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Ghostbusters (2016)


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
*** *** *** **** **** - * *** 64%
 

 
Das Franchise-Reboot mit Kristen Wiig und Melissa McCarthy funktioniert nur für Zuschauer, die den Kult-Faktor der ersten beiden Filme nicht kennen. Ansonsten scheitert der ehrenwerte Versuch, technisch und atmosphärisch an die Vorgänger anzuknüpfen am gnadenlosen Nonsens-Geplapper der Hauptfiguren.

Ghostbusters (Neuauflage)


Das Schicksal führt die Wissenschaftlerinnen Erin (Kristen Wiig), Abby (Melissa McCarthy) und Jillian (Kate McKinnon) sowie die U-Bahn-Fahrkartenverkäuferin Patty (Leslie Jones) genau zu dem Zeitpunkt zusammen, als der verrückte Hotel-Hausmeister Rowan (Neil Casey) damit beginnt, Geister in die Menschenwelt eintreten zu lassen. Für die Freundinnen ist dies die Gelegenheit, endlich zu beweisen, dass ihre Forschungen einen Sinn ergeben und ihre technologisch weit ausgereiften Spielzeuge zu einem höheren Zweck zu gebrauchen sind. Doch dem Berufsskeptiker Martin Heiss (Bill Murray) gilt es auch noch den Bürgermeister (Andy Garcia) und seine Assistentin Lynch (Ceily Strong) zu überzeugen, damit die Ghostbusters ihre Arbeit aufnehmen können. Zum Glück können sie ein weiteres Problem sehr schnell lösen: Den vakanten Job der Empfangsdame besetzt der mit allen hierfür nötigen Talenten bestens ausgestattete Kevin (Chris Hemsworth).

Ghostbusters (Neuauflage)
Chris Hemsworth als "Empfangsdame".


Viel Potential aus dem leider wenig gemacht wurde. Während die ersten Geistererscheinungen tatsächlich atmosphärisch in Szene gesetzt werden, zeigt schon Kristen Wiigs eröffnende Szene, wohin die Reise gehen wird: Primär geht es um albernen Klamauk, den sich die Hauptcharaktere in den allermeisten Szenen hingeben. Da helfen auch einige vermeintlich coole Ideen, wie die Besetzung von Chris Hemsworth als dumme Empfangsdame und Bill Murray als Skeptiker wenig, denn selbst hier zünden die allermeisten Gags nicht oder sind schon vom Ansatz her so unlustig, dass man nur müde gähnen möchte. Ob es an Melissa McCarthy und ihrem Ruf lag? An vielen Stellen könnte man das vermuten, wenn offensichtliche Inhaltsleere in weiteren und noch weiteren Dialogschleifen ausgedehnt wird. Ist also an diesem Film alles nur schlecht? Auch wenn ich hier als Fan der Originalfilme „Ja!“ schreien möchte, stellt man doch fest, dass für Zuschauer, die nur diese Ghostbusters-Fassung kennen, die Faszination des Themas einigermaßen rüberkommt und selbst Action und Spannung noch ganz gut funktionieren.

Ghostbusters (Neuauflage)
Guess who's baaahaaaack!

Ghostbusters (Neuauflage)

Ghostbusters (Neuauflage)

Ghostbusters (Neuauflage)
Who you gonna... nee, lieber nicht.

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Fakten
Originaltitel:
Ghostbusters
 
deutscher Kinostart am:
04.08.2016
 
Genre:
Komödie / Action
 
Regie:
Paul Feig
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Frank (66%), RS (63%)
 
Texte:
RS
 
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