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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| *** | **** | - | - | *** | *** | * | ** | 52% |
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Inhalt:
Schon seit Ewigkeiten sind Zack (Seth Rogen) und Miri (Elizabeth Banks) ein Paar. Jedoch nicht im sexuellen oder liebestollen Sinne. Beide sind nur alte Schulfreunde, die auch heute noch in einer WG zusammen leben und ihre Sorgen und Nöte miteinander teilen. Und da sie stets chronisch pleite sind, suchen sie nach einer Möglichkeit, schnell und legal an Geld zu kommen. Pornofilme haben wieder einmal Hochkonjunktur und so beschließt man nach einem Klassentreffen und der merkwürdigen Begegnung mit einem schwulen Pärchen (Justin Long & Brandon Routh), gemeinsam einen Amteurstreifen zu drehen, in welchem auch sie selbst einen wichtigen Part übernehmen. Dass es dabei nur um Sex geht, wird vorher geklärt. Nachdem man ein paar gute Freunde und den einen oder anderen Porno-Profi über das eine oder andere Casting anheuern konnte, beginnen nach Ladenschluß im Coffeeshop, in welchem Zack tagsüber seine wenigen Brötchen verdient, die ungeschönten Dreharbeiten. Denn das eigentliche Filmset wurde leider abgerissen. Neben ein paar Problemen wird aus der kalkulierten Geschäftsverbindung dann aber schnell eine persönliche Angelegenheit und am Ende müssen sich die beiden Langzeitfreunde fragen, was in ihrem Leben wirklich eine Rolle spielt...
Kritik:
Vorab sei direkt gesagt: Diesen Streifen sollte man sich (wenn überhaupt) mit Originalton ansehen, denn nur dort kommt der eigentlich Humor auch gut rüber! Witzige Dialoge und teils dumme Sprüche sorgen für eigentlich gute Unterhaltung, verlieren sich aber in der teils belanglosen Synchronisation. Zwar sind es die gewohnten Sprecher für die jeweiligen Darsteller, aber dennoch springt der Funke einfach nie so richtig rüber. Ein bisschen Schmunzeln ja, leichte Lacher auch, aber mehr leider nicht. Und bei so einem Thema bedarf es schon mehr schwarzem Humor oder tiefgründigere Anspielungen, um beim europäischen Zuschauer die Lachmuskeln dauerhaft zu animieren. Dass kann Kevin Smith ("Dogma") definitiv besser.
Die Pornoindustrie erwirtschaftet jährlich nämlich viele Millionen Dollar, was ihnen unter dem ehemaligen Präsidenten sogar Steuervorteile bescherte. Diese Industrie, die von gestählten Muskeln und aufgepumpten Brüsten lebt und zumeist immer noch ohne Kondome den Geschlechtsverkehr vor laufender Kamera praktiziert, musste einfach auch einmal dran glauben. Und die hier im Film parodierten Motive sind auch einer der wenigen Gründe dafür, warum der Film nicht ganz versagt hat.
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