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Ace Ventura - Jetzt wird's wild


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** ***** *** **** *** - - **** 75%
 

 
Tierdetektiv Ace Ventura (Jim Carrey) steht nach dem Aufenthalt in einem tibetanischen Kloster vor seinem nächsten großen Job - das Heiligtum eines Eingeborenenstammes in Afrika ist verschwunden! Dass es sich dabei um eine weiße Fledermaus handelt, ist Ace gar nicht recht, schließlich mag er die fliegenden Tiere überhaupt nicht… Nette Fortsetzung mit den gewohnten Gag-Varianten aus dem gelungeneren Vorgänger.

Ace Ventura - Jetzt wird's wild
Vom Kloster direkt nach Afrika - Ace Ventura (Jim Carrey) ist zurück!


Nachdem er einen Waschbär statt zu retten in den Tod hat stürzen lassen, ist der Tierliebhaber und Detektiv Ace Ventura (Jim Carrey) am Ende und holt sich Halt und neuen Lebensmut in einem buddhistischen Kloster. Dort sucht ihn nun Fulton Greenwall (Ian McNeice) auf. Der Mitarbeiter einer Botschaft in Afrika ist beauftragt, Ace auf den warmen Kontinent zu bringen, um das verschwundene Schutztier des Eingeborenenstammes der „Wachati“ wieder zu beschaffen.

Die Frage ist nun, ob der Stamm der „Wachutu“ das heilige Tier vielleicht entführt haben könnte, um die anstehende Hochzeit zwischen einer Wachati-Frau mit einem Wachutu-Mann zu unterbinden. Oder war es ein Großwildjäger oder jemand, der Tiere in Käfige sperrt, um mit ihnen Geld zu verdienen? Als Ace erfährt, dass es sich bei dem vermissten Tier um eine Fledermaus handelt, beginnen die Probleme für den sonst so coolen Ermittler erst richtig. Ob giftige Pfeile, zwielichtige Gestalten oder hochnäsige Weiße – welche Rolle spielt eigentlich „Guano“ (der Kot der Fledermäuse) in diesem auswertigen Fall?

Ace Ventura - Jetzt wird's wild
Mit afrikanischen Eingeborenen hat Ace so seine Probleme...


Andere Kulisse, alte Gags. So oder so ähnlich könnte man den zweiten Ace-Ventura-Streifen bezeichnen. Im Grunde war die Wildnis aber nötig, denn dass man(n) da auch viel Spaß und Action haben kann, hatte „Crocodile Dundee“ bereits vorher bewiesen. Dennoch kommt Ace in der Stadt besser, denn da scheint er mehr in seinem Element und als Ermittler in Bezug auf Haustiere reicht er vollkommen aus.

So aber darf sich Jim Carrey nun mit afrikanischen Tieren und wilden Eingeborenen rumschlagen und stößt dabei immer wieder an seine Grenzen. Nein, nicht die des Humors, sondern in seiner Tätigkeit. Denn Fledermäuse mag er gar nicht. Allgemein wirkt Ace Ventura in der wilden Natur eher deplatziert, zumal er auch weiterhin seine bunten Hawaiihemden trägt, was zwar neben seiner Frisur ein optisches Markenzeichen ist, aber dennoch nicht ins Bild passt. Nun, vielleicht soll es auch so sein, aber eben auch dieser Fakt macht den zweiten Film irgendwie nicht rundum gelungen.

Ace Ventura - Jetzt wird's wild
Auf der Botschafter-Party lernt der Tierdetektiv seinen Auftraggeber und die Fakten kennen.

Der Tierdetektiv ist eben mehr ein Schnüffler und Kombinierer als ein Abenteurer. So wirkt die Hauptfigur oft fehl am Platz, obwohl Carrey auch dieses Mal sein Möglichstes gibt. Durch die Weite, die auf dem schwarzen Kontinent entsteht, zieht sich der Film auch an manchen Stellen ein wenig – es könnte ja sein, dass man im Urwald oder der Steppe noch ein paar Gags ablassen könnte.

Am Ende scheint dieser Streifen einfach wie eine gut geölte Geldmaschine aus Hollywood, denn die Gags wurden im Grunde einfach übernommen und in neues Gewand gekleidet. Manches wird noch auf die Spitze getrieben, anderes gut verteilt. Das Motto lautete wahrscheinlich: „Warum Dinge verschlimmbessern, die damals zum Erfolg beitrugen?“ So aber ist nur die Umgebung wirklich neu - ähnlich wie bei „Kevin allein in New York“. Der Unterschied dort war jedoch, dass die Personen eben nicht fehlplatziert wirken - im Gegensatz zu Ace hier. Trotz all dieser Kritikpunkte kann man „Jetzt wird’s wild“ durchaus schauen, aber der erste Film (Kritiklink siehe unten) war besser.


Harry Potter und der Orden des Phönix
Das wohl bekannteste Segment aus dem Film...

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Fakten
Originaltitel:
Ace Ventura: When Nature Calls
 
deutscher Kinostart am:
14.12.1995
 
Genre:
Komödie
 
Regie:
Steve Oedekerk
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Conway(75%)
 
Texte:
Conway
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
28.08.2015 20:15 ZDF Neo
22.05.2015 20:15 ZDF Neo
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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