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Fear Dot Com


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
** - ** * * - * - 27%
 

 
Stephen Dorff und Natasha McElhone scheinen 98 Minuten lang nach etwas Licht und dem Sinn in dieser Geschichte zu suchen.

FearDotCom
Die Ermittler: Terry (Natasha McElhone) vom Gesundheitsamt und
Detective Reilly (Stephen Dorff).


Ein Mann stirbt auf einem U-Bahnhof. Seine Augen sind schreckerfüllt und bluten. In der Hand hält er ein Buch, dass er selbst geschrieben hat. In dem Buch erzählt er von der Möglichkeit, dass sich negative Energien in einem Rechnernetzwerk oder dem Internet verselbstständigen könnten...

FearDotCom
Die Opfer sind schon gruselig, bevor sie tot sind...

Wenig später sterben ein Student und seine Freundin. Da auch hier die Augen bluten, rechnet der untersuchende Detective Reilly (Stephen Dorff) mit einem Virus und zieht eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes hinzu. Doch Terry (Natasha McElhone) kann nur feststellen, dass es kein Virus ist. Die Obduktion ergibt bei allen Toten die Todesursache Schlaganfall. Eine weitere Gemeinsamkeit sind zerstörte Computer. Mit Hilfe einer Computerspezialistin stellt Reilly fest, dass alle Opfer genau 48 Stunden nach Besuch der Site fear.com gestorben sind. Als auch noch Terrys Chef im Gesundheitsamt Opfer der Fear-Site wird, bleibt nur noch ein Ausweg: Obwohl Terry ihn bekniet, es nicht zu tun, wagt Reilly den Selbstversuch – und gemeinsam mit Terry versucht er dann in einem Wettlauf mit der Zeit, das Rätsel in 48 Stunden zu lösen.

FearDotCom


Das hatten wir doch alles schon einmal, oder? Richtig – irgendwie erinnert das Ganze an „Ring“... Offenbar scheint es einem Produzenten schlau vorzukommen, ein gruseliges Drehbuch verfilmen zu lassen, wenn er es selbst nicht versteht, aber etwas ähnliches schon mal ganz gut ankam. Nur so kann man sich erklären, wie derartig sinnlose Filme überhaupt entstehen können!

FearDotCom ist eine Zumutung für jeden Zuschauer! Ohne jegliche Grün-Töne gefilmt – angeblich extra in Luxemburg, da man dort einfacher verfallene Fabrikanlagen bei schlechtem Wetter filmen konnte. William Malone versuchte mit einer Vielzahl klassischer Filmtricks, Angst zu erzeugen – doch wenn man derart mixt und klaut, kann das nur abstoßend wirken. Allein wegen der Hoffnung auf eine tolle Auflösung mag der eine oder der andere noch im Kino bleiben. Doch es lohnt sich nicht, darauf zu warten.

FearDotCom
Ausgerechnet dieses liebe Mädchen soll die
Personifizierung der bösen Gedanken sein...

Für alle, die nicht bis zum Ende durchhalten, machen wir hier eine Ausnahme und erklären in einem Satz, was angeblich an der Fear-Site so tödlich sein soll: Die Energie der Rachsucht einer von einem Psychopathen 48 Stunden vor laufender Internet-Kamera gequälten Frau hat sich im Internet in einer Website materialisiert und greift von dort auf die voyeuristischen Besucher über, in dem sie dem Gehirn durch Sublimationen vorgaukelt, die schlimmsten Ängste würden wahr.

Wie schon bei Malones letztem Werk (Haunted Hill) ist also auch hier „das Böse“ in Form von materialisierter Energie der mordende Gegner der Akteure. Könnte man wenigstens von überzeugenden schauspielerischen Leistungen sprechen, wäre der Film ein wenig erträglicher, doch die emotionslosen Darbietungen passen sich wunderbar in die farbleere Düsternis der Gesamtinszenierung.

FearDotCom

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Fakten
Originaltitel:
Fear Dot Com
 
deutscher Kinostart am:
17.07.2003
 
Genre:
Horror
 
Regie:
William Malone
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(27%)
 
Texte:
RS
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
21.03.2015 22:00 ZDF Neo
14.03.2014 ²) 00:40 Pro 7
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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