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Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
***** **** ***** ***** ***** *** ***** ***** 94%
 

 
Ein Epos phantastischer Welten und unsagbarer Kreaturen findet im dritten und letzten Teil der Trilogie ein fulminantes Ende.

Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs


Auf den Schlachtfeldern in Mittelerde treffen die getrennten Gefährten sich nach und nach wieder. Alte Bündnisse werden erneuert und gemeinsam zieht man gegen den Feind in die Schlacht.

Minas Tirith, die Hauptstadt Gondors und zugleich letzte Bastion der freien Menschen, ist das Ziel von Saurons Armee. Gandalf (Ian McKellen), der versucht ist, die entmutigten Kämpfer zu motivieren, sieht sich dem verrückten Truchsess Denethor (John Noble), Vater von Boromir und Faramir, gegenüber.

Der Stadthalter will weder erkennen, dass Gondor wieder einen König braucht, noch sieht er, was sich zwischen ihm und seinem jüngeren Sohn Faramir für eine Familientragödie abspielt.

Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Denethor, der verrückte Thruchsess von Gondor hat
keine Zeit für Gnade oder Hoffnung.

In Bruchtal entscheidet sich Arwen (Liv Tyler), nicht mit den anderen Elben Mittelerde zu verlassen. Sie begibt sich zu Elrond (Hugo Weaving) und teilt ihm ihren Entschluss mit. In einer Vision sah sie selbst eine mögliche Zukunft für sich und ihren Geliebten Aragorn (Viggo Mortensen). Elrond erkennt, dass er sie nicht hindern kann, und entscheidet sich dafür, aus den Stücken des zerbrochenen Schwertes Narsil eine Klinge zu schmieden, die seinem Ziehsohn und Nachfahre Isildurs im Kampf beistehen wird.

Aragorn beginnt indes zu verstehen, dass Saurons Armeen vor Gondor auch mit Hilfe der Reiter von Rohan nicht besiegt werden kann. Gemeinsam mit Legolas (Orlando Bloom) und Gimli (John Rhys-Davies) begibt er sich in den weißen Bergen auf den Pfad der Toten. Die Geister derer, die Isildur Treue schworen und dann ihren Eid brachen, wurden an den finsteren Ort verbannt und nur der rechtmäßige Thronerbe vermag sie zu erlösen. Mit der Geisterarmee an seiner Seite zieht Aragorn in den Kampf.

Während sich alle Gefährten um Gondor bemühen, kämpfen die beiden Hobbits Frodo und Sam immer mehr mit den ihnen aufgebürdeten Lasten. Frodo leidet mit jedem Schritt mehr unter der Last des Rings, der die Nähe des dunklen Herrschers fühlt. Jedes Mittel ist ihm Recht, um in Saurons Hände zu gelangen. Smeagol, der ihr Führer nach Mordor ist, verfolgt seinen eigenen Plan. Mit einer List gelingt es ihm, einen Keil zwischen die beiden Freunde Frodo und Sam zu treiben. In einer Höhle stellt Gollum dem Hobbit eine tödliche Falle.

Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Gemeinsam mit den Reitern aus Rohan ziehen die
Gefährten in die Schlacht um Minas Tirith.


Jeder der drei Teile hat seine Stärken und Schwächen. Im Anbetracht der Story ist der dritte Teil sicherlich das, was man als "rundes" Ende bezeichnen kann. Er vereint die getrennten Handlungsstränge und löst einige Rätsel.

Die Schauspieler blühen in ihren Rollen auf und harmonieren miteinander im Wechselbad der Gefühle und Eindrücke, die dem Betrachter vermittelt werden. Ian McKellen zeigt in seinem Kampf für Gondor, dass er nicht der alte Zauberer ist, den man gerne in ihm sehen möchte, sondern mindestens genau so schnell und sicher mit Stab und Klinge wie mit der Zunge ist. Gleiches gilt auch für die beiden Auenländer Merry (Dominic Monaghan) und Pipin (Billy Boyd), die selbst zu Kämpfern für die Freiheit heranwachsen.

Keiner der Charaktere bleibt unbeteiligt und ohne Veränderung. Wer auch immer sich auf den Weg des Ringes begab, wird durch die Geschehen in Mittelerde verändert und bekommt vor Augen geführt, wie nahe Gewinn und Verlust beieinander liegen können.

Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Arwen teilt Elrond ihren Entschluss mit, für ihre Liebe in Mittelerde zu bleiben.

Die von WETA geschaffenen Effekte lassen sich - wie nicht anders zu erwarten war - gut ansehen. Unglaubliche Schlachtszenen zeugen von den unzähligen Stunden in denen Maskenbildner und Techniker für die Wirkung gearbeitet haben.

Peter Jackson schuf mit seiner Trilogie ein cineastisches Epos, das in absehbarer Zeit wohl kaum angetastet werden wird. 7 Jahre harte Arbeit verbergen sich in dem fast 10-stündigen Meisterwerk, dass mit "Die Rückkehr des Königs" bündig schließt.

Ohne jeden Zweifel ist es trotz der unheimlichen Spielzeit nicht möglich gewesen, die gesamte Fülle der in der Romanvorlage verwendeten Eindrücke zu verarbeiten, was in gewisser Weise besonders im dritten Teil auch seine Schattenseiten hat. So wird dem Zuschauer beispielsweise im Großen und Ganzen vorenthalten, was mit Saruman in Isengard geschehen ist. Auch andere Kleinigkeiten bleiben außen vor. Wer die Extended Version von "Die Gefährten" und "Die zwei Türme" auf DVD gesehen hat, wird wissen, wie wichtig diese Kleinigkeiten zum Verständnis der Handlung beitragen. So bleibt abzuwarten, welche Szenen uns in etwa einem Jahr nachgereicht werden, um nochmals Geld in die Kassen zu treiben.

Fazit: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs - ist, wie er sein sollte. Kein Film, der für sich allein steht, sondern das Ende einer phantastischen Reise.

Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Frodo wurde von Smeagol in die Höhle geführt und
ahnt, dass es hier nicht mit rechten Dingen zu geht.

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Fakten
Originaltitel:
Lord of the Rings: The Return of the King
 
deutscher Kinostart am:
17.12.2003
 
Genre:
Fantasy-Abenteuer
 
Regie:
Peter Jackson
 
Dieser Film wurde bewertet von:
DJMK(94%)
 
Texte:
DJMK
 
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TV-Termine

DatumUhrzeitSender
26.12.2016 20:15 Pro 7
20.12.2015 13:55 Sat.1
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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