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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| ***** | *** | **** | * | *** | *** | **** | **** | 78% |
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Inhalt:
Millie (Sydney Sweeney) kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Nina Winchester (Amanda Seyfried) als Haushälterin eingestellt wird. Da sie als vorzeitig aus der Haft Entlassene kaum weiß, wie sie ihre Bewährungsauflagen erfüllen soll, sind ein Job und ein fester Wohnsitz auf einmal fast wie ein Geschenk des Himmels. Und alles, was sie tun muss, ist das Haus aufräumen, kochen und Ninas Tochter Cece (Indiana Elle) vom Ballett abholen. Zu schön, um wahr zu sein?
Kritik:
Schon in den ersten Minuten fällt dem geneigten Zuschauer die optische Ähnlichkeit zwischen Nina und Millie auf und es entsteht ein erstes ungutes Gefühl einer Vorahnung. Anschließend folgen immer wieder kleine Hinweise, die auf die sich anbahnende Affäre zwischen Millie und Andrew hinarbeiten. Hierbei spielen das Drehbuch und die Regie ganz bewusst mit der Erwartungshaltung des Zuschauers. Auf leisen Sohlen nährt sich die Spannung, niemand scheint den anderen die volle Wahrheit zu erzählen, und man fragt sich, ob hier etwa doch mal wieder der Gärtner der Mörder ist. Ab der Mitte des Films liefern dann Erklärungen aus dem Off den Zusammenhang, der den Weg für das temporeiche Finale bereitet. Dabei überzeugen alle drei Hauptfiguren sowohl darstellerisch als auch durch die Charakterentwicklung selbst.
Ein Puppenhaus und zahlreiche Treppenmotive sollten wohl den bildsprachlichen Rahmen von The Housemaid ausschmücken. Leider ist dies handwerklich nur einigermaßen gelungen und kommt bei Weitem nicht an Brian de Palmas Handschrift heran. Nur bei dem Miniaturpuppenhaus durfte die Kamera hin und wieder erzählen, ansonsten betrachtet man die Balkone, den Treppenflur und die Wendeltreppe meist eher nüchtern und distanziert. Vielleicht wollte Paul Feig aber auch jegliche Ablenkung vermeiden und es seiner Darstellerriege überlassen, das Publikum mitzureißen.
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