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Dienstag, den 10.04.2012

Der Diktator kommt - ins Kino...
deutsche Filmseite

Als siebter Sohn des Präsidenten auf Lebenszeit wird seine Exzellens, Admiral General Aladeen einst in eine große Regenschaft geboren und führt die Republik Wadiya mit harter Hand. Doch so hart ist er gar nicht, denn schon in den 70er Jahren war Aladeen mitten im Saturday-Night-Fever, doch die westlichen Medien haben scheinbar alle Beweise dafür getilgt. Nun wird Aladeen nach Amerika eingeladen, um sein nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen. Dass er dort gekidnappt und durch einen Doppelgänger ersetzt wird, hätte sich der Admiral jedoch auch nich träumen lassen. So irrt Aladeen nun duch den Big Apple und versucht alles, um es doch noch zu den Vereinten Nationen zu schaffen…

Sacha Baron Cohen ist der Diktator

Der britische Starkomiker Sacha Baron Cohen ist wieder da. Diesmal stellt er einen „stereotypischen“ Diktator eines kleinen Landes vor, der seine Bürger scheinbar unterdrückt und von der westlichen Demokratie nicht viel hält. Dass Diese so gesehen im Westen auch gar nicht mehr wirklich existiert, ist sicherlich auch Grund genug, dass die Hauptfigur sich darüber lustig macht und diese Regierungsform verneint. Dass Admiral General Aladeen die USA als „Geburtsort von Aids“ beschreibt, ist dabei auch nur eine von vielen gezielten Unverschämtheiten gegen die westliche Zivilisation. Denn auch, wenn Cohen vor allem durch Albernheiten (siehe auch die Ähnlichkeit im Diktatornamen zur Figur „Aladin“) zum internationalen Erfolg kam – seine politischen und gesellschaftlichen Anspielungen unter der Gürtellinie sind oft gewollt und humorvoll kritisch. So war auch sein Auftritt bei der diesjährigen Oscarverleihung schön auffällig und passend skandalös.

Sacha Baron Cohen ist der Diktator

Laut Verleiher soll der Film auf dem kürzlich entdeckten Roman „Zabibah and the King" basieren. Das Buch wurde anonym veröffentlicht, entpuppte sich aber dann als literarisches Werk von Ex-Irak-Diktator Saddam Hussein. Die Werbetrommel ist jedenfalls fleißig am Drehen – so gibt es neben der üblichen Filmseite im Internet auch eine eigene Seite zur Republik Wadiya, die sich auf den bekannten Social-Media-Seiten (Facebook, Twitter, Youtube) ebenfalls tummelt.

Interessant dabei ist, dass auf der vermeintlichen Landesseite auch Links zu den (vom Westen so genannten) Diktatoren der Welt anbietet. Ob der Südamerikanische Kommunist Hugo Chavez oder der gestürzte Muammar al-Gaddafi. Leider ist auch ein Link zur Iranischen Präsidentenseite dabei – direkt unter der zu Nordkorea. Dass der Iran dort nicht hingehört, ist zwar (eigentlich) Allgemeinwissen, aber so kann sich ja auch der geneigte Nachrichtengucker mal genauer und unvoreingenommen über den Iran und dessen Politik informieren… Denn man sollte immer beide Seiten anhören, bevor man ein Urteil fällt – genau das zeigen die Macher im Diktator-Film auch unterschwellig immer wieder... Mehr zum Streifen gibt’s im offiziellen Filmtrailer:



(Conway)
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