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Happy Deathday


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
*** *** *** ** ** * *** *** 51%
 

 
Tree (Jessica Rothe) erlebt ihren Geburtstag jeden Tag neu. Nur leider besteht der Tag daraus, dass sie im Verlauf des Tages ermordet wird. Sie muss den Mörder finden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Murmeltier-Slasher mit komödiantischen Anteilen - leider mit angezogener Handbremse und sehr flach.

Happy Deathday


Tree (Jessica Rothe) wacht morgens nach einer durchzechten Nacht bei ihrem Kommilitonen Carter (Israel Broussard) auf. Sie kann sich nur schwer an die Geschehnisse der Nacht erinnern und flieht überstürzt aus dem Zimmer. Später am Abend, auf dem Weg zu einer Party, wird sie schließlich von einem Unbekannten mit Maske ermordet.

Im selben Moment, in dem sie stirbt, wacht sie wieder im Zimmer des Kommilitonen auf. Sie hält den Mord für einen Albtraum, merkt aber im Laufe des Tages, dass sie alle Erlebnisse aus diesem vermeintlichen Traum erneut erlebt.

Nachdem sie bereits mehrmals ermordet wurde, vertraut sie sich Carter an. Dieser gibt ihr den Tipp, dass sie den Mörder finden muss, um aus dieser Zeitschleife zu entkommen. Er mutmaßt außerdem, dass der Mörder sich bewusst diesen Tag ausgesucht hat, da Tree Geburtstag hat.

Happy Deathday
Happy Birthday, Tree. Happy Birthday, Tree. Happy Birthday, Tree. Happy Birth...

Tree verfolgt also die möglichen Verdächtigen, um endlich aus dieser Zeitschleife zu entkommen. Dabei merkt sie auch, dass sie mehr für Carter empfindet, als sie am Anfang gedacht hat.


Christopher Landon hat hier dem bekannten Vorbild Murmeltier eine Maske aufgezogen und es zu einem fiesen Slasher-Mörder mutieren lassen. Das ist ihm in weiten Teilen auch ganz gut gelungen. Gerade der Slasheranteil des Films ist auch seine große Stärke. So hat der Mörder eine Vielzahl von Möglichkeiten, Tree umzubringen und nutzt diese auch unverhohlen aus. Wobei das Highlight hier wohl der Mord in dem Polizeiwagen ist.

Happy Deathday
Das "Murmeltier" trägt eine Maske.

Gleichzeitig hat Landon versucht, komödiantische Anteile einzubringen. Hier hakt es aber leider an vielen Stellen. So sind die Witze allesamt vorhersehbar und zum Teil auch einfach zu zotig. Das ist schade, da er ab ca. Minute 40, wenn Tree realisiert, dass sie eh nichts falsch machen kann, da der Tag sich ständig wiederholt, aufdreht und gegen alle Regeln und Konventionen verstößt. Aber eben mit angezogener Handbremse und sehr flach.

Jessica Rothe spielt dabei die langsam verzweifelnde Tree souverän glaubhaft. Blasser dagegen sind die Nebendarsteller, die keine Möglichkeit haben, ihren Rollen entsprechenden Tiefgang zu geben. Wie man das richtig macht, sieht man an Wes Cravens „Scream“.

Happy Deathday
Es gibt kein Entkommen!

Für Leute, die sich für das Thema „Zeitschleife mit Horror“ interessieren, sei noch der Film „Triangle“ genannt. Hier wird auf den Komödienanteil komplett verzichtet.

Die Extras auf der Blu-ray sind angenehm umfassend. Neben der obligatorischen Trailershow gibt es noch einige entfallende Szenen und, was immer besonders viel Spaß macht, ein alternatives Ende. Diese sind jedoch nicht synchronisiert, sondern mit Untertitel.

Als Quintessenz lässt sich sagen, dass man bei dem Film nicht viel falsch machen kann. Er ist eine nette Unterhaltung, die sich durch den Slasheranteil abhebt.

Happy Deathday

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Fakten
Originaltitel:
Happy Death Day
 
deutscher Kinostart am:
16.11.2017
 
auf DVD/Blu-ray/VoD ab:
22.03.2018
 
Genre:
Horror / Slasher-Komödie
 
Regie:
Christopher Landon
 
Dieser Film wurde bewertet von:
AL(51%)
 
Texte:
AL
 
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