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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| ***** | *** | **** | *** | *** | - | ** | **** | 71% |
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Inhalt:
Cole Reed (Jason Statham) hat seine Polizeikarriere vor langer Zeit an den Nagel hängen müssen. Nun passt er als Leibwächter auf Tibu (Ramon Tikaram) und dessen Sohn Kameron (Chaneil Kular) auf, die gemeinsam die internationale Reederei KMG leiten, diese aber gerade verkaufen wollen. Gerade als der Kauf fast besiegelt ist, wird Tibu, der für Cole längst zu einer Art Ersatzvater geworden ist, vor den Augen seines Leibwächters erschossen. Während die Polizei nun nach Cole als vermeintlichem Attentäter fahndet, schmuggelt sich dieser auf die Artemis, da er ahnt, dass er dort den Grund für das Attentat finden kann, weil einer der Attentäter Bordpapiere für eben diesen Frachter bei sich hatte.
Auch Angie Ellis (Annabelle Wallis) stößt neu zur Crew. KMG schickt sie als kurzfristigen Ersatz für den bisherigen dritten Offizier – sehr zum Missfallen von Kapitän Marko Madsen (Roland Moller). Es dauert nicht lange, bis sowohl Cole als wenig später auch Angie dahinter kommen, was auf dem Frachter gespielt wird: Versteckt in einem Container finden sie ein Gruppe Menschen, die offenbar einem illegalen Schlepper vertraut hatten und nun Opfer von Menschenhändlern geworden sind. Auf dem Schiff sind die beiden auf sich allein gestellt. Madsen und seine Crew können nicht nur den Fluchtversuch vereiteln, sondern machen nun Jagd auf den blinden Passagier und die Überläuferin, deren einzige Hoffnung nun auf einem kurzzeitig gesendeten und von Navi-Kapitän Adam Spencer (Adrain Lester) aufgenommenen Notruf liegt.
Kritik:
Mutiny besticht mit erstaunlich guter Optik: Eine auf Hochglanz polierte Stirb-langsam-Variation, die die Isolation auf dem Frachtschiff gekonnt ausnutzt. Alle Plätze, an denen man rauf-, rein-, runter- oder rausklettern kann, werden verwendet, natürlich inkl. der Ankerkette. Jason Statham lugt dabei regelmäßig in Großaufnahme um die Ecke, was durch geschickte Kamerafahrten noch verstärkt zur Wirkung kommt. Auch der Schnitt in den Actionszenen kann überzeugen. Weniger gut sind hingegen (fast) alle Nebendarsteller. Während Chaneil Kular in seiner kleinen Nebenrolle als Sohn Kameron kurz sein Können aufblitzen lässt, bleiben alle Bösewichter, inkl. Roland Moller als Kapitän Madsen, ziemlich durchschnittlich. Der US-Navi-Kapitän ist ein positiver Side-Kick, wenn auch höchst vorhersehbar in seiner Handlungsweise.
Durch ein angenehmes Tempo und gleichmäßig verteilte Actionsequenzen kann „Mutiny“ sowohl den eingefleischten Statham-Fan als auch andere Genre-Kenner gut bei Laune halten. Einzig die Landungsbrücke ist ein kleiner Wermutstropfen. „Fluch der Karibik“ zeigte uns einst, was sich aus schwankenden und schaukelnden Kulissen bei einem Kampf herausholen lässt, aber Mutiny ist davon sehr weit entfernt. Zum Glück kehrt der Film danach auf seine Linie zurück und liefert noch ein abrundendes Ende – was man natürlich genauso schon seit den ersten Filmminuten erwartet hatte. Also auch in dieser Hinsicht eher die sichere Variante.
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