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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | **** | **** | **** | **** | - | **** | ***** | 84% |
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Inhalt:
Zwar hat die Polizei von Zoomania genug gute Teams, doch Judy Hopps und Nick Wilde, die seit ihrem zuletzt gelösten Fall noch immer als Helden gefeiert werden, sind bereits mitten in einer Festnahme. Diese endet jedoch so wild und teils zerstörerisch, dass Chief Bogo die beiden ungleichen Ermittler in eine Team-Therapie steckt. Doch Judy ist bereits so sehr im einst so unscheinbaren Fall verwickelt, dass sie nicht locker lässt. Zudem steht eine große 100-Jahr-Feier zu Zoomanias Wetterwänden an, wo auch das Tagebuch von Ebenezer Lynxley - dem bereits verstorben Erbauer jener Wände zwischen Sahara Square und Tundratown - ausgestellt wird. Die Lynxley-Nachkommen, eine Familie von gehobenen Luchsen, lässt sich feiern, doch eine Schlange versucht nun, das Buch zu stehlen und Judy erfährt dabei, dass die Schlangen eigentlich gar nicht so böse sind, wie immer behauptet wird.
Auch durch die Bieberin Nibbles, die mit ihren Verschwörungsvideos viel zu erzählen hat, beeindruckt Judy nachhaltig. Während Fuchs Nick zwar weiterhin an Judys Seite bleibt, sieht er keinen großen Sinn in dem nun aufkommen Abenteuer. Doch dann hetzten die Luchse die Polizei und sogar den Hengst und Bürgermeister Brian Winddancer auf Judy und Nick an. Doch ein anderer Luchs der Familie Lynxley und auch die vermeintlich gefährliche Schlange Gary und auch Nibbles mischen ordentlich mit. All das stellt alsbald die Geschichte von Zoomania gänzlich auf den Kopf und könnte Judy und Nick sogar das Leben kosten.
Kritik:
Rund zehn Jahre nach dem großen Erfolg von „Zoomania“ folgt nun Teil 2, der im Prinzip nahtlos am Vorgänger ansetetzt. Man bekommt noch einmal eine kurze Rückschau auf den ersten Film und wird recht fix in die tierische Action reingeworfen. Die (natürlichen) Unterschiede zwischen den jeweiligen Tierarten und ihre entsprechenden Eigenarten werden wieder amüsant in Szene gesetzt und auch in Nebensequenzen nicht außer Acht gelassen. Manchmal verliert man dabei sogar ein wenig die Übersicht, doch die Macher um (vor allem) Regisseur und Autor Jared Bush „Zoomania 2“ verlieren am Ende nie den eigentlichen Plot aus den Augen.
Spaß macht vor allem der Ausflug in den Sumpfmarkt, wo Judy und Nick bei ihrer Flucht und den gleichzeitigen Ermittlungen auf allerhand Tiere stoßen, die einfach abwechslungsreich und unterhaltsam sind. Vor allem das Aufeinandetteffen mit Basilisk (eine Leguan-Art) Jesus, im Original vom Danny Trejo gesprochen, bleibt dabei in Erinnerung. Und die Szene mit dem tierischen Gefährt, mit welchem das Team vorher zur Reptilienbar gebracht wird, erinnert in seinem überraschenden Humor an die Szene im Amt mit dem Faultier in „Zoomania 1“ - eben einzigartig und irgendwie unerwartet.
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