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Lost in Space


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** *** *** **** **** ** *** **** 74%
 

 
Eine Familie verschlägt es in die Weiten des Weltalls. Science Fiction mit William Hurt, Matt LeBlanc und Gary Oldman.


Lost in SpaceDas Ozonloch ist heute ein kleines Problem - im Jahr 2058 ist aber kaum noch genug von der gesamten Ozonschicht übrig, um ein Leben auf der Erde überhaupt noch zu ermöglichen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von John Robinson (William Hurt) hat daher einen tollkühnen Plan entwickelt. John Robinson soll mit seiner Familie in einem mehrjährigen Flug durch das All zu einem weit entfernten, bewohnbaren Planeten aufbrechen, um dort ein Sternentor zu installieren, durch das die Menschheit hinüberwechseln kann.

Aber - wie sollte es auch anders sein - die Bösen versuchen natürlich, diese Pläne zu durchkreuzen, in Person von Dr. Smith, der mit an Bord ist und die Steuerung sabotiert, so daß das Raumschiff schon bald in Richtung Sonne steuert. Die einzige Möglichkeit, die dem Piloten Don West (Matt LeBlanc, siehe Foto oben) noch bleibt, ist ein unkontrollierter Hypersprung, der sie irgendwo in die Galaxis befördert. Dort warten dann schon bald ganz neue Gefahren auf die Familie Robinson...


Lost in SpaceGary Oldman - bekannt aus "das fünfte Element" - kann in diesem Film auf weiten Strecken überzeugen. Das Psychoduell, das zwischen ihm und den anderen Besatzungsmitgliedern dadurch entsteht, daß diese auf der einen Seite Angst vor ihm haben, aber auf der anderen Seite von seiner Unterstützung abhängig sind, macht einen großen Teil der Spannung aus. Auffallend gut sind außerdem die beiden Kinder Penny (Lacey Chabert) und Will Robinson (Jack Johnson), die es nicht selten schaffen, den "Großen" Matt LeBlanc und Mimi Rogers die Schau zu stehlen.

Sauber und zahlreich sind die für Science-Fiction-Produktionen üblichen Specialeffects, wobei allerdings die Innenaufnahmen des Raumschiffs und die Roboter nicht gerade den Standards genügen, die man von Star Trek und Co. gewohnt ist.

Stephen Hopkins ist es gelungen, mit Lost in Space ein relativ rundes Werk mit hohem Unterhaltungswert zu produzieren.

Deutlich sieht man allerdings, daß sich die Autoren immer dann, wenn ihnen nichts mehr eingefallen ist, bei anderen Filmen bediehnt haben. Frei nach dem Motto: Was einmal gut war, funktioniert auch nochmal - wird schon keiner merken...

Hätten Irwin Allen und Akiva Goldsman (Drehbuch) sich etwas mehr Zeit genommen und etwas mehr eigene Ideen entwickelt, dann hätte aus diesem Film ein richtig großer Hit werden können!

Lost in Space
Der kleine Will Robinson (Jack Johnson) steuert mit
einer "Holo-Maske" seinen Roboter.

Lost in Space
Was wäre ein SciFi-Film ohne einen putzigen
Alien-Freund? (Matt LeBlanc, rechts)

Lost in Space

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Fakten
Originaltitel:
Lost in Space
 
deutscher Kinostart am:
24.09.1998
 
Genre:
Science-Fiction
 
Regie:
Stephen Hopkins
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(74%)
 
Texte:
RS
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
24.11.2016 20:15 Kabel 1
26.09.2015 09:35 RTL 2
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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