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Cineclub News

Dienstag, den 29.05.2018

Die Börse auf der Leinwand
Mit diesen Hollywood-Streifen lernen Sie ganz nebenbei etwas übers Geschäft.

Wer träumt nicht von einem ansehnlichen Nebenverdienst an der Börse oder sonst wo? Doch leider hapert es noch mit dem Fachwissen? Nichts leichter als das! Denn Hollywood hat dazu hochkarätige Blockbuster hervorgebracht, die Sie nicht nur bestens unterhalten, sondern im Nu auch Ihren Horizont im Börsengeschäft erweitern werden. Oder kennen Sie sich etwa bereits mit den gängigen CCI Indikator Strategien aus? Welcher Finanzthriller und welches Börsendrama Ihnen diesbezüglich Aufschluss gibt und welchen Handelsfilm Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten, erfahren Sie im Folgenden.



The Corporation
„The Corporation“ ist ein brillanter kanadischer Dokumentarfilm, der das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben darstellt und analysiert. Somit handelt es sich hierbei um eine eingehende psychologische Untersuchung, bei der vor allem das Rechtsempfinden der Unternehmen auf die Probe gestellt wird. Dabei schaffen es die Filmemacher durch ihre geniale Darstellung des einzelnen Unternehmens als Person, Sie wirklich ins Grübeln zu bringen. Denn wenn die „Corporation“ tatsächlich eine Person ist, was ist dann eigentlich ihr geistiger Status? Ist so ein Individuum überhaupt nützlich für die Gesellschaft? Kurzum: Diesen Film sollten Sie sich nicht entgehen lassen, denn er behandelt moralische Kernfragen im Geschäftsleben!

Wall Street
Der Film aus dem Jahr 1987 vom Produzenten Oliver Stone ist wohl der Filmklassiker der Börsenwelt schlechthin. Falls er Ihnen bisher entgangen sein sollte, sei Ihnen hier verraten, dass Sie in der Perspektive des Börsenmaklers Lou Stone mit der Wall Street hautnah in Kontakt kommen werden. Doch als ob das nicht schon Aufregung genug ist, steht auch immer wieder seine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung im Fokus der Handlung. Die kann sich nämlich so gar nicht mit dem Gehabe ihres Vaters identifizieren und will am liebsten jeglichen Kontakt zu ihm abbrechen. Um den Film dabei so realistisch wie möglich zu machen, setzte sich Stone vor Drehbeginn sogar mit den subtilen Elementen der Börsensprache auseinander. Dazu guckte er den Maklern ganz genau auf die Finger und verbrachte sogar einige Wochen mit ihnen. So ist obendrein für ordentlich Lernpotenzial gesorgt!

Die Glücksritter
Bei „Trading Places“ (so der Originaltitel) handelt es sich wohl um den lustigsten Wall Street Film aller Zeiten. Der urkomische Film webt seine Geschichte über einen betrunkenen, geistesgestörten Santa Claus bis hin zu einem kamerunischen Austauschschüler und endet in einer Verwechslung, an der nur ein Gorilla-Outfit Schuld ist. „Trading Places“ ist ein spöttischer Kommentar in Form einer Farce. Wenn Sie einen Film zum Lachen suchen, werden Sie von „Die Glücksritter“ also sicherlich nicht enttäuscht werden.

Endstation Parkett
Hierbei handelt es sich um einen brillanten Dokumentarfilm, der sich die Terminbörse in Chicago zum Thema nimmt. Alle, die etwas über Märkte und Futures lernen wollen, kommen eigentlich nicht an diesem Film vorbei. Denn er bietet Einblicke in die Futures-Märkte und den Handel. Dabei werden Sie viele schockierende Anekdoten und ehrliche Kommentare der Befragten hören. Außerdem beleuchtet der Film die reale Welt des Glücksspiels und stellt ihn den realen Handel gegenüber.

Der große Crash
Wie der Titel bereits verrät, geht es hier um die große Finanzkrise an den Börsenmärkten. Dabei spielt natürlich auch der Effekt des Margin Call eine große Rolle. Schließlich bewirkt dieser, dass das System im Nu aus den Fugen gehoben wird. Für alle, die sich also erklären lassen wollen, wie empfindlich unser Finanzsystem wirklich ist, ist dieser Film ein absolutes Muss. Dabei scheut er auch nicht davor zurück, die Gier und das unmoralische Handeln der Trader aufzudecken. Als Blickfang spielt Kevin Spacey hier die brillante Rolle eines Head Traders. Also nichts wie ansehen!

The Big Short
In dieser biographischen Dramödie von 2016 geht es widerum um die Börse aus der Sicht des kleinen Mannes. Hier erkennt ein Fondsmanager nämlich den potentiellen Crash um 2005 durch die Immobilienblase und wettet gegen besagte Börse. Ihm tun es bald andere risikofreudige Spekulanten wie ein Trader, der Deutsche-Bank-Makler Greg Lippman und ein einstiger Star-Investor gleich. Doch lohnt sich das Unterfangen für die Männer?

Trader
Dieser TV-Film aus dem Jahre 1987 porträtiert den legendären Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones und seine Tudor Investment-Firma. Er ist spielt noch vor dem Börsenkrach der Wall Street 1987 und legt sein Augenmerk auf den Futures-Handel und das hektische Tempo des Marktes während dieser Zeit. Es unterstreicht auch den Reichtum, den Händler wie Jones vor dem Börsencrash angehäuft haben. Zwar ist der Film heute schwer zu beschaffen, doch auf alle Fälle sehenswert!

The Wolf of Wall Street
Natürlich darf in der Liste der besten Trader-Filme aller Zeiten auch dieser mehrfach Oscar-nominierte Film nicht fehlen! Der Streifen von Martin Scorsese) basiert auf der wahren Geschichte eines brillanten, aber äußerst unmoralisch agierenden Finanzexperten namens Jordan Belfort (brillant verkörpert von Leonardo DiCaprio), der 22 Monate Betrügereien und Geldwäsche im großen Stil durchzieht. Lassen Sie sich überraschen, wie das ganze endet und lernen Sie!



Natürlich haben wir Ihnen hier nur eine kleine Auswahl der besten Trader-Filme zusammengestellt. Dabei haben wir darauf geachtet, dass sie neben jeder Menge Lernpotenzial natürlich auch besten Unterhaltung aufweisen. Zumal einige Filme auch mit hochkarätigen Schauspielern aufwarten und von daher schon äußerst sehenswert sind. Also nichts wie ran an die DVDs! Die Börse ruft.
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Donnerstag, den 24.05.2018

Scorpion - Staffel 3
Jetzt neu auf DVD.

Das A-Team der Neuzeit heißt „Scorpion“. Meist ausgesprochen hanebüchenen Fällen stehen starke Charaktere gegenüber, die über die Staffeln hinweg eine deutliche Entwicklung erfahren. Lässt man sich auf die Rahmenhandlung ein, ist der Suchtfaktor vorprogrammiert.

Scorpion
Um Cabes Leben zu retten, muss er eingefroren werden.

So wie die zweite Staffel endete, knüpft die dritte nahtlos an: Walter muss eine neue Emotion an sich kennenlernen: Er ist eifersüchtig auf Tim, der mit Paige das romantische Wochenende erleben darf, das eigentlich Walter für sich vorbereitet hatte. Zumindest wäre es romantisch, hätte nicht Walter für die eine oder andere Einschränkung gesorgt. Bestätigt von Paiges Mutter Veronica (Lea Thompson), die so gerne die Schwiegermutter von Scorpion wäre, wechselt Walter in Bezug auf Tim immer wieder seine Strategie. Doch als dieser endlich verschwindet, stürzt die nun anstehende Fernbeziehung Paige in eine emotionale Krise, unter der schnell das ganze Team leidet. Zum Glück ist für Ablenkung reichlich gesorgt, schließlich gilt es, eine Hochzeit vorzubereiten und Sylvester kandidiert für den Stadtrat, tatkräftig unterstützt von Cabe. Abschließend sei noch erwähnt, das auch Ray ein Wiedersehen feiert, auch wenn dies nicht alle im Team Scorpion mit Wohlwollen sehen…

Scorpion
Eine Traumhochzeit steht an.

Auch in der dritten Staffel steht in einem weiten Handlungsbogen Sylvester im Mittelpunkt. Die Zeichnung seines Charakters wird konsequent durchgehalten, wenngleich sein Wahlkampf als angehender Stadtrat die eine oder andere Albernheit parat hält. Vor allem Happy-Darstellerin Jadyn Wong und Robert Patrick als Cabe Gallo ist es zu verdanken, dass sich die Serie an diesen Stellen nicht allzu ernst nimmt. Highlight der Staffel ist – neben den andauernden Spannungen zwischen Walter und Paige – deren Mutter Veronica, die vorübergehend in den alten Wohnwagen in der Werkstatt einzieht. Lea Thompson schlüpft mit Bravour in die Al-Mundy-Rolle der sympathischen Diebin und legt auch im Zusammenspiel mit Ralph-Darsteller Riley B. Smith einen ganz starken Auftritt als Großmutter hin. Dazu kommen wie so oft Happy und Toby als angehendes Ehepaar, und auch ein gewisser Psychiater mit Internet-Diplom darf nochmal sein Können unter Beweis stellen. Neben der gut funktionierenden Rahmenhandlung bleiben die einzelnen Folgen der dritten Staffel auf recht durchschnittlichem Niveau. Dass man ein ums andere Mal Studiokulissen anderer Serien oder aus vorherigen Staffeln wiedererkennt, mindert aber genauso wenig den Spaß wie so manche Ungereimtheit in den wie immer unter typischem Zeitdruck ablaufenden Lösungsszenarien. Dafür setzt die Serie in den letzten Folgen der dritten Staffel zu einem enormen Endspurt an. Endlich kann man einmal erleben, wie Team Scorpion arbeitet, wenn der typische Zeitdruck fehlt und sich stattdessen Zweifel im Team auftun. Sogar Sylvester erlebt in den vermeintlich letzten Tagen seines Lebens eine ungewöhnliche, auch optische, Metamorphose… (RS)

Die Staffelbox der dritten Season enthält keine entfallenen Szenen, dafür aber eine Sammlung von lustigen (aber teils "verpiepten") Outtakes und ein paar weitere Promotion-Interviews. In dem uns vorliegenden Rezensionsexemplar war zudem die Folge "Schwimmen oder Ertrinken" nicht abspielbar, bzw. bei Aufruf startete fälschlicherweise die Folge "Falschgeld". Die fehlende Folge ist allerdings in der Veröffentlichung auf Netflix enthalten. Die Staffelbox Scorpion Season 3 ist am 24.05.2018 erschienen, Label: Paramount Pictures, im Vertrieb von Universal Pictures Germany.
Für alle Bilder gilt: © Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Scorpion
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Freitag, den 06.04.2018

Hintergrundbericht – Warum Escape-Rooms zum echten Trend geworden sind
Cineclub-Filmkritik zu "Escape Room"


Auch in Deutschland können sich Escape-Rooms einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen. Die aufregenden Flucht-Räume bieten einen Nervenkitzel und machen vor allem in größeren Gruppen eine Menge Spaß. So hat sich der Trend aus Ungarn auch hier etabliert. Die Herausforderungen und Aufgaben, die in einem Escape-Room gestellt werden, verlangen dabei nicht nur Detektivarbeit, sondern schaffen auch eine einmalige Atmosphäre. Meistens müssen Personen dabei in nur 60 Minuten versuchen mit verschiedenen Hinweisen in einem verschlossenen Raum eine Lösung finden, um dem Raum zu entkommen und das Spiel zu gewinnen. Die Szenarien für Escape-Rooms scheinen dabei grenzenlos zu sein, so dass sich auch ein Horrorfaktor ergeben kann. Die neue Art der Freizeitbeschäftigung fesselt immer mehr junge Menschen. Dabei ist das Angebot für Escape-Rooms in den letzten Jahren erheblich gewachsen, so dass es mittlerweile in vielen deutschen Städten die Möglichkeit gibt, es mit einem Escape-Room-Abenteuer aufzunehmen. Warum die Escape-Rooms so eine große Faszination auslösen und warum es immer mehr Menschen in einen Escape-Room führt haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Escape Room - Szenenbild

So derb geht es natürlich nur im Escape-Room-Film zu.

Nervenkitzel erleben und Gruppendynamik erzeugen

Wer normalerweise vor und hinter verschlossenen Türen steht, beauftragt einen Schlüsseldienst. Das für viele Menschen beklemmende Gefühl eingeschlossen zu werden, ist bei den Escape-Rooms zu einem echten Kassenschlager geworden. So besuchen immer mehr Menschen einen Escape-Room, um dort die Abenteuerlust zu befriedigen und eine Freizeitbeschäftigung der anderen Art zu erleben. Besonders attraktiv wird das Konzept eines Escape-Rooms bei größeren Personengruppen. Hier entwickelt sich eine Dynamik, die auch für berufliche Zwecke genutzt werden kann. So kann sich beispielsweise ein Büroteam für eine Stunde einsperren lassen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Firma nachhaltig durch das Erlebnis zu stärken.

Escape Room - Szenenbild

Teamwork stärken... (Szene aus dem Escape-Room-Film)

Die verschiedenen Aufgaben in einem Escape-Room

Die Aufgaben in einem Escape-Room können sehr vielseitig aussehen. So gibt es allein in Deutschland mehr als 100 verschiedene Konzepte. Doch eins ist immer gleich: nur wenn alle Hinweise gefunden werden und Codes entschlüsselt wurden, gelingt die Flucht in die Freiheit. So gibt es viele verschiedene Szenarien eines Escape-Rooms, die fast alle Altersgruppen und Interessen ansprechen. Von einer Horrorgruft bis hin zu einem Tatort eines Mordfalls ist es möglich in verschiedene Rollen einzutauchen und dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Die Kosten sind je nach Größe eine Gruppe sehr moderat. So lässt sich ein Besuch in einem Escape-Room schon für circa 80 Euro ermöglichen. In Deutschland ist mittlerweile ein echter Hype um die Escape-Rooms entstanden. (Steffi)

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Mittwoch, den 28.03.2018

Der Hype rund um EL James Shades of Grey

Ob die Bücher oder die Filme, kaum jemand kam in den letzten Jahren um die erotische Geschichte zwischen Christian und Ana herum. Wurde anfänglich nur hinter vorgehaltener Hand im kleinen Kreise „gebeichtet“, dass man das Buch liest, ist es heute fast gesellschaftlicher Zwang, über die einzigartige Liebesgeschichte mitreden zu können.

Die Bücher

Die Trilogie der Geschichte, aus Anas Sicht geschrieben, war in den Büchercharts monatelang an der Spitze. Mit wachsender Begeisterung wurden auch immer mehr Männer beim Lesen dieses klassischen Frauenromans gesichtet. EL James legte aber nochmal nach und schrieb die Geschichte aus Sicht des männlichen Protagonisten Christians nieder. Parallel zu den Movies erschienen auch noch Bücher zum Film.

Fifty Shades of Gray
© Universal Pictures


Die Filme

Die Verfilmung erotischer Literatur ist immer eine Gradwanderung. Leser der Bücher haben im Kino sehr mehr derbe Szenen erwartet. Aber die Produzenten mussten sich aus Gründen des Jugendschutzes stark zurücknehmen. Entstanden sind 3 erotische Movies mit exakt geführter Kamera, die immer dann umschwenkt oder stoppt, wenn es „zu nackt“ wird. Zwar sinken die Zuschauerzahlen von Film zu Film, dennoch belegt Teil 3 aktuell wieder wochenlang Platz 1 der deutschen Kinocharts.

Unterschiede zwischen Film und Buch

Eingefleischten Shades of Grey Fans fallen im Kino sicher einige Szenen auf, die im Buch anders waren. Auch auf viele beliebte Ereignisse aus den Büchern muss in den Filmen vollständig verzichtet werden. Es bleibt wie immer ein umstrittenes Thema, ob eine Verfilmung jemals an ein erfolgreiches Buch herankommen kann. Während der Schwerpunkt in den Büchern auf der SM-Beziehung zwischen Christian und Ana liegt, wirken die Filme ehr wie ein Liebesfilm zwischen zwei besonderen Charakteren. Hier kann nur jeder selbst beurteilen, was ihm besser gefällt.

Auswirkungen der Geschichte

Definitiv haben die Bücher und Filme das Thema Sadomaso gesellschaftsfähiger gemacht. Freundinnen diskutieren am Mädelsabend darüber, was sie schon ausprobiert haben und was noch auf der To-Do-Liste steht und Paare reden endlich über geheime Wünsche und Phantasien. Dies zeigt sich deutlich auch am Umsatz der Sex-Industrie. Seit Veröffentlichung des ersten Buches stiegen die Verkaufszahlen für eindeutiges Spielzeug deutlich an. Doch hier ist Vorsicht geboten: Das Gefühl einen Schlüsseldienst rufen zu müssen, wenn man den Schlüssel für die Handschellen verlegt ist nicht das Schönste. Ansonsten spricht sicher nichts dagegen, die eine oder andere erotische Kurzgeschichte aus dem Buch auch im heimischen Schlafzimmer/Spielzimmer nachzuspielen. Hier gilt wie im Film: Erlaubt ist, was Beiden gefällt und niemals die Safewords vergessen. Viel Spaß!
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Donnerstag, den 15.03.2018

Kino oder Fernsehen - diese Fakten solltet ihr kennen!

Gehen Menschen heute überhaupt noch ins Kino? In den meisten Haushalten steht mindestens ein Fernsehgerät und im Videoverleih lässt sich schnell ein spannender Film besorgen. Eine kürzlich durchgeführte Kinostudie kam dennoch zum Ergebnis, dass die meisten Bundesbürger gern ins Kino gehen, um sich neue Filme gemeinsam mit Familie oder Freunden anzuschauen.

Großes Interesse an neuen Kinofilmen

Neben dem Interesse an neuen Filmen spielt die soziale Komponente eine wichtige Rolle. Demnach geht der Großteil der Besucher in eine Kinovorstellung um gemeinsam mit Freunden und Bekannten einen schönen Abend zu verbringen. Der jeweilige Film steht nur für einen kleinen Teil der Kinobesucher im Vordergrund. Die wenigsten Menschen würden alleine ins Kino gehen, nur um sich einen bestimmten Film anzuschauen. Ein Kinobesuch ist nach wie vor eine gesellige Aktivität mit Freunden und genießt unter den Freizeitbeschäftigungen einen hohen Stellenwert. Anhand der Kinostudie wurde festgestellt, dass mehr als 50 Prozent aller Kinobesuche Erwachsener in Begleitung stattfinden, während fast alle Jugendlichen von einem oder mehreren Freunden begleitet wurden. Als Motiv für den Kinobesuch gaben Jugendliche die Suche nach einer eigenen Identität sowie das Interesse am Film-Thema an. Gegen einen Kinobesuch sprachen sich die wenigsten Teilnehmer der Meinungsumfrage aus. Wer nicht gern ins Kino geht, führt dies hauptsächlich auf Zeitmangel oder mangelnden Komfort durch enge Sitzplätze zurück.

Residenz Köln - eine ASTOR Film Lounge
Kino geht auch mit Wohnzimmerfeeling: Residenz Köln - Eine ASTOR Film Lounge.


Kinobesuch als Gemeinschaftserlebnis

Für die meisten Kinobesucher ist der Film-Abend ein Anlass, um sich sorgfältig zu stylen. Vor allem Frauen suchen ihre Garderobe bewusst aus, wenn sie sich zu einem Kinobesuch verabredet haben. Kinokarte, Auto- und Wohnungsschlüssel und Geldbörse sollten in der Handtasche untergebracht und nicht in der Jackentasche aufbewahrt werden. Mancher Kinobesucher stand nach einem Schlüsselverlust vor verschlossener Haustür. Schlüsseldienste, wie Schlüsseldienst Düsseldorf sind Spezialisten für Tür- und Autoöffnungen und helfen schnell und unbürokratisch. Dieser Dienstleister ist bei Notfällen rund um die Uhr erreichbar und führt Öffnungen weitgehend beschädigungsfrei durch. Ein spannender Kinofilm lenkt von beruflichem und privatem Stress ab und bietet eine willkommene Ablenkung. Experten zufolge bestehen bei den Vorlieben für bestimmte Filme erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Bei romantischen Liebeskomödien ist das Publikum überwiegend weiblich, während Actionfilme hauptsächlich von Männern gesehen werden. In der Alterszusammensetzung verzeichnen die Filme ebenfalls ein unterschiedliches Publikum. Anspruchsvolle Dramen und Filme mit zeitgeschichtlichen Themen zählen zu den Favoriten der Kinobesucher ab 50 Jahren. Top-Ten-Filme und Oscar-nominierte Produktionen werden von beiden Geschlechtern und allen Altersgruppen angesehen.
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Dienstag, den 06.03.2018

2018 - OSCARS vs GOLDENE HIMBEERE
Oscars 2018 & Razzies 2018


Man mag es nicht glauben – aber ich habe die Oscars 2018 doch tatsächlich live verfolgt. Ein Fehler, wie ich schnell feststellen musste. Die übliche Selbstbeweihräucherung, das Labern über die (oft viel zu missbräuchlich genutzte) #MeToo-Bewegung, ein zwar wie immer angenehmer aber viel zu angepasster Host mit ABCs Late-Night-Talker Jimmy Kimmel und viele Gewinner, die zumindest hierzulande kaum oder bisher kaum Beachtung gefunden haben. Schnarch. Aber immerhin gab es den einen oder anderen diesjährigen Gewinner, der es definitiv verdient hatte.

Aber zurück zum Hauptthema dieser News: Da die diesjährigen Oscars beim Zusehen so unbedeutend schienen, ertappte ich mich oft dabei, wie sehr ich mir wünschte, dass die Anti-Oscars doch mal bitte live übertragen werden sollten… Sicher, kaum eine nominierte Person würde hingehen, aber man könnte daraus dennoch eine echt nette (und wesentlich unterhaltsamere) Show zaubern. Zusammengefasst heißt das also: Weil ich die Oscars leider gesehen habe, die Razzies gleichzeitig aber nicht sehen konnte, verpacke ich nun beide Award-Shows und ihre wichtigsten Kategorien wenigstens in eine News und stelle die Preisträger mal direkt gegenüber – zuerst immer die positiven Oscars, dann die negativen (aber ebenso passenden) Razzies:

Oscar & RazzieBester Film: Shape of Water - Das Flüstern des Wassers
Schlechtester Film: Emoji - Der Film

Beste Regie: Guillermo del Toro (Shape of Water)
Schlechteste Regie: Darren Aronofsky (Mother!)

Bester Hauptdarsteller: Gary Oldman (Die dunkelste Stunde)
Schlechtester Hauptdarsteller: Johnny Depp (PotC: Salazars Rache)

Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand (Three Billboards Outside Ebbing...)
Schlechteste Hauptdarstellerin: Katherine Heigl (Unforgettable- Tödliche Liebe)

Bester Nebendarsteller: Sam Rockwell (Three Billboards Outside Ebbing...)
Schlechtester Nebendarsteller: Javier Bardem (Mother! & PotC: Salazars Rache)

Beste Nebendarstellerin: Allison Jenney (I, Tonya)
Schlechte Nebendarstellerin: Sofia Boutella (Die Mumie)

Bester Animationsfilm: Coco - Lebendiger als das Leben
Schlechtes Neuverfilmung oder Fortsetzung: Baywatch - Der Film

Ja, damit dürften die wesentlichen Preise durchaus abgedeckt sein. Wer die restlichen Preisträger und alle Nominierten der jeweiligen Kategorien wissen will, kann die oben verlinkten Seiten unter der Headline jederzeit aufrufen. (Conway)
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Sonntag, den 04.03.2018

Parken in der Stadt - wie lässt sich ein Parkplatz finden?

Wer kennt das Problem nicht: man möchte ins Kino gehen und freut sich auf den Film, jedoch sind im Umkreis alle Parkplätze belegt. Wenn nach langem Suchen eine freie Lücke gefunden wird, sind meist horrende Parkgebühren fällig. Vor allem in den Großstädten gibt es Studien zufolge zu wenig Parkmöglichkeiten.

Parken im Parkhaus in Transporter - The Mission
Frank (Jason Statham) und sein Schützling in Transporter - The Mission


Individuelle Parkplatz-Reservierungsmöglichkeiten nutzen

Die Gebühren der Parkhäuser steigen jährlich an. Dennoch ist selbst in teuren Parkhäusern zu Stoßzeiten kein Platz frei. Um einen Parkplatz in der verstopften Innenstadt zu finden, sind deutsche Autofahrer bis zu einer Stunde unterwegs. Zu wenige Parkplätze stellen in den meisten Städten ein Dauerthema dar. Junge Start-Up Unternehmen entwickelten in den vergangenen Monaten innovative Ideen, wie Parkplatz-Sharing und individuelle Parkplatz-Reservierungsmöglichkeiten, mit denen das Parkangebot in den Innenstädten effizienter genutzt werden soll. Das Problem soll demnach durch spezielle Apps gelöst werden, mit denen Autofahrer im Voraus einen Parkplatz mieten können. Parkplatz-Besitzer können dadurch ihre unbenutzten Parkplätze weitervermieten. Reservieren lassen sich die Stellplätze meist über Smartphone-Apps. Ortsunkenntnis und Stress sind die Ursachen, weshalb Autofahrer in einer fremden Stadt ihr geparktes Auto häufig nicht mehr wiederfinden. Wer nach dem Kinobesuch auch die Autoschlüssel nicht mehr findet, sollte den örtlichen Schlüsseldienst, wie den Schlüsseldienst Hamburg rufen. Dieser Dienstleister ist rund um die Uhr erreichbar und öffnet neben Haus- und Wohnungstüren oder Tresoren auch Autotüren schnell und meist beschädigungsfrei. Autoschlüssel müssen immer sorgfältig aufbewahrt werden. Anstatt die Schlüssel einfach in die Hosen- oder Jackentasche zu stecken, sollten diese sicherheitshalber in einer Handtasche untergebracht werden.

Parkplatz-Standort fotografieren

Um das geparkte Auto später wiederzufinden empfiehlt es sich, im Smartphone den Straßennamen zu notieren. Beim Parken im Parkhaus sollte die entsprechende Parkplatznummer, die Parkreihe und die Etage notiert oder fotografiert werden. Der aktuelle Auto-Standort lässt sich im Kartenprogramm der Smartphones leicht speichern. Bei vielen Geräten kann durch das sogenannte Geotagging der Parkplatz-Standort gespeichert und der fotografierte Parkplatz markiert und später abgerufen werden. Informationen zum Parkplatz lassen sich auch mit einem Stift auf dem Parkticket notieren. Manche Parkhäuser erleichtern das Auffinden des Parkplatzes, in dem jede Etage durch unterschiedliche Farbmarkierungen gekennzeichnet ist. Wer sich in der Nähe seines Autos befindet, kann den Funkschlüssel nutzen. Bei vielen Autos leuchten nach der Betätigung des Funkschlüssels der Warnblinker auf und das Licht im Innenraum wird aktiviert. Auf diese Weise lässt sich das geparkte Auto in der Dunkelheit leicht wiederfinden.
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Dienstag, den 27.02.2018

68. Berlinale - im Schatten von Olympia
Eine Kolumne von R. Hauer

Rakuten TVWieder sind zehn Tage in Berlin vergangen. Die Straßen und Öffis (Bus & Bahn wie wir sie hier nennen) waren wie immer verstopft, die Schule ging nach den Winterferien (und die hat nicht jeder!) wieder los und der BER ist noch immer nicht fertig. Amüsant fand ich, wie ein örtlicher Radiosender die Tatsache abfeierte, dass die neuen Kosten für den BER nicht 1 Milliarde EUR betragen würde, sondern doch „nur“ rund 750 Millionen mehr. Welch ein Glück! Ein wahrer Grund zum Feiern! Und damit die Feierstimmung ob der 250 Millionen EUR weniger auch ja nicht getrübt wird, wurden die bisherigen ständigen Kostenexplosionen natürlich mit keinem Wort erwähnt… Der Moderator hat die Ersparnis jedenfalls voller Glück verkündet. Dass es sich bei besagtem Radiosender um einen öffentlich-rechtlichen handelte, ist dabei sicherlich ebenfalls unbedeutend gewesen.

Immerhin können wir festhalten, dass die Kosten der Berlinale nur in einem sehr geringen Ausmaß deutsche Steuergelder berührt haben – was man über den BER eben leider nicht sagen kann. Zwar war der Berliner Senat in manchen Belangen der Filmfestspiele indirekt finanziell mit dabei, aber in einer Stadt, die ohnehin mit rund 56 Milliarden Euro (!) hoch verschuldet ist, fällt das dann auch nicht weiter auf. Das Meiste wurde am Ende dennoch von den Veranstaltern getragen. Hier haben wir euch die acht großen Preisträger (Internationaler Wettbewerb) in der Übersicht:

Goldener Bär: "Touch Me Not" von Adina Pintilie
Silberner Bär – Großer Preis der Jury: Ma?gorzata Szumowska für "Twarz"
Silberner Bär – Beste Regie: Wes Anderson für "Isle of Dogs – Ataris Reise"
Silberner Bär – Beste Darstellerin: Ana Brun für "Las herederas"
Silberner Bär – Bester Darsteller: Anthony Bajon für "La prière"
Silberner Bär – Bestes Drehbuch: Manuel Alcalá und Alonso Ruizpalacios für "Museo"
Silberner Bär – Herausragende künstlerische Leistung: Elena Okopnaya für "Dovlatov"
Alfred-Bauer-Preis: Marcelo Martinessi für "Las herederas"

Der Gewinnerfilm des Goldenen Bären 2018 sorgte dann auch für viel Konversation innerhalb des Internets. Während es sich dabei zu 99% über den Inhalt des Films drehte, interessierte mich derweil eine ganz andere Sache: Wieviel ist solch ein Bär eigentlich wert? Sicher - den Goldenen Bären zu gewinnen, ist für viele Filmemacher unbezahlbar, aber wie sieht es eigentlich mit dem materiellen Wert aus? ... Wie ich daurauf kam? Nun, kurz nach den Golden Globes 2018 las ich irgendwo, dass die Trophäe zwischen 700 und 800 EUR Materialwert hat - während der Oscar nur halb so viel Materialwert bietet.. irre, fand ich! Also recherchierte ich ein wenig rum und fand hier eine Auflistung der Materialkosten der großen Filmpreise und ich muss schon sagen: Dass der Berlinale-Bär mehr kostet als fast alle Preise (bis auf die Goldene Palme) hat mich durchaus überrascht...

Sicherlich dürfte das die Gäste und Teilnehmer der diesjährigen Berlinale kaum berührt haben, schließlich geht es eher um Kultur, inhaltliches Beisammensein und (wenn man gut war) um das Prestige als möglicher Titelträger. Umso bedauerlicher war es für viele Künstler wohl, dass die diesjährige Verleihung kaum medial Beachtung fand - jedenfalls deutlich weniger, als in den letzten Jahren. Sicher, viele Berliner Tageszeitungen hatten täglich etwas über die Preisverleihung zu berichten, aber das eben auch nur, weil es dabei irgendwie immer ein bisschen um Berlin geht. Am Ende waren es wohl auch die gleichzeitig stattfindenden XXIII. Olympischen Winterspiele in Südkorea, die den Fokus der deutschen Presse entsprechend korrigierten. Zumal der kurz aufkommende Hype um die gut aufspielende deutsche Eishockeymannschaft ausgerechnet während der finalen Tage der Berlinale passierte. Aber ganz ehrlich – das fand nicht nur ich wesentlich spannender als den roten Teppich im Zentrum Berlins.

Der Ordnung halber könnt ihr euch hier alle Preisträger der diesjährigen Berlinale ansehen - schließlich haben wir in dieser Kolumne nur die großen Gewinner erwähnt, es gab aber mehr! Ebenfalls erwähnenswert war noch der Besuch von Hollywoodstar Willem Dafoe, welcher für sein Lebenswerk geehrt wurde. Das hat dieser ausergewöhnliche Schauspieler absolut verdient, wie wir finden. Aktuell ist der ehemalige Theaterdarsteller ja auch für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert. Wir sind gespannt, ob er den (zumindest vom Material her weniger wertvollen) Oscar ebenfalls gewinnen wird!
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Donnerstag, den 08.02.2018

VIDEO ON DEMAND
Eine Kolumne von R. Hauer (Conway)

Seit im letzten Jahr die Möglichkeit abgeschafft wurde, das klassische Fernsehprogramm über Zimmerantenne zu bekommen, schaue ich kein TV mehr. Ist aber halb so wild, denn in den klassischen deutschen Programmen läuft ohnehin schon viel zu lange zu viel Müll. Sicher, neben manchen sportlichen Events (die viele deutsche Zuschauer ja immer noch fleißig schauen) gibt es auch einige brauchbare Filme, doch diese werden zumeist von häufigen Werbeunterbrechungen torpediert, zumindest im Privatfernsehen. Ich vermisse die deutsche Fernsehlandschaft jedoch nicht, denn abgesehen davon, dass man manche Sendungen später auch in der entsprechenden Mediathek eines fast jeden Senders online schauen kann, haben mich die Video-on-Demand-Dienste inzwischen auch längst als Kunden gewonnen.

Im Mainstream bisher eher selten genutzte Anbieter wie Rakuten TV, Videobuster, realeyz oder Videoload bieten zumeist Filme (teils Blockbuster, aber auch Indie und Arthouse sowie manche Streifen in 3D) und verlangen dafür kein Abo, sondern im Schnitt 1 EUR pro Film. Die moderne Videothekenvariante also, die mehr Vorteile bietet als die klassischen Verleiher, zu denen man einst noch zu Fuß hin und zurückging und wenn man zu spät war, zahlte man gleich für den Folgetag mit. Das waren noch Zeiten… Diese neigen sich aber mehr und mehr dem Ende zu und das liegt nicht nur an den bereits genannten Anbietern. Auch populärere Anbieter wie Apple iTunes Video, Google Play Video und Amazon Prime bieten die Möglichkeit, Filme einzeln zu bestellen – letzterer leider auch innerhalb des bereits abgeschlossenen Premium-Abos. Trotz Abo müssen manche Filme (oft aktuelle) bei Amazon Prime noch separat bezahlt werden, aber es gibt Schlimmeres, immerhin hat dieser Anbieter die größte Film- und Serienauswahl aller hier genannter.

Rakuten TV - Videobuster - Realeyz
Rakuten TV - Videobuster - Realeyz

Denn natürlich sind wir noch nicht fertig. Neben Amazon Prime Video gehören vor allem Maxdome, Sky Ticket und natürlich der US-Riese Netflix zu den aktuell bekanntesten Video-on-Demand-Anbietern. Am häufigsten genutzt werden derzeit Amazon Prime und Netflix und ich war bei beiden Anbietern bereits Abonnent. Geblieben bin ich letztendlich aber nur noch bei Amazon Prime eben, weil dort die Auswahl am größten ist und der Preis am günstigsten. Ich habe direkt ein Jahresabo (69 EUR) abgeschlossen, was unter 5,80 EUR im Monat bedeutet und neben den Streaming-Angeboten noch der Versand von möglichen Einkäufen nicht nur kostenlos ist (sofern der Artikel unter Amazon Prime fällt), sondern auch weil besagter Versand weniger als 24 Stunden dauert. Was will ich mehr für unter 6 EUR alle vier Wochen?!

Videoload - Sky Ticket - Maxdome
Videoload - Sky Ticket - Maxdome

Netflix habe ich mit der Zeit deshalb verlassen, weil ich irgendwann mit den dort angebotenen Filmen und Serien durch war – jedenfalls mit denen, die mich interessierten. Denn im Gegensatz zum Streaming-Angebot in den USA ist die Auswahl hier in Deutschland vergleichsweise klein gehalten. Sicher immer noch wesentlich größer als bei all den anderen genannten Diensten (außer Amazon Prime) entfallen hierzulande jedoch viele Serien und vor allem Filme, die man als US-Kunde problemlos erhält. Schade. Lobenswert ist jedoch die Menüführung bei Netflix und die Sprachauswahl. Während bei Amazon Prime zumeist nur zwischen deutsch und englisch (oft sogar nur deutsch) wählen kann, bietet Netflix im Schnitt 6 Sprachen pro Serie oder Film und zusätzlich die etwaigen Untertitel. Da kann man nicht meckern. Zudem kann man monatlich kündigen und man kann im Schnitt ein bis zwei Freunde mit Gästeaccounts versorgen, so dass diese kostenlos den kompletten Inhalt ebenfalls nutzen können. Für 7,99 EUR im Monat ist bei dem bald durchforsteten Angebot all das genannte Drumherum jedoch auch das Mindeste, finde ich. Die Vorteile von Amazon Prime habe ich ja bereits genannt, Nachteile sind mir bisher noch keine aufgefallen, allerdings finde ich die Menüführung zwar übersichtlich genug, aber bei weitem nicht so gut wie die von Netflix aber das ist bei dem Content und den sonstigen Extras, die man als Prime-Kunde hat, sicherlich Meckern auf hohem Niveau. Es sei auch noch erwähnt, dass Amazon Prime und Netflix manchmal ähnliches Content haben. So haben beide Anbieter z.B. meine Lieblings-Trickserie Family Guy im Angebot. Allerdings haben beide Anbieter nicht alle Staffeln und Prime hat sie auch nur auf Deutsch, wo ich diese Serie doch im Originalton bevorzuge, was Netflix eben wieder anbietet, dafür aber eben nur begrenzte Staffeln usw. Pro und Kontra vom Feinsten also, egal wo man nachschaut. Wichtig sei noch zu erwähnen, dass Amazon Prime viel Content von Disney hat – noch, denn Disney plant einen eigenen Streamingdienst und wenn sie tatsächlich auch noch 20th Century Fox schlucken sollten, dann gute Nacht…. Aber ok, das führt jetzt zu weit.

Netflix - Amazon Prime Video - WWE Network
Netflix - Amazon Prime Video - WWE Network

Hauptgrund für diese Kolumne ist neben den einzelnen on-Demand-Anbietern noch die Frage nach dem Browser, der am sinnvollsten für die Nutzung all dieser Anbieter ist. Nun, da ist die Auswahl nicht wirklich schwer, denn im Grunde bieten alle Browser ein gutes Nutzererlebnis, was Streaming anbelangt. Letztendlich ist auch eher die Software entscheidend und da fast jeder Nutzer Dinge wie Adobe Flash braucht und hat, stellt eigentlich kein Browser (und sei er auch noch so klein) ein Problem dar. Dennoch hat netzsieger.de mal einen interessanten Test durchgeführt, der auch mehr Infos aufzeigt, als nur bezüglich Streaming oder Video on Demand.

Die Entscheidung was Video-on-Demand-Nutzung betrifft, liegt also eher im Content und dem Preis-Leistungs-Verhältnis als bei den Browsern. Dennoch sei gesagt: Wer sich ganz allgemein über die heutigen Browser informieren möchte, ist mit obigem Link sicher gut beraten und auf dem aktuellsten Stand (Anfang 2018).

netzsieger.de Browsertest
Die besten Browser im Vergleich (netzsieger.de)

PS: Noch ein kleiner Nachtrag zu den Streaming-Anbietern: Sky Go habe ich übrigens auch, nutze es aber nie. Es kam als Teil des Champions-League-Abos eines Familienmitglieds mit und es können bis zu 5 Familienmitglieder Sky Go nutzen, was durchaus respektabel ist. Dieser Streamingdienst bietet ähnliche Filme und Serien wie Sky Ticket, ist aber als Teil des Fussball-CL-Abos zu sehen und nicht (eben wie Sky Ticket) separat. Dafür kann man die Streams auf verschiedenen Geräten nutzen (PC, Smartphone, etca) und soweit ich mich erinnere, hat jeder Nutzer ein eigenes Konto. Das ist auch wichtig, denn so können sich besagte Nutzer von unterschiedlichen Geräten anmelden und das Content unabhängig von einander nutzen. Einen Hacken gibt es aber – die Nutzer können (soweit ich es mitbekommen habe) nicht zeitgleich zum Beispiel den selben Film schauen. Es ist halt nicht alles perfekt, aber dafür kostenlos (mal abgesehen von dem, was der Champions-League-Abonnent monatlich zahlt.

PPS: Ach und das Video-on-Demand-Angebot der großen Wrestling-Organisation WWE ist natürlich auch nicht ohne. Das WWE Network bietet für 10 Dollar (knapp 8 EUR) im Monat Unmengen an Wrestlingshows (TV, PPV uvm) und durch die damalige Übernahme der WCW und der ECW (Fans wissen, wovon ich rede) ist auch ausreichend Content von diesen einstigen Organisationen vorhanden. Als Wrestlingfan kann man da wirklich nicht meckern, zumal auch hier für eine übersichtliche Menüführung und unterschiedliche Sprachen (zumindest bei PPVs) gesorgt ist. Und Großveranstaltungen, die live in den USA stattfinden, können dann auch live und in Full-HD miterlebt werden… und natürlich nachträglich und dauerhaft abrufbar im Network und das alles ohne zusätzliche Kosten. Und die Kündigung ist jederzeit möglich, also alles ganz easy und durchaus empfehlenswert – eben auch für Nostalgiker, die mit dem aktuellen Booking (zurecht) nicht wirklich mehr etwas anfangen können…

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Freitag, den 02.02.2018

Extras im Dead Rising Double Feature:
Watchtower / Endgame

Die Extras des am 26.01.2018 erschienenen Doubles Feature sind ziemlich umfangreich gehalten. Interessant sind hier vor allem die „Behind the Scene“ Abschnitte. Gerade bei Endgame sind diese wesentlich spannender als der Film.

So kommt man in den Genuss einiger äußerst witziger (Stichwort Drag Queen Zombie) Pannen und welche Arbeit in der Schminke steckt. Abgerundet werden die Extras mit den obligatorischen Trailershows. Auch der Abschnitt über die Waffen in Dead Rising weiß zu überzeugen.

Spannend ist noch die Tatsache, dass zeitweise Szenen aus den Spielen gezeigt werden – obwohl diese in Deutschland zum damaligen Zeitpunkt teilweise beschlagnahmt waren. Siehe hierzu auch den Kommentar auf Cineclub.de:
Zensur vs Meinungsfreiheit vs Kunstfreiheit

(AL)
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