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Monster House


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** *** **** **** *** - ** **** 76%
 

 
Was geht da vor im Haus von Mr. Nebbercracker? Der kleine D.J., der gegenüber wohnt, ist sich sicher, dass das Haus lebt und Spielzeuge und kleine Kinder auffrist...

Monster House


D.J. ist erst 12 Jahre alt, aber schon ganz schön aufgeweckt. Tag für Tag hockt er in seinem Zimmer und beobachtet durch sein Fernrohr das Haus gegenüber, in dem Mr. Nebbercracker wohnt. Dort gehen unheimliche Dinge vor sich. Alle Kinder wissen: Der Rasen von Mr. Nebbercracker darf keinesfalls betreten werden. Sobald eines der Kinder die Warnschilder missachtet und ein Fuß oder ein Spielzeug den Rasen berührt, stürmt der unheimliche Greis aus dem Haus, kassiert das Spielzeug ein und verjagt das Kind. Und D.J. hat auch eine Theorie: Er ist sich sicher, dass das Haus lebt – doch natürlich glaubt ihm das niemand.

Monster House
Nebbercracker verjagt die Kinder...

Als sein Freund Ketschup zu Besuch ist, und dessen nagelneuer Basketball auf den Rasen von Nebbercracker fällt, haben die beiden die Gelegenheit, D.J.’s Theorie zu überprüfen... Doch sie kommen nicht weit, denn Nebbercracker stürmt aus dem Haus, um den Ball einzukassieren. Aber dann fällt er plötzlich tot um. Nun ist das Haus leer – oder doch nicht?

Nach und nach verdichtet sich bei D.J. das Gefühl, dass Nebbercracker durch sein Verhalten irgendwie verhindert hat, dass sein Haus das tun konnte, was es eigentlich vorhat: Kinder fressen! Und jetzt ist Nebbercracker fort, und Halloween steht vor der Tür – mit zahllosen Kindern, die an der Tür des Hauses klingeln werden. Es ist also höchste Zeit für einen Plan, mit dem das Haus überlistet wird...

Monster House
Wie nähert man sich diesem Haus? Die Kinder beobachten von Gegenüber...


Schon zu Beginn wird klar, dass dieser Film starke Kontraste aufweist. Sowohl die Qualität der Animation, die in Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten überzeugt, aber bei den Charakteren einen puppenhaften, wie aus Holz geschnitzten Eindruck hinterlässt, als auch bei der Synchronisation. Hier punktet nur Nebbercracker, alle anderen kindlichen Stimmen sind eher schwach – was aber angesichts des überwiegenden Spektakels auch nicht so sehr stört.

Verwendet wurde für den Film die gleiche Technik, mit der auch schon beim "Polar Express" die animierten Figuren von echten Schauspielern "bewegt" wurden. Diesmal standen u.a. Spencer Locke und Maggie Gyllenhaal vor "den Sensoren" und die beiden liehen den Figuren in der englischsprachigen Version auch ihre Stimmen.

Monster House
Ob dieser Polizist den Freunden wirklich helfen will?

Die Geschichte vom Haus, das Kinder frisst, hat etwas von einer typischen Gute-Nacht-Geschichte. Allerdings kommt das Haus durch die detaillierten Animationen (z.B. vom berstenden Holz) weitaus gruseliger rüber, als man es zunächst erwartet hätte. Hinzu kommt eine Soundkulisse, die alle Boxen des Kinosaals ausnutzt und sich durchaus auch in den Effekten sehen lassen kann. Über fast die gesamte Filmlänge legt Regisseur Gil Kenen, wohl auch angetrieben durch die Produzenten Steven Spielberg und Robert Zemeckis, seinen Schwerpunkt auf Action. Vom knarrenden, berstenden Holz bis zur Verfolgungsjagd durch die Siedlung und dem Bombenwurf vom Baukran, wird all das gezeigt, was Kinder sich in ihrer Phantasie ausmalen könnten – ohne Rücksicht auf jeden Realisismus.

Monster House hat eine Freigabe ab 6 Jahren erhalten, was grundsätzlich unverständlich ist. Kinder, die vielleicht noch nicht sehr viele Filme gesehen haben, werden angesichts der Actionszenen und Überraschungseffekte überfordert sein. Und selbst ältere Kinder sollten gut abschätzen, wie sehr sie sich gruseln wollen.

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Fakten
Originaltitel:
Monster House
 
deutscher Kinostart am:
24.08.2006
 
Genre:
Animation / Grusel
 
Regie:
Gil Kenan
 
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(76%)
 
Texte:
RS
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
25.02.2017 20:15 SuperRTL
16.03.2014 12:05 Pro 7
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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