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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | ** | ** | **** | *** | - | - | *** | 57% |
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Inhalt:
Ray Hayes (Kevin James) und seine Frau Alice (Christina Ricci) wollen ein Diner eröffnen, doch das bisherige ehrliche Einkommen reicht einfach nicht zum Sparen aus. Somit wird aus Ray alsbald ein Ex-Cop, der nun fortan für das organisierte Verbrechen als Schuldeneintreiber arbeitet. Fünf Jahre später hat das Paar, welches mit Teenager-Tochter Siohban (Keana Marie) und dem kleinen Henry (Leo Easton Kelly) auch zwei durchaus aufgeweckte Kids hat, dann endlich die Kohle zusammen und Ray will aus dem kriminellen Business aussteigen.
Doch genau jetzt ereignet sich ein Machtwechsel, denn die bisherige Chefin Michael (Melissa Leo) wird von Lonny Castigan (Timothy V. Murphy) beseitigt und der einäugige Fiesling übernimmt fortan die Geschäfte. Gegen die neuen Umstände kommen auch Rays kriminelle Mitstreiter Danny (Francis Cronin) und der erfahrene Ignatius (Luis Guzman) erst einmal nicht an. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse und besonders Rays ach so liebenswerte Frau Alice bekommt endlich eine Chance auf Rache an ihrer eigenen Vergangenheit...
Kritik:
Comedian Kevin James bekommt endlich auch mal einen Actionfilm und hey, dass humoristische Darsteller in Actionfilmen überzeugen können, haben wir schon oft gesehen. Auch James wirkt in seinen Szenen irgendwie ziemlich cool und wenn dann sogar die kleine Christina Ricci große Kerle ordentlich aufmischen kann, dann habe ich nichts dagegen. Dennoch wird der Streifen als Actionkomödie geführt und gelacht habe ich eigentlich nie. Mal hier und da ein bisschen geschmunzelt, aber das war es auch schon.
Der Streifen, der auch wirklich nicht hätte länger sein dürfen, funktioniert so trotzdem nicht wirklich, denn er hat eigentlich zu viel potentiellen Inhalt, der aber eben nur pseudomäßig als Aufhänger dient. Auch gibt es zu viele Charaktere, die zwar alle Namen und ihre jeweiligen Art und Weisen haben, am Ende aber scheinbar nur hier da und da als Füll- und Flickwerk dienen. Es scheint, als hätten zu viele Autoren hier mitgeschrieben, dabei war es nur Regisseur Edward Drake selbst. Der 1990 geborene Australier wollte vielleicht die relativ dünne Geschichte nur einfach größer wirken lassen. Was so aber am Ende bleibt ist ein kurzweiliger und ebenso schnell vergessener Actionstreifen, der mit seiner Optik und mancher Gun-Fu-Szenen zwar nicht gänzlich durchfällt, sonst aber unbedeutend bleibt. Und nein, kleiner Henry, Papa ist sicher nicht „John Wick“. Hintergrund:
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