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Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
***** | **** | **** | **** | **** | ** | ** | **** | 84% |
Inhalt:
Sonny (Brad Pitt) ist endlich mit sich im Reinen. Nachdem er durch ein Tal der Tränen musste, fährt er nun unwichtige Autorennen – einfach weil er Spaß am Fahren hat. Als unerwartet sein Ex-Teamkollege Ruben (Javier Bardem) bei ihm auftaucht und ihm die unglaubliche Chance bietet, Jahrzehnte nach seinem unrühmlichen Ausscheiden aus der Formel 1 noch einmal in die höchste aller Klassen zurückzukehren, greift er zu. Doch die Situation ist verzwickt. Ruben hat sein eigenes Team gekauft, ist mit diesem aber überhaupt nicht erfolgreich: Das Auto ist nicht optimal, sein bester Fahrer ist zwar talentiert, aber völlig unerfahren und es fehlt der Mut zu taktischen Manövern. Deshalb hat er noch nie auch nur einen einzigen Punkt geholt, was seine Investoren in die Lage versetzt, das Team über seinen Kopf hinweg zu verkaufen. Hier kommt nun Sonny ins Spiel: Mit seiner Erfahrung soll er das Team auf Kurs bringen.
Zunächst ist dies aber weitaus schwieriger als erwartet. Zum einen ist Joshua Pearce (Damson Idris), der eigentliche Hauptfahrer, wenig davon begeistert, ein Alpha-Tier wie Sonny vor die Nase gesetzt zu bekommen. Zum anderen ist das Auto wirklich schlecht und wird prompt von Sonny bei der ersten Gelegenheit zu Schrott gefahren. Trotzdem schafft er es schnell, dank seiner Erfahrung einen ersten Konstrukteurs-Punkt für das Team zu gewinnen.
Kritik:
Wer aus der „Schumacher-Generation“ der Formel 1 stammt, wird einige Erinnerungen an besondere Rennsituationen in diesem Film wiederfinden. Da zudem gleich mehrere Rennen auf ihre taktischen und dramaturgischen Höhepunkte gerafft werden, ist der Unterhaltungswert des Films in dieser Hinsicht ausgesprochen hoch, wo sicherlich auch das aktive Zutun von Produzent Lewis Hamilton beigetragen hat.
Gerade zu Beginn kommt einem der Film bisweilen auch wie eine Dauerwerbesendung vor. Ständig sind Marken etwas zu auffällig platziert oder einzelne Produkte, z.B. eine Uhr, werden äußerst auffällig in Szene gesetzt. Aber das passt irgendwie auch zum Thema Formel 1 und am Ende, wenn das vom Emirat gesponserte Rennen in Abu Dhabi dran ist, hat man sich schon längst daran gewöhnt.
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