|
|
|
|
| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| ***** | **** | ** | * | **** | * | *** | **** | 72% |
|
Inhalt:
Matt Taylor (Kevin James) weiß nicht, was er denken oder machen soll. Er wartet vor dem Altar in Rom auf seine Verlobte Heather (Julie Ann Emery). Doch diese kommt nicht. Stattdessen bleibt ihm nur ein Abschiedsbrief. Zu allem Überfluss lässt sich die teure Traum-Hochzeitsreise auch nicht stornieren. Schließlich nimmt er den Rat seines Hotel-Portiers an und tritt die Reise allein (solo mio) an, sehr zur Verwunderung zweier frisch vermählter Paare, die ebenfalls dabei sind. Während er nun alleine auf einem Tandem durch Rom fährt, kreuzt sich immer wieder sein Weg mit der Kaffeehaus-Betreiberin Gia (Nicole Grimaudo), die ihm nach und nach italienische Lebensart näher bringt.
Kritik:
Das kennt man doch irgendwoher… Dieses Gefühl beschleicht den geneigten Rom-Com-Zuschauer mehr als einmal. Doch die Drehbuchautoren Patrick und John Kinnane sowie die Regisseure Charles und Daniel Kinnane haben es zusammen mit Kevin James eben genau darauf angelegt, den Zuschauer mit vielen Details zu verwöhnen, die schon in anderen – oft lange zurückliegenden – Genreklassikern funktioniert haben. Das fängt an mit der „Braut, die sich nicht traut“, geht über „Chocolat“ bis zum „Big Fat Greek Wedding“ und zwischendurch noch ein bisschen „Hangover“ – aber immer gerade nur solange, dass man sich als Zuschauer dabei wohl fühlt. Mittendrin ist Kevin James, der gemeinsam mit der wunderbar aufspielenden Nicole Grimaudo ein Sammelsurium an ziemliche durchschnittlich spielenden Darstellern mit gekonntem Timing positiv in Szene setzt. Herausragend ist ansonsten noch der sich selbst spielende und in einer Gesangseinlage Kevin James begleitende Andrea Bocelli, sowie die als FBI-Agentin aus der Serie Bosch bekannte Julie Ann Emery als Verlobte Heather.
Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall die Originalschauplätze, die sowohl manchmal unauffällig in die Geschichte eingeflochten wurden, als auch selbst der Personifizierung der emotionalen Lage dienen konnten, z.B. wenn die Kamera langsam von Kevin James auszoomt und eine fast schon erdrückende Menschenleere offenbart.
Jetzt
solo mio (sofern schon verfügbar)
auf DVD übers Internet ausleihen |
Trailer Streaming-Angebote |
zurück zum Filmarchiv
zurück zur Wertungsübersicht
zurück zur Cineclub-Homepage
© 2025 Cineclub, Bochum für alle Texte, die Rechte an den Bildern liegen beim jeweiligen Filmverleih.