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Black Box


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
* ** - * ** * ** * 34%
 

 
Ein Konflikt zwischen den Generationen. Der Vater wird aus dem Gefängnis entlassen und Tochter und Großmutter müssen alle erst zueinander finden.

Black Box (Caja negra)


Dorotea (Dolores Fonzi) pflegt wie jeden Morgen ihre alte Großmutter Abuela (Eugenia Bassi), cremt die ledrige Haut ein, zieht sie an, macht sie hübsch. Dann muss die 17jährige selbst zur Arbeit in eine Wäscherei.

Zur gleichen Zeit wird ein Mann aus dem Gefängnis entlassen. Er ist schwach und abgemagert, kann kaum normal laufen. Es ist Doroteas Vater (Eduardo Couget). Sie findet kaum Zugang zu ihm und führt schon gar nicht dermaßen fröhliche Gespräche wie mit ihrer Großmutter.

Irgendwie schafft Dorotea es, die drei zu einem gemeinsamen Abendessen zusammenzubringen. Nun scheint völlig egal, was sich zuvor alles abgespielt haben mag. Nun sind die drei einen Schritt in Richtung Familie gegangen.

Black Box (Caja negra)


Der unglaublich stille Film vermag den Zuschauer absolut zu verwirren. Niemand weiß definitiv, wer der Mann ist, man kann es nur ahnen. Dass die meiste Zeit kaum ein Wort gesprochen wird, wirkt unnatürlich und gestelzt. Hinzu kommt, dass man dem Film scheinbar kein Konzept zugrunde gelegt hat, sondern einfach drauflos filmte - und das mit wackliger Digitalkamera, die zunehmend nerviger wird.

Black Box (Caja negra)

Die einzige Rettung im Film ist Eugenia Bassi in der Rolle der Großmutter (siehe Bild oben). Wie sie frei von der Leber über Gott und die Welt philosophiert ist einfach herrlich.


51. internationales Filmfestival Mannheim-

Heidelberg

Black Box (Caja negra)

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Fakten
Originaltitel:
Caja negra
 
ohne Kinostart in:
15.11.2002
 
Genre:
Drama
 
Regie:
Luis Ortega
 
Dieser Film wurde bewertet von:
hope(34%)
 
Texte:
hope
 
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