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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | ** | * | **** | ** | * | * | ** | 56% |
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Inhalt:
Der größenwahnsinnige General M. Bison (Raul Julia) sorgt schon seit einer Weile für mächtig Unruhe. Vom (fiktiven) südostasiatischen Staat Shadaloo aus bringt der selbsternannte Diktator nun erneut Aufruhr in die Welt, als er rund 60 Mitarbeiter der AN (Allied Nations, ähnlich der “UN“) entführt und für deren Freilassung 20 Milliarden US-Dollar an Lösegeld fordert. Die Uhr tickt und die Staatengemeinschaft hat rund drei Tage Zeit, das Geld aufzubringen.
Dem fiesen Bison auf den Fersen ist derweil Colonel William F. Guile (Jean-Claude Van Damme), welcher als Anführer einer internationalen militärischen Elitetruppe den Auftrag hat, die Geiseln zu befreien und wenn möglich den fiesen General dingfest zu machen. An seiner Seite sind dabei stets die bemühte Cammy White (Kylie Minogue) und der kampferprobte T. Hawk (Gregg Rainwater). Eine zusätzliche Motivation hat der Colonel dann auch noch, denn einer der Gefangenen von Bison ist Guiles Kumpel Carlos Blanka (Robert Mammone) und dieser wird von Bison nun in ein Versuchslabor gesteckt, in welchem der eigentlich gutmütige Dr. Dhalsim (Roshan Seth) nun gezwungen wird, aus Blanka eine Kampfmaschine zu machen.
Während all des Wirrwarrs und der steigenden Gefahr kommen zu allem Überfluss nun auch noch die beiden Trickbetrüger Ryu Hoschi (Byron Mann) und Ken Masters (Damian Chapa) in Shadaloo an und hoffen auf Geschäfte mit Bisons Waffenbeschaffer Viktor Sagat (Wes Studi). Doch dieser fällt auf die beiden gewitzten Freunde nicht herein und will sie durch seinen derzeitigen Champion Vega (Jay Tavare) beseitigen lassen.
Kritik:
Uff, was für ein Durcheinander... Ich mag es zwar, wenn ein Film direkt in die Geschichte reinspringt und man als Zuschauer keine wirkliche Zeit hat, Dinge zu hinterfragen. Dass die oft überzogene und so nicht selten albern wirkende Darstellung so mancher (wenn nicht gar aller) Charaktere aus den Street-Fighter-Franchise trotzdem einen Beigeschmack hinterlässt, ist ohne Zweifel richtig. Allein die Sinnlosigkeit des jamaikanischer Kickboxers und Karatekas Dee Jay im Streifen ist traurig... aber hey, immerhin bekommen E. Honda und Zangief noch ein bisschen Kampfszenen (die gezeigte Ironie mit King Kong und Godzilla ignorieren wir mal) und auch Kämpfer Vega wirkt akzeptbal, aber das liegt vielleicht einfach nur daran, dass die Maske stupide Grimassen eh unterbindet. Und ein Belgier als US-Colonel... wobei: Am Ende kommen doch die meisten Amis (abgesehen von den Indigen versteht sich) aus Europa, also was solls. Van Damme jedenfalls zog damals noch! Aber die Australierin Kyle Minogue (ja, sie war vor ihrer großen Gesangskarriere auch Schauspielerin) als Cammie White... musste das sein?
Über Raul ‘Gomez Addams‘ Julia als General M. Bison rede ich nicht weiter, denn der gebürtige Puerto Ricaner, der kurz nach dem Film durch einen Schlaganfall verstarb, macht seinen Job trotz der (wie so oft in Filmen) eher albernen Charakterzeichnung durchaus brauchbar und erhielt auch eine Nominierung für den Saturn Award dafür. Dafür ist der Charakter Chun-Li Zhang gar nicht so verkehrt, und E. Honda finde ich sogar ganz amüsant (diesmal im positiven Sinne) umgesetzt. Aber das ist Geschmackssache. Und ja, wie man Ruy und Ken hier dargestellt hat... also darauf gehe ich erst gar nicht ein, die Zeit erspare ich mir.
Die Tatsache, dass so unfassbar viele Charaktere, die in “Street Figther II“ bzw. In ähnlich klingenden Spieltiteln der beliebten Franchise debütierten, hier in diesem Film im Mittelpunkt stehen, ist in meinen Augen jedenfalls kein Zufall, wenn man die Veröffentlichungsjahre der Games und des Films bedenkt. Ich jedenfalls fand den Film nicht so unterirdisch, denn ich ging von Anfang an von einem Trash-Streifen der 90er aus und genau das ist er auch. Zudem war ich nie so extrem in der Spielereihe drin, als dass ich mich beim Gucken persönlich beleidigt gefühlt hätte. Auch die deutsche Synchro hilft mal wieder ungemein; verstehen kann ich den Unmut und die vernichtenden Kritiken allerdings trotzdem.
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