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Deep Blue Sea


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** * ***** **** *** - * *** 67%
 

 
Der weiße Hai mal drei. Anspruchslose Wasseraction in den Fußstapfen von Anaconda mit einem schlagfertigen Ll Cool J.

Deep Blue Sea
Der "Haiexperte" Carter Blake (Thomas Jane)


Deep Blue SeaNachdem Scream & Co. das Genre einmal kräftig aufgerüttelt hatten, kehrt Renny Harlin mit "Deep Blue Sea" zur klassischen Horroraction in der Art von "Der weiße Hai" oder "Anaconda" zurück. Sicher, der Hai ist besser animiert - trotzdem ist die Story primitiv: Da sollen durch die Genforschungsarbeiten von Dr. Susan Mc Alester (Saffron Burrows, siehe Filmplakat links) "harmlose" Haie zu intelligenten Bestien mutiert sein, die nun nach und nach die Besatzung einer abgelegen vor der Californischen Küste verankerten Forschungsstation ermorden, um an ihr Ziel zu kommen: Die "Deep Blue Sea" - die Freiheit.

Über Wasser brennt und explodiert es gewaltig, während 30 Meter tiefer die Menschen stundenlang vor den in die Station einbrechenden Wassermassen auf der Flucht sind. Titanic läßt grüßen.

Daß jede Logik von der ersten bis zur letzten Minute mit den Füßen getreten wird, schadet dem Film kaum. Das haben schon die blaßen Charaktere mit ihren tollen Dialogen erledigt. Ein sichtlich zwischen Autorität und Unvermögen schwankender Samuel L. Jackson scheitert kläglich bei dem Versuch, in seiner Rolle als Geldgeber Russell Franklin Ordnung in das Chaos zu bringen.

Deep Blue SeaEinziger konsequent gezeichneter Charakter ist der des Kochs (siehe Foto rechts). LL Cool J wächst als Sherman "Priester" Dudley förmlich in seine Rolle hinein (der erste Koch, der in seinem eigenen Backofen schmorrt): Schlagfertig übergeht er die leeren Dialoge seiner Mitakteure. Auch von der in den Film "hineingebauten" Moral-Diskussion (Genmanipulation und deren Folgen) bleibt er Gott sei Dank verschont, was übrigens auch sein Motto ist, das ihm das Leben rettet.

Positiv fallen ansonsten nur noch der hohe Spannungswert, die gut ausgeführten Schockeffekte und einige ungewöhnliche "fischaugenartige" Kamerafahrten unter Wasser auf. Die Musik ist genretypisch aber größtenteils dabei sehr düster.

Fazit: "Die tiefe blaue See" schockiert, ist spannend - Kino zum Ansehen und wieder Vergessen. Wer nach Titanic von Wasserfluten noch nicht die Nase voll hatte, darf diesen Film natürlich auf gar keinen Fall verpassen!!!

Deep Blue Sea
Auf der Flucht vor dem Hai: Dr. Susan McAlester
(Saffron Burrows), Russell Franklin (Samuel L.
Jackson), Carter Blake (Thomas Jane) und Michael
Rapaport (v.l.n.r.)

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Fakten
Originaltitel:
Deep Blue Sea
 
deutscher Kinostart am:
28.10.1999
 
Genre:
Horror / Action
 
Regie:
Renny Harlin
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(67%)
 
Texte:
RS
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
10.05.2017 22:30 Kabel 1
14.01.2017 ²) 01:55 ZDF
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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