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leer Boogeyman - Der schwarze Mann


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
* ** ** *** ** * ** ** 35%
 

 
Aus dem Jahr 2005 stammt diese Boogeyman-Verfilmung, mit der uns Stephen Kay fürchterlich erschrecken wollte. Es blieb bei der Absicht.

Boogeyman - Der schwarze Mann


Tim musste als Kind mitansehen, wie sein Vater von einem unnatürlichen Wesen in den dunklen Wandschrank gezogen wurde. Seitdem war er verschwunden.

15 Jahre später ist Tim (Barry „Eine himmlische Familie“ Watson) immer noch schwer traumatisiert und schafft es nur schwer, das Ereignis zu verdrängen. Als seine Mutter (Lucy „Xena“ Lawless) stirbt, muss er wieder in seine Geburtsstadt.

Dort angekommen stellt er fest, dass die Kreatur aus seiner Kindheit immer noch da ist. Als sich besagte Kreatur dann seine Freundin (Tory Mussett) holt ist Tim bereit, den Kampf aufzunehmen und das Böse zu besiegen.

Boogeyman - Der schwarze Mann
Das alte Haus beherbergt manch schreckliche Erinnerungen.


Obwohl Regisseur Stephen Kay hier prominente Unterstützung durch Sam „Tanz der Teufel“ Raimi hatte, ist am Ende ein langweiliger generischer Film entstanden, der zu keiner Zeit gruselig ist und viel zu viel Zeit mit Nichtssagendem verschwendet.

So ist der Einstand des Films noch spannungsgeladen und überzeugt durch einen, wenn auch schon etwas abgenutzten, Licht Aus-Grusel–Licht An-Grusel-Trick. Zumindest wird hier eine Grundstimmung geschaffen. Leider kann der Film im weiteren Verlauf diese nicht halten.

Boogeyman - Der schwarze Mann
Tim (Barry „Eine himmlische Familie“ Watson) und seine Kumpeline Kate (Emily „Bones“ Deschanel).

Denn sobald Tim als Erwachsener das alte Haus erneut betritt und eine temporeiche und gut ausgeübte Kamerafahrt durch das Haus führt, ist diese bis zum Finale auch das einzige Temporeiche, was einem in den nächsten ca. 60 Minuten widerfährt.

Ab diesem Zeitpunkt wird der Film durch belanglose Szenen gefüllt, in denen Tim mit seiner alten Freundin Kate (Emily „Bones“ Deschanel) in der Vergangenheit schwelgt – geprägt durch Rückblenden in denen er seine Mutter immer wieder sieht und wie sie langsam an dem Verschwinden ihres Ehemannes zerbricht.

Boogeyman - Der schwarze Mann
Der Geist von Tims Mutter (Lucy „Xena“ Lawless) findet keine Ruhe.

Kay kann sich nicht entscheiden, ob er einen Horrorfilm oder ein Familiendrama drehen möchte, beides jedoch ist halbherzig in Angriff genommen worden; zu wenig Grusel für einen Horrorfilm, zu wenig Krise für ein Drama.

Wenn dann im Finale der Boogeyman (Andrew Glover) zu sehen ist, kommt einem zwangsläufig der Gedanke an „Die Mumie“. Allerdings ist „Boogeyman“ sechs Jahre älter und man kann erwarten, dass die CGI doch besser geworden wäre?

Boogeyman - Der schwarze Mann
Tims Freundin (Tory Mussett) wird vom Boogeyman heimgesucht...

Boogeyman - Der schwarze Mann

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Fakten
Originaltitel:
Boogeyman
 
deutscher Kinostart am:
17.03.2005
 
Genre:
Horror
 
Regie:
Stephen Kay
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(35%)
 
Texte:
AL
 
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