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Resident Evil: The Final Chapter


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** **** **** **** **** *** ** **** 79%
 

 
„Mein Name ist Alice und dies ist meine Geschichte“ - Erneut ist Milla Jovovich alias Alice auf den Leinwänden zu sehen, und abermals erwartet man einen Zombie-Actionfilm für Fans mit eher flacher Handlung, dafür umso mehr fliegenden Kugeln und hungrigen Untoten.

Resident Evil: The Final Chapter


Auch "The Final Chapter" beginnt, wie jeder Teil zuvor, mit der Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse. Alice erläutert, was mit den Menschen infolge des Kontaktes mit dem T-Virus geschah, wer ihn freisetzte und warum sie selbst so besonders ist.

Alice irrt also in der postapokalyptischen Zombiewelt der ehemaligen USA umher. Plötzlich erwacht ein Mischling aus Fledermaus und Drache mit dem uns bekannten Zombiemund, der vier Tentakel in sich beherbergt und dieses Monster hat überaus großen Hunger auf unsere Protagonistin.

Auch das ist in den Resident Evil Filmen üblich: Es muss immer ein noch größeres Monstrum auf Alice warten und es steigert sich von Teil zu Teil. Somit musste es in "The Final Chapter" eben fliegen können, alles andere gab es ja schon. Dies deutete sich ja bereits im vorherigen Teil an.

Nach einem harten, aber dennoch souverän geführten Kampf meldet sich die Red Queen zu Wort. Ja, es gibt sie noch! Dieses Mal scheint sie jedoch auf der guten Seite zu stehen. Sie hat einen Antivirus geortet, welcher durch die Luft übertragbar ist und somit das Ende der Apokalypse bedeuten würde.

Resident Evil: The Final Chapter
Alice (Milla Jovovich) ist bereit für den Kampf

Leider ist dieses Antivirus in den Händen von Wesker (Shawn Roberts) und dieser versteckt sich in Racoon City. In den Hive (dort wo alles begann) muss Alice also fahren und das noch innerhalb von 48 Stunden. Nach Ablauf des Countdowns wären nämlich die letzten Bastionen der Menschen auf dem gesamten Planeten endgültig von Zombies überrollt und somit alles menschliche Leben zerstört.

Durch die Kontaktaufnahme mit der Red Queen weiß aber nun auch die Umbrella Corporation, dass Alice nicht tot ist. Es kommt ziemlich schnell zu einer Zusammenkunft zweier Totgeglaubter, denn auch Dr. Alexander Isaacs (Iain Glen) kehrt furios in die Zombiewelt zurück.

Er kann Alice gefangen nehmen und schleift sie hinter seinem Riesenpanzer her, gefolgt von einer ganzen Zombie-Armada. Selbstverständlich nicht lange, denn auch aus dieser heiklen Lage kann sie sich recht spektakulär befreien.

Angekommen in Racoon City trifft Alice auf Menschen, die am Rande des Bombenkraters eine kleine Festung errichtet haben und sich eher schlecht als recht am Leben halten. Hinzu kommt noch, dass die Umbrella Corp. unbedingt auch die letzten lebenden Menschen töten will. Weshalb, klärt sich tatsächlich am Ende des Films auf.

Somit fahren zwei riesige gepanzerte Fahrzeuge mit Kanone und MG mit Vollgas auf die Festung zu. Ihnen folgen abertausende hungrige Zombies. Innerhalb kürzester Zeit und mit sehr begrenzten, ja fast schon mittelalterlichen Mitteln schaffen es Alice und die Menschen, eine Verteidigung aufzubauen, die nahezu alle Zombies erledigt.

Doch der Countdown läuft. Da Alice den Menschen so unterstützend zur Seite stand, sind nun auch alle bereit, sie in den Hive zu begleiten. Jedoch ist es ein brutaler Weg bis ins Zentrum des Hives. Unter anderem Zombie-Hunde, ein Riesenventilator und ein mit Wärmebildaugen und Reißzähnen ausgestatteter Skelettzombie läuten actionreich das Finale im Hive ein.

Alice muss - war ja klar - nach ganz unten ins Herz des Hives, um dort ihren Widersachern, allen voran Wesker, den Garaus zu machen. Das Ende ist dann selbst auch für Fans der gesamten Filmreihe überraschend aufklärend. Es ist, wie im Titel angekündigt, tatsächlich das letzte Kapitel (für diese Geschichte...).

Resident Evil: The Final Chapter
Nach der Schlacht ist vor der Schlacht: Alice (Milla Jovovich) und ihre Mitstreiter: Michael (James Fraser), Christian (William Levy), Claire Redfield (Ali Larter) und Doc (Eoin Macken), v. l.


Die Erwartung an den bereits sechsten Teil der Adaption des gleichnamigen Videospiels war nach dem in meinen Augen schwachen fünften Teil nicht sehr hoch, da bereits dort die Vermutung aufkam, das Thema sei nun völlig ausgelutscht. Man wird jedoch eines Besseren belehrt.

„Resident Evil: The Final Chapter“ ist definitiv einer der besseren Teile, da die sowieso flache Story nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Stattdessen sehen wir mehr Action und tolle Stunts.

Milla Jovovich ist erneut überzeugend in ihrer Paraderolle und wirkt um kein Jahr gealtert, was wieder einmal gute Stunts und athletische Szenen beweisen.

Resident Evil: The Final Chapter

Die Filmmusik ist gut auf die Geschehnisse abgestimmt. Es gibt keinerlei unnötigen Dialoge oder Szenen, die sich wie Kaugummi ziehen würden. Der Film wirkt wie aus einem Guss. Klar ist auch, dass es schon notwendig ist, die vorherigen Teile gesehen zu haben, um das Gesamtbild zu verstehen. So für sich gesehen, ohne Vorkenntnisse, ist es schwer, trotz Einleitung von Alice, alle Geschehnisse zu verstehen.

Den wahren Fans eröffnet sich am Ende ein tolles Gesamtbild, um auch die vorherigen Filme vollständig nachzuempfinden.

Resident Evil: The Final Chapter

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Fakten
Originaltitel:
Resident Evil: The Final Chapter
 
deutscher Kinostart am:
26.01.2017
 
Genre:
Action / Science-Fiction
 
Regie:
Paul W. S. Anderson
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Sören(79%)
 
Texte:
Sören
 
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