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Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
***** | **** | *** | *** | **** | ** | **** | ***** | 82% |
Inhalt:
Mickey Barnes (Robert Pattinson) war verzweifelt auf der Flucht vor einem Kredithai, der seine Schulden mit Absägen von Körperteilen eintreibt, als er sich für einen Arbeitsvertrag als Expendable entschieden hat, nur um von der Erde weg und auf einen Kolonialplaneten gelangen zu können. Doch der Expeditionsleiter Kenneth Marshall (Mark Ruffalo) hat nur auf diese Gelegenheit gewartet, ein freiwilliges Opfer zu bekommen, das für tödliche Experimente herangezogen und danach immer wieder in einen frisch ausgedruckten Körper geladen werden kann.
Ganze sechzehnmal ist Mickey schon gestorben und neu gedruckt worden, bevor er als Mickey 17 auf einem Eisplaneten in eine Spalte fällt, in der er entweder erfrieren oder von den unheimlichen, auf dem Planeten lebenden Wesen, die Marshall „Creeper“ getauft hat, gefressen werden wird. Doch überraschender Weise überlebt Mickey und kämpft sich zurück an Bord des auf dem Planeten gelandeten Raumschiffs, das die letzten vier Jahre seine Heimat war. Dort muss er jedoch feststellen, dass man bereits Mickey 18 ausgedruckt hat, der zwar aussieht wie er, aber ganz andere Charaktereigenschaften hat. Da sogenannte „Multiple“ verboten sind, droht ihnen beiden nun die Auslöschung – ebenso wie den „Creepern“, die Marshall mit einem bereits an Mickey getesteten Gas vernichten will…
Kritik:
"Mickey 17" spielt in einer Zukunft, in der zwar die Raumfahrt und das Menschendrucken erfunden wurde, in der aber einige Dinge unserer derzeitigen Gesellschaft gar nicht so unähnlich sind. Mit Mark Ruffalo und Toni Collette wurden zwei skurrile Figuren außerdem sehr gut besetzt. Hinzu kommt natürlich der doppelte Pattinson, der sein einstiges Teenie-Vampir-Image weit hinter sich lässt und ganz groß aufspielt. Es ist erfrischend anzusehen, wie sich die beiden Versionen von Mickey unterscheiden. Auch wenn diese bald durch ein Zeichen überdeutlich markiert werden, war dies eigentlich gar nicht wirklich nötig, da Robert Pattinson die unterschiedlichen Charaktereigenschaften durch Körperhaltung und Gesichtsmimik unterschiedlich ausdrückt.
Die Perspektive der aus dem Off kommentierten Erzählung aus Sicht des tragischen Helden gibt zwar immer wieder gezielte Denkanstöße, überlässt es jedoch zumeist dem Zuschauer, die ethischen Aspekte auf die eigene emotionale Gefühlslage wirken zu lassen. Wohin dies führt, wird in erschreckender Form zweimal am Filmende deutlich, wenn der Menschen-Drucker ein letztes Mal im Mittelpunkt steht.
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