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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | ** | ** | * | ***** | ** | ** | **** | 70% |
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Inhalt:
An diesem für alle Amerikaner sehr besonderen Tag, backt Owen (Cullum Turner), der ein Pizza-Restaurant in New York betreibt, für seine Stammkunden ganz besonders gute Pizzas. Denn seitdem die amerikanische Regierung den außer-ehelichen Sex unter Strafe gestellt hat, fiebert die ganze Nation auf den einen Abend hin, an denen ihr im Arm implantierter Bio-Sensor von rot auf grün springt und sie für wenige Stunden ungestraft intim werden können. Singles wollen sich austoben und Paare, die oft schon lange zusammen sind, können endlich ihre Zurückhaltung aufgeben. So hat es auch Owen an diesem Abend mit seiner Freundin geplant: Nach einem besonderen Abendessen in einem asiatischen Restaurant soll es nach Hause ins Bett gehen. Dorthin will seine Freundin Malika (Maya Hawke) auch – allerdings nicht mit ihm.
Unterdessen kämpft Allie (Monica Barbaro) noch darum, ihren neuesten Werbesong für ein Schuppenflechte-Medikament fertig zu singen, bevor sie mit ihrer besten Freundin in einer Bar den Abend genießen will, wobei die beiden gegenseitig auf sich aufpassen wollen. Doch daraus wird nichts, denn schon nach fünf Minuten taucht Tejan (Okieriete Onaodowan) auf und schon ist Allie allein und kehrt frustriert nach Hause zurück. Dort verbringt ihre Mitbewohnerin den Abend als Babysitterin eines frühreifen 14jährigen und sorgt schnell dafür, dass Allie optisch aufgebrezelt wird und wieder auf die Pirsch geht.
Kritik:
Hier kommt also mal wieder einer jener Filme, die uns New York als dörfliche Nachbarschaft präsentieren wollen, in der man sich in einer Nacht mehrfach zufällig über den Weg laufen kann und in der man gerne mit dem Fahrrad herumfährt oder zu Fuß seine Pizza holt. So unwirklich es auch ist, das Szenario funktioniert und dient der Geschichte ungemein. Denn Autor Travis Braun ist offenbar nicht nur großer Fan von „Schlaflos in Seattle“ sondern hat auch alle unromantischen Elemente aus romantischen Komödien aus der Mottenkiste geholt, die jemals funktioniert haben. Das fängt beim „Vor-die-Füße-Kotzen“ an und hört beim „Caught-in-the-Act“ noch lange nicht auf.
Mehr als einmal rückt die Musik in den Fokus der Handlung (und wird teilweise auch mit Untertiteln erklärt, denn wer kennt schon die englische Vokabel für Schuppenflechte?). Während sich Callum Turner in dieser Hinsicht zurückhält, dürfen mit Monica Barbaro gleich mehrere potentielle Partner zu einem (bzw. keinem) Duett ansetzen. Auch ansonsten ist die Musik immer wieder effektvoll eingesetzt worden.
Wer auf LeVar Burton in der Rolle von Rick gespannt ist, wird nicht enttäuscht. Er hat tatsächlich gleich mehrere Kurzauftritte, in denen er allerdings in keinster Weise an Geordi La Forge erinnert.
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