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Französisch-belgisch-marokkanisches Drama, Romanverfilmung von François Ozon mit Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin und Denis Lavant: Im Algerien der 1930er Jahre führt der Franzose Meursault ein zurückgezogenes Leben und das geprägt von emotionaler Gleichgültigkeit gegenüber seiner Umwelt. Weder gesellschaftliche Normen noch persönliche Beziehungen scheinen ihn zu berühren - selbst der Tod seiner Mutter lässt ihn kalt. Bereits am Tag nach der Beerdigung beginnt er eine Affäre mit der ehemaligen Kollegin Marie, ohne innere Regung oder Bindung. Erst die Bekanntschaft mit seinem Nachbarn Raymond, der in zwielichtige Machenschaften verstrickt ist, bringt Bewegung in sein Leben. Durch diese Verbindung gerät Meursault nämlich auf einen dunklen Weg, der ihn schließlich zwingt, seine Haltung zu sich selbst und zu anderen Menschen zu hinterfragen.
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