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Endlich soll geheiratet werden – und das vor traumhafter Bergkulisse. Dazu haben Anna (Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz) die gesamte Familie eingeladen. Fortsetzung von „Der Vorname“, bei der erneut die Fetzen fliegen und einiges anders kommt als gedacht.
Inhalt:
Wird die Familie wohl diesmal ein paar friedliche Momente lang ohne Streit auskommen und die Eheschließung von Anna (Janina Uhse) und Thomas (Florian David Fitz) zur Traumhochzeit machen? Während das Brautpaar alles dafür tut und die gesamte Familie in ein Wellnesshotel in den österreichischen Alpen einlädt, weiß der geneigte Zuschauer, dass Vater Stephan (Christoph Maria Herbst) auch diesmal keine Chance auslassen wird.
Doch zunächst geht es tatsächlich für kurze Zeit auf die Piste, was wie erwartet einen chaotischen Ausgang nimmt. Anschließend bringen weder der Wellnessbesuch noch das Abendessen richtig Ruhe hinein, obwohl es diesmal sicher nicht an Stephan liegt – schließlich bewahrt er lange Ruhe, obwohl er den Verdacht hegt, dass Thomas eine Affäre hat.
Wie schon beim Vorgängerfilm vergrößert sich der Kreis durch die verspätete Ankunft einiger Protagonisten zur zweiten Filmhälfte. Diesmal sind es René (Justus von Dohnányi) und Dorothea (Iris Berben), die für neuen Zündstoff sorgen.
Zur allgemeinen Überraschung ist es aber schließlich ein Streich der Brautjungfern, der plötzlich alles auf den Kopf stellt und dazu führt, dass sich alle in einer stehengebliebenen Gondel plötzlich Vorwürfe an den Kopf werfen. An eine Hochzeit ist unter diesen Umständen natürlich nicht mehr zu denken.
Kritik:
Nach „der Vorname“ war es naheliegend, das Erfolgsensemble erneut zusammen zu bringen und zu erzählen, wie die Geschichte dieser komplizierten Familie weitergeht. Dazu durften diesmal unterschiedliche Orte zum Einsatz kommen, wobei natürlich auch wieder gegessen wurde.
Naturgemäß hat sich das gastgebende Luxushotel von seiner besten Seite gezeigt, was für das Skigebiet nicht gerade gilt. Schließlich sind ein (durch Schusseligkeit) verursachter Skiunfall im Schlepplift und eine viele Minuten lang stehengebliebene Gondel nicht gerade positive Werbung.
Wie schon im Vorgängerfilm spielen die Darsteller gut auf und erneut hat vor allem Christoph Maria Herbst die Lacher auf seiner Seite. Doch Sönke Wortmann zeigt auch eine ganz andere Seite. Da sind Frauen, die plötzlich (z.B. durch Crypto-Handel) für das Haushaltseinkommen sorgen und Männer, die Opfer von sexueller Belästigung werden. Schön ist die versöhnliche Stimmung am Ende, wenn sich alle zusammenraufen und zeigen, was es bedeutet, eine gemeinsame Familie zu sein.
Alle, die „der Vorname“ gut fanden, ihn sich aber kein zweites Mal anschauen wollten, dürften auch von „der Spitzname“ ganz gut unterhalten werden.

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Fakten |
Originaltitel: Der Spitzname
deutscher Kinostart am: 19.12.2024
Genre: Komödie
Regie:
Sönke Wortmann Länge: ca. 90 Minuten FSK der Kinofassung: ab 6 freigegeben Kinoverleih: Constantin
Dieser Film wurde bewertet von: RS(70%)
Texte: RS
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