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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | **** | *** | ***** | **** | * | - | **** | 77% |
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Inhalt:
Nach dem letzten großen Erfolg des Drogendezernats lagert in deren Beweismittelhalle kiloweise reines Heroin. Für den Großkriminellen Fouchet (Tchéky Karyo) samt Gefolge ist der Diebstahl der millionenschweren Pakete ein Kinderspiel und fortan steht das Department unter Druck. Die Detectives Burnett (Martin Lawrence) und Lowrey (Will Smith) haben nun genau drei Tage Zeit, um das gestohlene Zeug zu finden und die Verbrecher einzubuchten.
Die Chancen stehen anfänglich schlecht, scheint es doch keinerlei Zeugen oder gar Spuren zu geben. Als einer der Ganoven dann aber zwei Callgirls zu sich einlädt und mit seinem Anteil vom Heroin feiern will, gerät alles aus den Fugen. Eine Kindheitsfreundin von Burnett und Lowrey wird ermordet und das andere Callgirl kann den Schergen von Fouchet gerade noch entkommen. Fortan ist Julie Mott (Téa Leoni) auf der Flucht vor der Verbrecherbande und sucht Hilfe bei Lowrey. Da dieser jedoch gerade nicht vor Ort ist, muss Burnett sich als Lowrey ausgeben und dieser ungewollte Rollentausch bringt nicht nur die beiden Freunde und Kollegen in Schwierigkeiten. Auch die Zeugin gerät in die Schussbahn von Fouchet und seinen Leuten, so dass es bald zum großen Showdown kommt...
Kritik:
Ohne große Worte beginnt der erste Teil einer Franchise, die im Jahr 2015 laut Gerüchten ihren dritten und letzten Teil bekommen soll. So cruisen die beiden Hauptfiguren, gespielt von Martin Lawrence und Will Smith, durch die Straßen Miamis und als man versucht, ihnen das Auto unter dem Hintern wegzuklauen, wird selbst dem Zuschauer schnell klar, dass man es hier mit zwei ausgebufften Detectives zu tun hat. Untermalt wird das Ganze mit entsprechender cooler Musik passend zum Jahrzehnt. Die nächste Szene leutet dann die Hauptgeschichte ein und entsprechend eines Michael Bay sieht man Häuserschluchten, die in den Lichtern der Nacht funkeln, einen Helikopter der durch den Nachthimmel streift und böse Typen, die den Coup ihres Lebens durchziehen. Das führt unweigerlich zu einer Story-typischen Entwicklung und mit der Zeit wird einem das zu Beginn erwähnte Ermittlerduo auch privat näher gebracht.
Der bis dato vor allem als Comedian bekannte Martin Lawrence und Will Smith, der ein Jahr später seine Serienrolle als Fresh Prince von Bel Air aufgab, ergänzen sich dabei gut, auch wenn die hier genutzte Synchronstimme für Smith eher unbekannt aber dem Genre entsprechend sinnvoll ist. Tchéky Karyo, der ein Jahr zuvor noch als Nostradamus im Kino lief und im Bad-Boys-Jahr auch noch als Verteidigungsminister in 007s "GoldenEye" auftrat, ist derweil in seiner Rolle eher unterfordert, da diese schlichtweg nicht den nötigen Tiefgang erhält, was aber nicht verwundert, da das Hauptaugenmerk auf dem Ermittler-Duo liegt, welches wie ein afroamerikanisches "Miami Vice" funktioniert.
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