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Battle for Skyark


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** - ** * *** - - - 39%
 

 
Kinder kämpfen in alter Industrieruine gegen Monster. Unterirdische Pseudo-Science-Fiction-Geschichte mit billiger Ausstattung.

Battle for Skyark


Irgendwo auf der Erde gibt es einen Schrottplatz – vor allem aus alten Fluggeräten – in dem sich aus der Raumstation Skyark verbannte Kinder zusammengefunden haben. Im täglichen Kampf ums Überleben gegen immer wieder angreifende Monster klammern sie sich an die Legende, dass irgendwann ein Kind mit 13 Brandzeichen kommen und sie zum heilbringenden blauen Tropfen führen wird.

Als sein Vater an Bord der Skyark dreizehn Verbrechen überführt wird, bekommt der völlig kampfunerfahrene Rags (Caon Mortenson) dreizehn Brandzeichen verpasst – für jedes Verbrechen eins – und wird ebenfalls zur Erde geschickt. Dort glaubt der Anführer Rusty (Garrett Coffey) natürlich sofort an ein Eintreffen der Prophezeiung. Doch die umgehend eingeleitete Expedition zum blauen Tropfen geht schief und Rusty wird von den Monstern gefressen.

Völlig verunsichert zieht sich Rags daraufhin von den anderen Kindern zurück und kann erst vom Agent Skunk (Luke Davis) und einer Dummheit der hübschen Lily (Taylor Coliee) dazu gebracht werden, doch noch einmal in den Bienenkorb, den Bau der Monster, einzudringen.

Battle for Skyark
Als Rags (Caon Mortenson) einen Teil von Skunks Maske findet,
weiß er, dass die Monster ihn gefangen haben.


Unerfahrene Jungschauspieler spielen in selbst zusammengestellten Lumpen-Kostümen Monsterjagd auf Schrottplatz. Was auf den ersten Filmminuten ein wenig wie eine amerikanische Version der wilden Kerle daherkommt, funktioniert leider überhaupt nicht. Denn erstens nehmen sich die Akteure hier bierernst, zweitens sind sowohl die Kulissen als auch Kostüme und Masken armselig und drittens geht der Versuch, einen Kinderfilm mit klassischen Horrorelementen zu mischen, grandios in die Hose. Da lauern Monster im Halbdunkel einer Industrieruine und werden von Kindern mit Pfeil und Bogen oder mit aus Flugzeugwracks gerissenen Stangen umgebracht – natürlich ohne dass die FSK-Freigabe von 12 Jahren durch die gezeigten Bilder gefährdet würde.

Battle for Skyark
Skunk (Luke Davis) und Rags (Caon Mortenson) finden
im Bienenkorb der Monster merkwürdige Dinge.

Schön ist immerhin die Raumstation, sie existiert allerdings auch nur in zwei animierten Szenen, die in Ausschnitten immer wieder verwendet werden. Ansonsten kann man sich allenfalls an der passablen Musik und dem einigermaßen ambitionierten Spiel von Luke Davis als Skunk erfreuen.

Die Geschichte bietet an sich Potential, endet aber mit dem Abenteuer der Kinder auf der Erde auch gleich wieder so unvermittelt, dass man sich zwar selbst ein bisschen was zu Gründen und möglichem Weiterverlauf ausmalen kann, aber insgesamt doch enttäuscht wird. Diesen Film kann man sich getrost sparen. Insbesondere sollte man sich nicht vom Sci-Fi-mäßig gestalteten Cover der DVD/Blu-ray zum Kauf verführen lassen.

Battle for Skyark

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Fakten
Originaltitel:
Battle for Skyark
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
09.06.2015
 
Genre:
Kinderfilm / Science-Fiction / Horror
 
Regie:
Simon Hung
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(39%)
 
Texte:
RS
 
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Synchronsprecher

SchauspielerSynchronsprecher
Charlene TungFranciska Friede
Taylor ColieeLotta Doll



TV-Termine

DatumUhrzeitSender
30.10.2017 20:15 Tele 5
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.




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