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leer Der Astronaut


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
***** **** **** *** **** - **** ***** 86%
 

 
Alle Sterne der Galaxie scheinen zu sterben – nur einer nicht. Deshalb ist ein Raumschiff unterwegs, um die Ursache zu erforschen und dadurch das Erdsystem zu retten. Doch Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht alleine an Bord auf und trifft auf einen Alien, der die gleiche Mission hat, wie er. Phil Lord und Christoph Miller, die man eher aus dem Shrek-Universum kennt, haben die Buchvorlage von Andy Weir als atmosphärischen und überraschend kurzweiligen und familientauglichen Science-Fiction-Film inszeniert.

Der Astronaut (Project Hail Mary)


Irgendwas muss schiefgegangen sein, denn Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht auf einem Raumschiff auf. Niemand an Bord außer ihm ist am Leben. Die Sternenkonstellationen vor dem Fenster sind seltsam unvertraut. Nur langsam kehrt seine Erinnerung zurück. Er war Wissenschaftler und Lehrer auf der Erde und wurde Zeuge einer wissenschaftlichen Entdeckung auf der Venus: Mikoorganismen, sogenannte Astrophagen, wandern von dort auf einer sogenannten Petrova-Linie zur Sonne und entziehen dieser Energie. Und zwar so ungeheurer viel, dass die Sonne dadurch schwächer wird und die Erde in eine Eiszeit stürzen wird. Schnell wird klar: Alle Sonnen der Galaxie weisen Petrova-Linien auf und sind somit befallen. Alle, bis auf die etwa 12 Lichtjahre entfernte Tau Ceti. Obwohl die Menschheit dank der Energie einiger eingefangener Astrophagen inzwischen in der Lage ist, 92%tige Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, muss Grace erkennen, dass er fast 4 Jahre Reisezeit von der Erde entfernt aufgewacht ist.

Der Astronaut (Project Hail Mary)

Da er nun schon einmal da ist, will er die rätselhafte Immunität des Sterns gegenüber dem Energiehunger der Astrophagen auch untersuchen. Doch noch bevor er dazu kommt, muss er eine neue Erkenntnis machen: Er ist nicht das einzige intelligente Lebewesen in diesem System. Ein anderes Raumschiff kreuzt seinen Weg und jemand scheint zu versuchen, mit ihm zu kommunizieren. Ob dies der Erstkontakt der Menschheit mit außerirdischem Leben wird?


Der Astronaut ist trotz seiner Überlänge überraschend kurzweilig. Dies verdanken wir der gelungenen Mischung aus linearer Erzählung und erklärenden Rückblenden. Der Außerirdische Rocky hat entfernte Ähnlichkeit mit einer Krabbe. Es ist endlich mal wieder ein intelligenter, sympathischer Alien ohne jegliche Ekel, Schleim und Schock-Details und doch ausreichend fremdartig mit seiner Echolot-Wahrnehmung.

Der Astronaut (Project Hail Mary)

Der Astronaut ist einerseits ein typischer Science-Fiction-Film. Es gibt also Raumschiffe, Weltraumausflüge, einiges an komischer Technik und ein Grundthema mit wissenschaftlichem Hintergrund. Erfreulicherweise wurde aber nicht das Versagen (oder Zerstören) von Technik als Grundelement zur Spannungserzeugung verwendet. Natürlich leidet das Raumschiff beim Atmosphären-Flug, doch dafür wurde es schließlich nicht gebaut. Stattdessen entsteht eine tiefe Bindung zwischen den beiden Hauptfiguren, während die endlose Weite und die riesige Distanz zwischen den Heimatplaneten und Tau Ceti den inneren Konflikt anfeuern. Ryan Gosling spielt gut und das sowohl in den Rückblenden, als auch in seinen Solopassagen und in den Interaktionen mit Rocky, der durch die Bewegungen in seinem Hexagonal-Prisma und die Synchronisation von Tim Knauer Eindruck hinterlassen hat.

Wer den Film „Project Hail Mary“ (so der Originaltitel) angeschaut hat, ohne das Buch vorher gelesen zu haben, möchte dies wahrscheinlich nun schnell nachholen (und dann den Film noch einmal anschauen). Es lohnt sich!

Der Astronaut (Project Hail Mary)

Der Astronaut (Project Hail Mary)

Der Astronaut (Project Hail Mary)
Die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller am Set ihres Films DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY

Für alle Bilder gilt:
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Der Astronaut (Project Hail Mary)

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Fakten
Originaltitel:
Project Hail Mary
 
deutscher Kinostart am:
19.03.2026
 
Genre:
Science-Fiction
 
Regie:
Chris Miller & Phil Lord
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Frank (87%) & RS (85%)
 
Texte:
RS
 
Bilder wurden bereitgestellt von:
Sony Pictures
 
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