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Supertex - Eine Stunde im Paradies |
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11.03.2004: |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Jan Schütte | |||||||||||
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| Inhalt: |
Was ist ein Jude ohne Hut? Ein Jude im Porsche! So sieht Benjamin, genannt Boy (Elliot Levey), der jüngere Bruder von Max (Stephen Mangan) seinen Bruder. Max und Boy sind die Söhne von Simon Breslauer (Jan Decleir), der, nachdem er als einziger seiner Familie das Ghetto und die Deportation überlebte, die Textilfirma Supertex aus dem nichts geschaffen hat und sie zum führenden Anbieter von Billigkleidung in Holland machte. Boy fühlt sich im Schatten des Vaters als Befehlsempfänger ganz wohl, er wird bald standesgemäß heiraten, ein jüdisches Mädchen aus einem ebenso reichen Elternhaus wie dem eigenen. Eine durch und durch versnobte Mischpoke. Max hingegen hat ein Problem mit seinem patriarchalischen Vater und so geraten sie ständig aneinander.
Max warnt seinen Vater vor den drohenden Gefahren der Globalisierung, doch der ist starrköpfig und will die Wahrheit, dass sein Lebenswerk bedroht ist, nicht akzeptieren. Dass der Vater ihm kein Gehör schenkt und die ihn geliebte Ehefrau Dora (Maureen Lipman) mit einer anderen Frau betrügt, stürzt Max in eine Sinnkrise. Als Max beschließt, Supertex zu verlassen, geschieht ein Unglück, welches die Welt der beiden Brüder durcheinander wirbelt und sie mit schwierigen Entscheidungen zurücklässt. Besonders Boy macht eine bemerkenswerte Verwandlung durch. |
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| Kritik: |
Regisseur Jan Schütte (u.a. “Drachenfutter“, “Auf Wiedersehen in Amerika“, „Abschied - Brechts letzter Sommer“) präsentiert das vielschichtige Portrait einer Familie in der Zerreißprobe. Trauer, Verzweiflung, Liebe, Konflikte zwischen Tradition und Moderne, aber auch Vater-Sohn-Konflikte werden hier verwurstet. Sicherlich ist diese Geschichte mit Liebe zum Detail erzählt und inszeniert worden. Leon de Winter, der Autor des gleichnamigen Romans, dürfte an der Art der Umsetzung wohl nichts zu bemängeln haben. Dennoch bleibt das Geschehen vorhersehbar. Die Schauspieler leisten gute Arbeit, was aber nicht ausreicht, um den Film zu etwas Besonderem werden zu lassen. Das ist möglicherweise auch gar nicht beabsichtigt. Deshalb kann man den Film ansehen, muss man aber nicht!Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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