreises Osnabrück wird am Dienstag, den 27. Oktober 2020, um 20 Uhr noch einmal als FilmFest Extra in der Lagerhalle zu sehen sein. Weitere Informationen zu den Filmen im Wettbewerb um den Friedensfilmpreis Osnabrück findet ihr auf der Homepage www.filmfest-osnabrueck.de.
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Donnerstag, den 24.09.2020

Ob spannende Rätsel, wilde Pferde, furchtlose Wikinger oder sympathische Schlossgespenster: Ab dem 25. September werden zahlreiche Filme der Constantin Film auf Disney+ ihr neues Zuhause finden, darunter Erfolgslieblinge wie OSTWIND – ZUSAMMEN SIND WIR FREI, OSTWIND 2 (beide Filme exklusiv), WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER, WICKIE AUF GROSSER FAHRT, HUI BUH, DAS SCHLOSSGESPENST und die fantastische und abenteuerreiche FÜNF FREUNDE-Filmreihe. Damit bringt Disney+ beste Unterhaltung für einen gemütlichen Filmabend mit der ganzen Familie direkt nach Hause.

Franz Woodtli, Vorstand für Vertrieb Kino und Home Entertainment der Constantin Film: „Disney+ ist das Zuhause kleiner und großer Helden - es ist wirklich großartig, dass unsere wunderbaren Geschichten dort für beste Unterhaltung sorgen dürfen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Disney+.“

Constantin Filme im September und Oktober auf Disney+

  • OSTWIND - ZUSAMMEN SIND WIR FREI (ab 25.09.2020 auf Disney+)
  • OSTWIND 2 (ab 25.09.2020 auf Disney+)
  • WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER (ab 25.09.2020 auf Disney+)
  • WICKIE AUF GROSSER FAHRT (ab 25.09.2020 auf Disney+)
  • FÜNF FREUNDE 1-4 (ab 09.10.2020 auf Disney+)
  • HUI BUH, DAS SCHLOSSGESPENST (ab 30.10.2020 auf Disney+)

Quelle: Constantin
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Mittwoch, den 23.09.2020

Vom wilden Jungen zum Weltmeister:
SCHWEINSTEIGER Memories


Am Anfang trafen sich zwei Regisseure. Einer hat seinen Job am Filmset, der andere leitete jahrelang die Geschicke im Mittelfeld beim FC Bayern München und in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Til Schweiger und Bastian Schweinsteiger trafen sich zu einem gemeinsamen Essen. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr seit Juni 2020 bei Amazon Prime streamen. In Schweinsteigers Karriererückblick kommen außer ihm noch etliche weitere Legenden zu Wort - aus verschiedenen Bereichen. Ehemalige Trainer, Kapitäne und Mitspieler gehören ebenso dazu wie seine Lebenspartnerin Ana Ivanovic.

Ein Lausbub wie viele andere

Schweinsteiger fiel lange nicht durch spezielles Talent auf dem Fußballplatz auf. Er war durchschnittlich begabt, durchaus auch in anderen Sportarten aktiv und vor allem für jeden Streich zu haben. Er legte aber auch eine Mentalität an den Tag, die ihn eines Tages zum Weltmeister machen würde. Wohl kaum eine Leistung hat Bastian Schweinsteiger als Kämpfer so geprägt wie das WM-Finale 2014 im berühmten Maracaña von Rio de Janeiro. Die Erzählungen zu jenem Finale lassen Erinnerungen an die Dokumentation zur Rugby-Weltmeisterschaft 1995 aufkommen. In Invictus spielen Nelson Mandela (Morgan Freeman) und François Pienaar (Matt Damon) die tragenden Rollen. Auch 1995 beim Rugby endete ein enges Endspiel in einer Verlängerung und mit dem Titel für Pienaars Südafrika.

Schweinsteiger Memories


Ob man ihm acht Jahre zuvor ähnliches zugetraut hätte? Bei der WM in Deutschland fiel er vor allem auf, wie er zusammen mit dem damals ähnlich jungen Lukas Podolski seine Erlebnisse während dem Großanlass kundtat. Podolski kommt in der Doku ebenso ausführlich zu Wort wie der damalige Kapitän Michael Ballack. War der dritte Platz für eine eher schwach eingestufte deutsche Mannschaft 2006 ein Achtungserfolg, war derselbe Platz vier Jahre später in Südafrika eine leise Enttäuschung. Von Enttäuschungen geprägt sind auch die nächsten paar Jahre, insbesondere 2012 - mit dem Verein und der Nationalelf. Doch Schweinsteiger hat im Sport seine Spuren hinterlassen. Für die WM 2022 werden der deutschen Mannschaft fast so gute Quoten zugerechnet wie Brasilien oder Frankreich, die beide mit 6,50 in den Sport Wetten geführt werden. Auch Schweinsteigers ehemaliger Verein spielt immer noch vorne mit. Die Bayern werden für die Champions League 2020/2021 mit 4,00 als Topfavorit geführt.

Als Bayer von den Bayern geprägt

Schweinsteiger hatte in seinen frühen Jahren beim FC Bayern nicht viel zu verlieren. Vor dem damaligen Torwart und Kapitän Oliver Kahn hatte er sogar richtig Angst, auch wenn dieser sich immer wieder um Schweinsteiger kümmerte. In einem von Superstars geprägten und sehr auf die Erscheinung nach außen fokussierten Verein stößt Schweinsteiger immer wieder auf Ecken und Kanten. 2012 ist Schweinsteiger vom jungen wilden Kerl zu einem der respektierten Führungsspieler aufgestiegen, doch nichts will in dieser Saison zu Ende gelingen. Schwierige Zeiten richtig einzuordnen ist die Stärke manch einer Doku, wie zum Beispiel "Sunderland 'til I die" auf Netflix aus dem Jahr 2018 beweist.

Schweinsteiger Memories


Immer mehr beginnt Schweinsteiger mit Verletzungen zu kämpfen. 2013 und 2014 fällt er mehrfach aus, kämpft sich mit der deutschen Nationalmannschaft aber in Brasilien zum Weltmeistertitel. Nicht nur im Finale gegen Argentinien wirft er sich in jeden Zweikampf als wäre er der letzte des Spiels. Ähnlich abrupt wie es mit Schweinsteigers Karriere danach dem Ende zugeht, endet auch die Doku. Die nach langen Jahren bei den Bayern eher kurzen Gastspiele bei Manchester United und Chicago Fire kommen nur kurz zur Sprache. In Manchester bestritt er in zwei Jahren dann auch nur 18 Meisterschaftsspiele, ehe er bei Chicago Fire wieder eine größere Rolle einnahm.

Wer mit den Bayern und dem Fußball vielleicht nicht so viel anfangen kann, kommt dennoch auf seine Kosten. Schweinsteigers Lebenspartnerin, die ehemalige Tennisspielerin Ana Ivanovic, hat ebenfalls einiges zu ihrem Mann zu erzählen. Grundsätzlich ist es aber so, dass diese Doku vor allem Leute anspricht, die mehr über das Innenleben eines Superstars erfahren möchten. Als sich zwei Regisseure trafen, entstand also eine gute Idee. Auch ist diese Doku irgendwie unterhaltsamer und runder als die Doku über Toni Kroos. Das mag auch daran liegen, dass die Karriere von Kroos noch nicht zuende ist.

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Dienstag, den 22.09.2020

Oscars: Diese neuen Regeln gelten ab dem Jahr 2024
für Nominierungen in der Königskategorie „Bester Film“


Die Nominierten müssen nun die Kriterien für Rasse, Geschlecht und Inklusion erfüllen. Was sind diese Forderungen? Und was bedeutet das?

Die amerikanische Filmakademie hat neue Anforderungen an die Filme formuliert, die sich um den Oscar in der Kategorie "Bester Film" bewerben. Jetzt können für den Hauptpreis des bekanntesten Filmpreises nur solche Filme kämpfen, die den in den neuen Regeln beschriebenen Standards entsprechen. Eine wichtige Nuance: der Film muss nicht allen Standards Folgen, es genügt, zwei von vier zu erfüllen.

Die Spielregeln in allen Branchen ändern sich. Die Veränderungen betrafen auch die Welt des Glücksspiels. Jetzt müssen Sie nicht nach Las Vegas für das beste Roulette oder Slots gehen. Sie können verschiedene Casino-Spiele hier online spielen und die Atmosphäre der besten Spielbank sogar in Ihrem Wohnzimmer fühlen.

Die verantwortliche Academy of Motion Picture Arts hat große Änderungen an den Qualifikationskriterien für für Nominierungen in der Königskategorie „Bester Film“ angekündigt, um die Vielfalt Ihrer Nominierten zu verbessern.

Die Akademie sagte, dass Ihre neuen Richtlinien für den 96.Oscar im Jahr 2024 in Kraft treten sollten, um "eine faire Repräsentation auf dem Bildschirm und darüber hinaus zu fördern, um die Vielfalt der Kinogänger besser widerzuspiegeln".

Um dieses Ziel zu erreichen, werden vier "Standards" eingeführt, und Filme, die ab 2024 für das beste Bild bei einem Oscar nominiert werden wollen, müssen zwei der vier "Standards" erfüllen, um als akzeptabel angesehen zu werden:

Ein sogenannter „Standard A“ beschreibt die Anforderungen an die Besetzung und Handlung des Films. Beim "Standard B“ geht es um die Anforderungen an den Aufnahmestab. "Standard C“ beschreibt die Anforderungen an das Filmstudio. "Standard D“ setzt einen zusätzlichen Fokus auf die Verteilung des Films.
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Montag, den 07.09.2020

Känguru-Chroniken als Film: Nicht jeder Bucherfolg muss verfilmt werden

Sowohl als Podcast, auf der Bühne oder als Buchreihe konnten die Känguru-Chroniken große Erfolge feiern. Marc-Uwe Klingt hat es geschafft, die Geschichten rund um ein kommunistisches Känguru und ein Alter Ego des Schöpfers Marc-Uwe Kling zum Kassenschlager zu machen. Anfang des Jahres entschied man sich, das schräge Duo auch in die Kinos zu bringen. Der Autor selbst hat an den Dreharbeiten mitgewirkt, Regie führte Dani Levy. Wir verraten, ob der Kinofilm mit den erfolgreichen Büchern mithalten kann.

Die Känguru-Chroniken
© X Filme, X Verleih

Wie alles beginnt: Klings Alter Ego trifft auf das Känguru

Der Film startete am 5. März in Deutschlands Kinos und konnte sowohl in großen als auch kleinen Sälen geschaut werden. Vom Casino Filmtheater Aschaffenburg bis hin Cinemaxx und diversen Independent-Kinos freuten sich viele Anbieter, den Film in ihren Locations zeigen zu können.

Bevor der Film richtig startet, diskutieren Marc-Uwe Kling und sein Känguru quasi aus dem Off, wie genau sie planen, ihre Geschichte erzählen zu wollen. Wie gewohnt gibt es Reibereien zwischen den beiden, was für erste Lacher sorgt. Im Anschluss sehen wir das Känguru und Marc-Uwe Kling, der wie gewohnt meist in seinem Schlafanzug auftaucht und sein Leben nicht so richtig im Griff zu haben scheint. Das Känguru hat diverse Spleens und ist überzeugter Kommunist – Fans der Buchreihe dürfte auch diese Tatsachen bekannt vorkommen. Irgendwie schafft es die seltsame WG dann, ein gemeinsames Leben zu organisieren. Ärger lässt aber natürlich auch nicht lange auf sich warten: Passend zum Kommunismus-Thema plant ein böser Immobilienhai, den Kreuzberger Kiez, in dem die beiden Leben, zunichte zu machen. Im Görlitzer Park soll dann der „Dwigs Tower“ entstehen, eine eindeutige Spitze in Richtung Trump.

Die Känguru-Chroniken
© X Filme, X Verleih


Der Film übernimmt viele Buch-Elemente. Das beginnt bei dem Plan des Kängurus, Eierkuchen zu backen, obgleich ihm dafür die wichtigsten Zutaten fehlen. Auch lustige Wortwitze gehören dazu. Wer vorher noch nie von den Känguru-Chroniken gehört hat, der wird aber ganz schnell feststellen, ob man humortechnisch mit Kling auf einer Wellenlänge ist oder nicht. Der Zuschauer darf sich außerdem auf diverse regierungskritische Äußerungen freuen, etwa, dass gesunder Patriotismus nach einem gutartigen Tumor klinge.

Dimitrij Schaad spielt Marc-Uwe Kling

Am Anfang erklärt das Känguru, dass Marc-Uwe sich auf keinen Fall selbst spielen dürfe. Dafür fehle es ihm einfach an Talent. Auch das passt zu der Kritik am schluffigen Alter Ego von Marc-Uwe, denn das andere Ich des Schriftstellers wird immer wieder vom Känguru runtergemacht.

Stattdessen übernimmt also Dimitrij Schaad die Aufgabe und schafft es tatsächlich gut, in die Rolle des sogenannten „Kleinkünstlers“ zu schlüpfen, der immer genervt vom Känguru ist – irgendwie aber doch nicht ohne kann. Auch Rosalie Thomass schlägt sich gut, obwohl sie vergleichsweise kurze Szenen spielt.

Die Känguru-Chroniken
© X Filme, X Verleih

Kein Besteller bleibt unverfilmt

Die Idee, Marc-Uwe und das Känguru auf die Kinoleinwand zu bringen, lag nahe. Kaum ein Bestseller kommt in Deutschland umhin, auch in Form eines Films umgesetzt zu werden. Leider zeigt sich aber immer wieder, dass die Verfilmung eines erfolgreichen Buches, oder in diesem Falle einer Reihe, nicht immer eine Garantie für selbigen Erfolg eines Filmes ist. Man merkt durchaus, wie viel Liebe in den Film geflossen ist. Sowohl die Schauspieler als auch Regie und der Autor selbst geben sich größte Mühe, den Wortwitz aus den Büchern und die Situationskomik auf die Leinwand zu bringen. Schaad schafft es etwa, mit seinem Schlabberlook die Version von Marc-Uwe zu verkörpern, die sich der Leser vorgestellt hat. Trotzdem lassen sich all die ironischen Gedanken und Erzählungen, die wir im Buch so schätzten, auf der Leinwand nicht darstellen. Ein altbekanntes Problem, denn mehr als die Mimik bleibt dem Schauspieler in diesem Falle nicht.

Auch beim Känguru hapert es hier und da: Das Känguru wahrhaftig vor der Wohnungstür Marc-Uwe Klings zu sehen, wirkt merkwürdig. In Buchform ist das lustig und skurril, man fragt sich, ob er sich das Känguru nicht vielleicht einfach einbilde. Steht es aber tatsächlich vor der Tür, so ergibt sich diese Mischung zwischen Selbstverständlichkeit und dem „Moment mal, wie geht das denn?“-Gedanken beim Zuschauer einfach nicht. Beim Lesen dagegen bewegen wir uns automatisch zwischen den Welten und überlassen die Details unserer Fantasie. Auch die einzelnen Handlungen des Kängurus wirken in Gedanken deutlich besser, manchmal wirkt das Känguru im Film einfach nur seltsam und zu bemüht.

Die Känguru-Chroniken
© X Filme, X Verleih


Zwar hat Kling sein Bestes gegeben und das Drehbuch selbst verfasst, doch an die Buchreihe kommt der Kinofilm einfach nicht heran. Wie bei einem Casino mit Bonus – meist ein Einzahlungsbonus. Das ist einfach nicht dasselbe wie kostenlose Freispiele, die so manches Online Casino vergibt. Das Ganze wirkt stellenweise sehr mainstream und weniger anarchistisch und frech, als wir das Känguru eigentlich kennen und lieben. Auch die Story passt zwar irgendwie, ist aber am Ende doch relativ flach. Das liegt nicht zuletzt auch wieder daran, dass die Gedanken und Konversationen auf der Leinwand einfach nicht so funktionieren wie in den Büchern. So wirken die Figuren dann alles in allem eher platt, was sich etwa in den armen Kreuzbergern, dem Türken im Späti oder Omas in Raucherkneipen niederschlägt. Und zwischen all dem wuselt dann noch Marie herum, gespielt von Rosalie Thomass, denn die Lovestory darf beim kommerziellen Kinofilm ja auch nicht fehlen. Das erinnert dann doch wieder ziemlich an Til Schweiger und Matthias Schweighöfer – zwei Schauspieler, die wir einem Genre zuordnen, das doch so gar nicht zum kritischen Känguru und dem ironischen Marc-Uwe Kling passt.

Langweiliger Filmplot und ein paar freche Wortwitze

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Känguru großartig animiert wurde! Dabei hat man sich auch hier den Witz nicht nehmen lassen, dass das Känguru habe sich dazu überreden lassen, sich selbst zu spielen. Dabei eine Rolle spielten einige Schnapspralinen, die zuvor vertilgt wurden. Rein grafisch ist die Leistung also solide, und auch Schaad hat sich größte Mühe gegeben, dem echten Marc-Uwe Kling ein würdiger Ersatz zu sein.

Trotzdem kann der Film nicht mit den Büchern mithalten. Die Story passt zwar zu den Charakteren, ist aber dennoch eher langweilig und uninspiriert. Ein paar gute Szenen gibt es dennoch, stellenweise kommt das anarchistische Känguru gut zur Geltung. Allerdings wirkt alles zu gewollt und die tollen Gedanken, die Marc-Uwe Kling so großartig niederzuschreiben weiß und die den Leser immer wieder zum Lachen und Nachdenken bringen, sind in einem Film einfach nicht umzusetzen.

(Kai)

Die Känguru-Chroniken
© X Filme, X Verleih
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Montag, den 31.08.2020

Top 5 Mafiafilme

Ob Kokain-Handel oder das glamouröse Leben in den Casinos von Las Vegas: Die Mafia hat in so manchem Milieu ihre Finger im Spiel. Wer Treue und einen eisernen Willen beweist, der schafft es in der „Familie“ vom Tellerwäscher zum Millionär. Dass dem Aufstieg aber auch ein ebenso schneller Fall folgen kann, beweisen unsere top 5 Mafiafilme.

Scarface

Bei Scarface führte Brian De Palmas Regie und versuchte sich dabei an einem Remake des Vorgängerfilms mit selbigem Namen, der im Jahr 1932 erschien. Und das mit Erfolg! Scarface gilt als einer DER Filme der 80er Jahre, nicht zuletzt aufgrund Al Pacinos hervorragender schauspielerischer Leistung.



Bei der Story handelt es sich um eine typische Hollywoodgeschichte, bei der ein armer Typ zum Millionär wird. Dieses Mal werden wir aber tief in Drogenmilieu eintauchen: Der Kubaner Tony Montana (verkörpert von Al Pacino) war ein armer Sträfling. Da er als unerwünschte Person galt, konnte er das Land verlassen. So gelangt Tony per Boot in die USA und verbringt die erste Zeit in einem Lager. Als er schließlich eine Greencard bekommt, kann er sich Arbeit suchen und das Flüchtlingscamp verlassen. Doch wie könnte es anders sein: Tony wird nicht sehr lange als Tellerwäscher arbeiten. Er und sein Freund Manolo entscheiden sich alsbald für einen etwas anderen Weg und verwickeln sich schnell in kriminelle Machenschaften.

Man kennt die 80er Jahre als eine Zeit, in der der Kokainhandel florierte. Tony steigt ins Geschäft ein und schafft es über Umwege, mit seinem Freund eine Menge Kokain zu entwenden und dieses dann an gutbetuchte Kunden zu bringen.

Fortan geht es für Tony steil bergauf: Bald ist er in der Lage, über die Landesgrenze hinaus Geschäfte zu machen. Der plötzliche Reichtum macht dem in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen Kubaner aber große Schwierigkeiten. Auch wird er selbst zu seinem besten Kunden, seinen Kokain-Konsum hat er bald nicht mehr unter Kontrolle. Und wer sich schnell seinen Weg ganz nach oben bahnt, der kann auch ganz schnell wieder fallen.

Der Pate

Was wäre diese Top-Liste ohne dieses Meisterwerk von Francis Ford Coppola? Wie die Idee zu diesem Film entstand kann man hier in der Süddeutschen Zeitung nachlesen. Der Film geht drei Stunden und Fans sind sich einig: Das ist keine Sekunde zu lang. Auf der Leinwand geben sich Größen wie Al Pacino, Marlon Brando und Al Lettieri die Klinke in die Hand. Auch der Pate 2, der kurze Zeit später gedreht wurde, wurde zum Kassenschlager.

Marlon Brando spielt Don Vito Corleone und ist einer von New Yorks größten Mafiabossen. Kein Wunder, dass man sich da über die Zeit jede Menge Feinde macht! Corleone möchte sich schließlich zurückziehen und sein „Geschäft“ weitergeben. Zur Auswahl stehen Sonny, Fredo und Michael. Während Sonny ein Hitzkopf ist, aber das Mafiageschäft gut kennt, sieht er seinen Sohn Fredo als zu weich an. Michael ist der Lieblingssohn, doch auch der jüngste. Eigentlich möchte ihn Corleone aus allem heraushalten, doch schließlich ist es dann doch an Michael, sich in der Mafiaszene zu beweisen.

Good Fellas

Good Fellas ist eines von Martin Scorseses Meisterwerken. Auf der Leinwand zu sehen sind außerdem niemand geringeres als Ray Liotta, Robert De Niro und Joe Pesci. Die Geschichte dreht sich um Henry Hill, den das Gangsterleben bereits in jungen Jahren zu faszinieren scheint. Er sieht all das Geld und den starken Zusammenhalt und beschließt schnell, dass auch er gern ein solches Mafialeben führen möchte. Er steht mit Paul Cicero in Kontakt, einem hohen Mafiamitglied.

Seine „Karriere“ beginnt erst einmal mit kleineren Vergehen. Später trifft er dann auf Jimmy Coway, gespielt von Robert De Niro, und dieser wird schnell sein größtes Vorbild. Auch eine Freundschaft entwickelt sich zwischen ihm und seinem Mentor Jimmy. Man erwischt Henry beim unerlaubten Zigarettenverkauf und gibt bei der Verhandlung aber keinerlei Informationen preis. So will er seine Treue zu der Familie unter Beweis stellen. Der Plan geht auf: Das Ansehen wächst, er gewinnt an Vertrauen und Respekt. Schließlich wird er zum namhaften Mitglied der Mafiafamilie. So treibt er dann im weiteren Verlauf vornehmlich mit Erpressung und Diebstahl Geld ein.

Goodfellas


Schließlich kommt noch Karen ins Spiel, die später seine Frau werden soll. Sie findet ihn sehr faszinierend und ist ihm so verfallen, dass sie ihm alles verzeiht. Das Glück scheint perfekt, doch auch bei Good Fellas zeigt sich: Der Aufstieg kommt vor dem Fall. Henry entwickelt einen eigenen Hang zu den Drogen und wendet sich außerdem von seinem damaligen Mentor ab. So nimmt das Elend seinen Lauf und was dann passiert, ist kaum mehr aufzuhalten.

Casino

Ein weiterer Film, der sich mit dem Aufstieg und Fall der Mafiageschäfte befasst. Bei diesem Film führte wieder Martin Scorsese Regie und nimmt uns dieses Mal mit nach Las Vegas. Robert De Niro spielt Sam „Ace“ Rothstein erhält den Auftrag, ein neues Casino zu überwachen. Hierbei handelt es sich um Casinos in Las Vegas, als es diese noch wie Sand am Meer gab – allerdings auch fast nur dort. Online gibt es heute, wie auf https://casinopilot24.com/alle-online-casinos ersichtlich, eine riesige Anzahl an Casinos. In den 70er Jahren, in denen der Film spielt, waren diese allerdings genau wie das Internet noch nicht vorhanden. Casinos gab es nur in Las Vegas und einigen Resorts in den USA. Sam hat im Film also den Auftrag nach dem „Rechten“ zu schauen. Der Geldfluss soll gesichert sein, und auch sonst soll Ace dafür sorgen, dass es zu keinerlei Schwierigkeiten kommt.

Nicky Santoro, gespielt von Joe Pesci, unterstützt seinen Freund Ace. Er ist eher von der brutalen Sorte und genau das, was Ace an seiner Seite braucht. Eine ganze Weile lang läuft dann alles rund, doch als er sich in Ginger McKenna verliebt, sind die Probleme vorprogrammiert. Die beiden heiraten zwar, doch sie treibt einen Keil zwischen die beiden Freunde und Geschäftspartner und verfällt selbst Drogen und Alkohol. So gerät das Imperium schließlich ins Wanken und alles droht den Bach hinunterzugehen.

Black Mass

Die Geschichte von Black Mass dreht sich um den Mafiaboss Whitey Bulger, gespielt von Johnny Depp, der vom FBI gesucht wird. Regie führte Scott Cooper. Hier findet man die IMDb Bewertung von Black Mass und alle Infos: https://www.imdb.com/title/tt1355683/

Auch bei diesem Film haben wir es wieder mit einer Story zu tun, bei der der Protagonist aus ärmlichen Verhältnissen stammt und sich zum Mafiaboss hocharbeitet. Whitey Bulger ist praktisch ein Straßenkind und schlägt sich während mit kriminellen Machenschaften durch. Er trifft schließlich seinen Jugendfreund John, gespielt von Joel Edgerton, der ihm ein interessantes Angebot macht. John arbeitet als FBI-Agent und schlägt Whitey einen Job als Informant vor. Whitey selbst wird schließlich zum Anführer der Winter Hill Gang. Er macht sich die Kontakte zum FBI zu Nutze und schafft es zunächst, seine Konkurrenz auszuschalten. Doch die kriminellen Aktivitäten der beiden Freunde geraten immer mehr außer Kontrolle.

Schließlich ist das FBI selbst auf der Suche nach Whitey. Dieser hat keine andere Möglichkeit mehr, als selbst zu flüchten. Besonders spannend dabei ist auch, dass dieser Film auf einer wahren Geschichte beruht. Siebzehn Jahre lang ist Whitey Bulger auf der Flucht gewesen, bis er dann im Jahr 2011 verhaftet wurde.
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Freitag, den 21.08.2020

FILMHAUS OPEN AIR im August-Sander-Park Köln vom 26.-29 August

Neustart für das Filmhaus Köln! Aktuell befindet sich das Haus noch in der Fertigstellung, inhaltlich ist das Filmhaus Köln aber schon wieder da!

Den ersten Aufschlag macht vom 26.-29. August das FILMHAUS OPEN AIR im August-Sander-Park Köln. Direkt hinter dem Filmhaus gelegen können die Zuschauer an vier Tagen kostenlos Open Air Kino genießen. In Kooperation mit dem Rapid Eye Movies Verleih Köln, der Kunsthochschule für Medien Köln, der SK Stiftung Kultur und dem Filmbüro NW ist ein vielseitiges Programm entstanden, das auch für die Ausrichtung des neuen Filmhauses steht: ein Ort, der die vielseitige Kölner Filmkultur zusammenbringt und erfahrbar macht.

Das Programm:

Mittwoch, 26. August
in Kooperation mit Rapid Eye Movies Köln:
SEARCHING FOR SUGAR MAN
SWE/GB 2012 • 83 Min. • FSK ab 0 • Regie: Malik Bendjelloul

Donnerstag, 27.August
in Kooperation mit Kunsthochschule für Medien Köln (KHM):
EASY LOVE
D 2019 • 89 Min. • FSK ab 16 • Regie: Tamer Jandali
Mit: Sönke Andersen, Stella Vivien Dhingra, Pina Felizitas u.a.

Freitag, 28. August
in Kooperation mit SK Stiftung Kultur:
WIE WIR WOHNEN WOLLEN
11 Kurzfilme / Gesamtlänge ca. 85 Min.

Samstag, 29. August
in Kooperation mit NRW-Independents | zum 40. Jubiläum des Filmbüro NW:
UNTER DER MILCHSTRASSE
D 1995 • 84 Min. • FSK ab 16 • Regie: M.X. Oberg
Mit: Fabian Busch, Antonio Paradiso, Sophie Rois, Christiane Paul, u.a.


Der Einlass beginnt um 20 Uhr, Filmbeginn ist um 21 Uhr.

Die Vorführungen finden bei jeder Witterung statt, eventuell sollte ein Regenschutz mitgebracht werden. Decken und Kissen dürfen auch gerne mitgebracht werden. Bei Sturm- oder Unwetter behalten wir uns allerdings eine kurzfristige Absage vor! Für umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen wird gesorgt, sodass der Besuch so sicher wie möglich ist. Durch die Platzierung auf den Steinstufen können sowohl die Abstandsregeln eingehalten als auch garantiert werden, dass Personen aus einem Haushalt zusammensitzen können. Ein Mund-Nasenschutz ist bis zum Sitzplatz notwendig, während der Filmvorführung kann der Schutz abgenommen werden. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Online-Anmeldung erforderlich unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft. Hier finden Sie auch nähere Informationen zum Programm.
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Dienstag, den 18.08.2020

Aus gutem Journalismus gute Filme und Serien machen: Constantin Film und die Süddeutsche Zeitung arbeiten in Zukunft enger zusammen. Konkret geht es dabei um eine Kooperation der Film- und Fernsehproduktion mit dem Verlag der Süddeutschen Zeitung, renommierte SZ-Autoren werden Produzenten und Drehbuchautoren bei verschiedenen Filmprojekten exklusiv beraten. Die neue Partnerschaft ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass sich journalistische Stoffe in unterschiedlichen Formaten, von Print bis Bewegtbild, erzählen lassen.

“Die Süddeutsche Zeitung hat spannende Stoffe, deren Übersetzung in TV und vielleicht sogar Kinofilme lohnt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die faszinierende Inhalte und fundiert recherchierte Zusammenhänge auch mit filmischen Mitteln darstellen wird“, sagt Stefan Hilscher, Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung GmbH.

"Die Constantin Film ist stolz, dass sie mit der SZ einen so renommierten Partner für diese Zusammenarbeit gewinnen konnte. Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten. Daraus fakten-basierte zeitgemäß und hochwertig produzierte Formate zu erschaffen, die die Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, darauf freuen wir uns sehr“, so Oliver Berben, Vorstand für TV, Entertainment und digitale Medien der Constantin Film.

Als erstes Projekt arbeiten Constantin Film und Süddeutsche Zeitung an einer High-End Dokumentation (ca. 3x60min) über die LOVEPARADE.

Thematisiert werden darin die anfängliche Erfolgsgeschichte in Berlin, das Ende mit der verheerenden Katastrophe in Duisburg im Jahr 2010 und der daraus resultierende, emotionale Impact, den dieses Unglück noch heute auf alle Beteiligten und die Gesellschaft hat. Als Co-Autor und Berater ist der renommierte SZ-Redakteur Bernd Dörries mit an Bord, der als einer der ersten vom Unglücksort berichten konnte und die Geschehnisse rund um die Katastrophe verfolgt hat, bei der 21 Menschen starben und mehr als 541 schwer verletzt wurden. Produzenten sind Kai Fischer und Rüdiger Böss.

Ein weiteres geplantes Projekt ist eine neue fiktionale TV-Movie Reihe namens GERMAN CRIME.

GERMAN CRIME beleuchtet eine Auswahl spektakulärer deutscher Kriminalfälle der letzten 30 Jahre neu und erzählt dazu die Geschehnisse mit bislang unbekannten Hintergründen, die sich aus SZ-Recherchen ergeben haben. Darunter werden Fälle sein, die großes mediales Aufsehen erregten, die Republik in Atem gehalten haben und der Gesellschaft bis heute im Gedächtnis geblieben sind.

Quelle: S&L
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Donnerstag, den 13.08.2020

Top 5: Die besten Filme von Robert De Niro

Nur die besten Schauspieler schaffen es, allein schon mit ihrer Anwesenheit zu garantieren, dass es sich um einen grandiosen Film handelt. In jedem Fall hält man einen Film für sehenswert, taucht Robert De Niro in der Liste der Schauspieler auf. Er gilt als Ausnahmekünstler und hat in den letzten Jahrzehnten zum Erfolg vieler Filme mit Kultstatus beigetragen. Da ist es gar nicht leicht, zu entscheiden, in welchen Rollen er am meisten glänzt. Anhand der folgenden Auswahl einiger seiner besten Leistungen wird aber zumindest deutlich, wie wandelbar Robert De Niro ist.

Der Pate – Teil 2

Für diesen Film erhielt Robert De Niro zurecht seinen ersten Oscar. Der Film erschien bereits 1974, ist aber bis heute unvergessen. Al Pacino gilt bei den Mafia-Filmen eigentlich als Aushängeschild, doch mit seiner Leistung im zweiten Teil hat sich Robert De Niro in den Vordergrund spielen können. Obwohl er nur Nebendarsteller ist, überzeugt er auf ganzer Linie und verleiht dem Film seine ganz eigene Note. Die Folge: Robert De Niro bekam seinen ersten Oscar für diese schauspielerische Leistung.

De Niro spielt bei Der Pate 2 den Vater von Michael, Vito Corleone. Michael wiederum wird von Al Pacino gespielt. In erster Instanz wollte Robert De Niro übrigens selbst die Hauptrolle ergattern, der Regisseur entschied sich aber für Al Pacino. Vermutlich eine weise Entscheidung, denn am Ende haben beide Schauspieler dazu beigetragen, die Kult-Triologie zum Kassenschlager zu machen. Experten sind sich einig, dass die schauspielerische Leistung in diesem Film zu einer der besten von De Niro zählt.

Casino

Casino ist ein ganzes Stück später erschienen als Der Pate – Teil 2. Der Film von Martin Scorsese ist aus dem Jahr 1996 und Robert De Niro spielt dabei Sam „Ace“ Rothstein. Robert De Niro kümmert sich in seiner Rolle als Ace in den 70er Jahren um die Geschäfte eines Casinos. Hier geht es natürlich um Casinos in Las Vegas. Heute findet man eine alle Online Casinos Liste mal eben so im Internet. In den 70er Jahren gab es aber noch gar kein Internet. Sein Fokus liegt darauf, dass der Rubel rollt, egal was passiert. Sein Handlanger ist Nicky und stets gewaltbereit.

Eigentlich läuft alles, doch dann verliebt sich Ace in Ginger McKenna, gespielt von Sharon Stone. Sharon ist eine Edel-Prostituierte und bringt das Leben von Ace aus dem Gleichgewicht. Auch bei Nicky läuft es nicht mehr rund, er verliert sich in Gewalttaten und Drogenexzessen.

Heat

Ein weiterer Film aus den 90er Jahren, mit dem Robert De Niro einen großen Erfolg feiern konnte. Dieses Mal führte Michael Mann Regie. Wieder trafen De Niro und Al Pacino aufeinander. Es dauerte übrigens über 20 Jahre, bis sie seit Der Pate 2 erneut gemeinsam spielten.

Robert De Niro ist Neil McCauley. Neil führt eine Bande von Verbrechern an. Es fällt ihnen immer schwerer, nicht in die Fänge von Vincent Hanna, seines Zeichens LAPD-Leutnant und von Al Pacino verkörpert, zu geraten. Man ist sich einig, dass bei diesem Film besonders eine Szene in den Vordergrund rückt und den Höhepunkt von Heat darstellt: Es gibt einen Banküberfall, der mit einer langatmigen Schießerei einhergeht. Das Ganze ist emotionslos wie absolut aufregend.

Durch die Hölle gehen

Dieser Film führt uns wieder einige Jahre in die Vergangenheit, denn er erschien im Jahr 1978. Auch Durch die Hölle gehen zählt zu einem der besten Filme von Robert De Niro und half dem Ausnahmetalent maßgeblich dabei, sich in Hollywood zu etablieren. Auch das Thema ist eindringlich: Regisseur Michael Cimino portraitiert drei Freunde, die sich im Vietnamkrieg behaupten müssen.

Der Film beginnt mit der Darstellung des sorglosen Lebens dreier Freunde: Nick, Steven und Michael werden von Christopher Walken, John Savage und Robert De Niro verkörpert. Man lernt sie im vertrauten Umfeld zwischen Familie und Freunden kennen. Obwohl der Film über drei Stunden geht, sieht man nur wenige Kriegsszenen aus Vietnam. Die Freunde müssen im Anschluss aber über entwürdigende Foltermethoden der Vietcong-Soldaten sprechen. Sie erlebten eine grausame Zeit der Gefangenschaft und müssen ihre Erlebnisse immer wieder in die Gegenwart holen.

Der Film "Durch die Hölle gehen" erhielt fünf Oscars. Eines der Bilder, das den meisten Zuschauern im Gedächtnis geblieben ist, zeigt Robert De Niro als Michael: Er hält sich seinen Pistolenlauf an die Schläfe und wirkt völlig ausgezerrt. Gefängnisaufseher hatten ihn und andere Mitinsassen dazu gezwungen, Russisch Roulette zu spielen.

Kap der Angst

Kap der Angst ist ein Film aus den 90er Jahren und zeigt ein weiteres Mal, dass die Kombination aus Regisseur Martin Scorsese und Schauspieler Robert De Niro ein Erfolgsgarant ist. Robert De Niro hat zudem auch mit diesem Film unter Beweis gestellt, dass er ein sehr wandelbarer Schauspieler ist. Eine gewisse Vorliebe für zwielichtige Charaktere mit zweifelhaften Moralvorstellungen hat er aber in jedem Fall, das zeigt sich auch in seiner Rolle als Max Cady.

In diesem Film spielt Robert De Niro als Max Cady einen sehr rachsüchtigen und selbstgerechten Typen. Er verbringt viele Jahre im Gefängnis und ist ein verurteilter Vergewaltiger. Schließlich stattet er seinem ehemaligen Strafverteidiger, gespielt von Nick Nolte, einen Besuch ab. Max Cady ist sich sicher, dass sein Verteidiger an dem strengen Urteil eine Mitschuld trägt.

Robert De Niro: Ein wahres Ausnahmetalent

Der erfolgreiche Regisseur Martin Scorsese hat sich nicht ohne Grund immer wieder für den Schauspieler Robert De Niro entschieden. Die beiden haben viele Filme zusammen gedreht, darunter Kassenschlager wie Kap der Angst, Casino, Wie ein wilder Stier und GoodFellas. Immer wieder stellt der Ausnahmekünstler unter Beweis, welch vielschichtige Charaktere er mühelos zu verkörpern weiß. Dabei scheint er eine Vorliebe für Verbrecher und unmoralische Figuren zu haben. Er überzeugte sowohl als Haupt- als auch als Nebendarsteller und durfte über die Jahre mehrere Oscars sein Eigen nennen.

Große Erfolge feierte De Niro in den 70er bis 90er Jahren, doch auch ab 2000 glänzte er weiterhin. Für seine Rolle als gewaltbereiter Familienvater mit Hang zur Spielsucht in Silver Linings wurde er im Jahr als bester Nebendarsteller nominiert. Im Jahr 2019 setzte Regisseur Martin Scorsese dann außerdem ein weiteres Mal auf den preisgekrönten Schauspieler: In The Irishman spielt Robert De Niro den Geldeintreiber Frank Sheeran. In seiner Rolle löst er Probleme für die Mafia und bringt das große Geld nach Hause. Auch andere Figuren werden von altbekannten Kollegen De Niros verkörpert, darunter Joe Pesci und Al Pacino. So bleibt Robert De Niro seinem Ruf über die Jahre treu und schafft es immer wieder, die Zuschauer mit seinen zwielichtigen Rollen in seinen Bann zu ziehen. (Kai)
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Donnerstag, den 13.08.2020

Am 13. August haben die Dreharbeiten zu Willi Weitzels neuem Kinofilm WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE unter der Regie von Markus Dietrich (INVISIBLE SUE, SPUTNIK) begonnen.

Jedes Kind kennt Willi Weitzel, Reporter, Moderator, Welterforscher und Abenteurer. Seit 2001 moderierte er die Wissens-Sendung „Willi wills wissen“ für den Bayerischen Rundfunk und KiKA, für die er in der ganzen Welt unterwegs war und unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Adolf Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. 2009 folgte sein erster Kinofilm WILLI UND DIE WUNDER DIESER WELT, der rund 450.000 Besucher begeisterte, sowie weitere TV-Sendungen und Bühnenshows, die seit Jahren ein Dauerbrenner sind.

Nun entsteht sein zweiter Kinofilm, der Willis Abenteuer in fernen Welten mit einer Spielhandlung verbindet. Am Beispiel der vom Aussterben bedrohten Amphibien will Willi den Kinobesuchern die großen Zusammenhänge um Naturschutz, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Handeln erfahrbar machen.

WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE


Willi hat schon viele Reisen unternommen, aber wohl kaum eine mit einem so schillernden Ziel: Er will eintauchen in die vielgestaltige, farbige und erstaunliche Welt der Amphibien, eine Welt, in der es Frösche gibt, die knallbunt oder durchsichtig sind, solche, die fliegen können, ihren Artgenossen Winkzeichen geben, ihre Jungen im Maul großziehen, oder selbst die Sonnencreme produzieren, mit der sie sich dann einreiben.

Angestiftet haben ihn zu dieser Reise die 10-jährige Luna und deren Oma, eine geheimnisvolle alte Dame und Amphibienforscherin. In deren mit alten Folianten und ausgestopften Tieren vollgestelltem Büro im Naturkundemuseum hat er auch von der Wunderkröte „Bufo Magicus“ gelesen, die uralt und weise ist, ein Tier, das Lunas Oma irgendwie ähnlich sieht, oder auch doch nicht…?

Doch während Willi unterwegs ist, spielt sich zuhause ein Drama ab: der Huber-Bauer hat den kleinen Teich, in dem Luna Frösche gefunden hat, einfach zugeschüttet, damit er mit seinem Riesentraktor besser um die Kurve kommt. Die Frösche konnte Luna retten, aber nun weiß sie nicht, wohin mit ihnen.

Luna und Willi fassen den Plan, die Dorfgemeinschaft davon zu überzeugen, dass die Frösche ein Zuhause brauchen. Willis Forschungsreise bekommt nun eine ganz neue Dringlichkeit: mit seinen Bildern und Geschichten soll er Luna helfen, die Leute vom Wert der kleinen Tiere zu überzeugen, die weltweit um ihr Überleben kämpfen.

WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE
Foto: Clara Metz
v.l.n.r.: Willi Weitzel, Ellis Drews, Markus Dietrich (Regie), Christoph Iwanow (Kamera )


An Willi Weitzels Seite spielt Ellis Drews in der Rolle der Luna, die bereits in den Serien „Löwenzahn“ und „Siebenstein“ zu sehen war. In weiteren Rollen spielen Suzanne von Borsody, Miriam Stein, Ferdinand Dörfler, Sönke Möhring, Lupo Grujcic und als Gast Annika Preil, bekannt aus der KiKA-Serie „Anna und die wilden Tiere“.

Die dokumentarischen Dreharbeiten zu WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE haben bereits im Januar 2020 in Bolivien begonnen, weitere Stationen in Panama und Costa Rica werden folgen. Der inszenierte Teil des Films wird nun bis Ende August in der Umgebung von Meiningen sowie in Jena und Erfurt gedreht.

Majestic Filmverleih wird WILLI UND DIE WUNDERKRÖTE im April 2021 in die Kinos bringen.

Quelle: Lilie2A
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