Sara mit ihrer besten Freundin Chenille (Kerry Washington).
Inhalt:
Sara (Julia Stiles) tanzt für ihre Leben gern. Deswegen will sie unbedingt an die Juilliard-Ballett-Schule in New York. Nach einer Bewerbung wird sie auch zum Vortanzen eingeladen, doch alles geht schief. Zu allem Unglück erfährt sie danach, dass ihre Mutter einen tödlichen Autounfall hatte.
Aus ihrem idyllischen Kleinstadtleben zieht sie zu ihrem Vater nach Chicago und muss als eine der wenigen Weißen in ihrem Viertel auf eine Schule mit fast nur schwarzen Schülern gehen. Für sie ist das eigentlich gar kein Problem, aber scheinbar für einige ihrer neuen Mitschüler.
Ausgerechnet der Mitschüler, den Sara auf Anhieb gar nicht ausstehen kann, Derek (Sean Patrick Thomas) entdeckt, dass Sara und er die Leidenschaft zu tanzen teilen. Er verhilft Sara zu neuem Mut.
Derek (Sean Patrick Thomas) und Sara sind ein eingespieltes Team.
Kritik:
Wer "Flashdance" oder "Dirty Dancing" mochte und schon lange auf einen neuen coolen Tanzfilm gewartet hat, den wird dieser Film sicher begeistern. "Save the Last Dance" vereint gekonnt klassische Elemente mit modernem Hip Hop. Verpackt ist das Ganze in eine tragische Geschichte einer 17jährigen. Julia Stiles macht sich gut in der Rolle des naiven Mädchens, die irgendwie gar nicht verstehen kann, weswegen ihre schwarzen Mitschüler was gegen sie haben könnten.
In den USA schnellte die Low-Budget Produktion von 0 auf Platz 1 in den Kinocharts, doch insgesamt ist "Save the Last Dance" als leichte Kost zu betrachten und gehört eher in die Kategorie Film, die man schnell wieder vergessen haben wird. Leider kratzt er nur leicht an der Oberfläche der gesellschaftlichen Probleme zwischen Schwarz und Weiß in den USA und kommt im Alibi-Mantel eines zuckersüßen Tanzfilms daher.
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