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leer 007 - Man lebt nur zweimal


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
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Im Weltraum scheint der Teufel los und eine atomare Auseinandersetzung zwischen den Großmächten droht. James Bond (Sean Connery) aber ahnt, dass SPECTRE dahinter steckt und macht nun Japan unsicher - vorher aber muss er selbst sterben... Hochwertig inszenierte aber doch recht durchschaubare Geschichte, wo der heimliche Star der ostasiatische Inselstaat ist.

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Man lebt nur zweimal - das gilt auch für James Bond.


Ein Raumschiff-fressendes Ungetüm macht das All unsicher. Dabei entführt das merkwürdige Ding bemannte Raumfahrtzeuge sowohl von den USA als auch von der Sowjetunion. Beide Großmächte machen sich natürlich gegenseitig Vorwürfe und eine atomare Auseinandersetzung scheint unausweichlich. Die britische Regierung jedoch glaubt, dass die eigentlichen Verantwortlichen ganz wonanders sitzen.

Derweil wird in HongKong der Geheimagent James Bond (Sean Connery) kaltblütig ermordet! So scheint es jedenfalls, denn direkt nach seiner Seebestattung landet 007 sehr lebendig in einem U-Boot der britischen Marine, wo er von M (Bernard Lee) seine Instrukationen erhält. Bond muss nun nach Japan, denn irgendwo dort scheint der Raumschiff-Fresser gelandet zu sein.

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Wer steckt wohl hinter dem Raumschiff-fressenden Ungetüm?

Vor Ort trifft Bond dann alsbald auch auf seine Kontaktperson (Akiko Wakabayashi) und später dann auch auf Tiger Tanaka (Tetsuro Tamba), welcher als Chef des japanischen Geheimdienstes dem britischen Top-Agenten mit Rat und Tat zur Seite steht.

Bei seinen Ermittlungen landet Bond schnell bei Osato Chemicals - einem Großkonzern, geführt von Mr. Osato (Teru Shimada) und dessen rechter Hand Helga (gespielt von der Deutschen Karin Dor). Doch natürlich dient Osato nur als Strohman und 007 wird alsbald klar, dass SPECTRE hinter den gefährlichen Ereignissen im Weltall steckt. Doch die Frage ist, von aus die Geheimorganisation unter der Führung von Nummer 1, Ernst Stavro Blofeld (Donald Pleasence), ihre perfiden Pläne ausübt und wie James Bond zusammen mit dem japanischen Geheimdienst dem Treiben ein Ende setzen kann...

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Helga Brandt (Karin Dor) ist die gefährliche rechte Hand von Mr. Osato (Teru Shimada).


“Man lebt nur zweimal“ ist jener Film, wo Bond von den Toten aufersteht, um erst einmal unauffällig im damals schon schönen Japan zu ermitteln. Der ostasiatische Inselstaat ist für mich hier auch der heimliche Star dieses fünften Bondfilms mit Connery in der Hauptrolle. Seien es die Sumoringer-Szenen, oder gewisse Eheschließungen und Trauermärsche - die Traditionen geben hier einen schönen Touch neben den beeindruckenden Küstenaufnahmen. Und inmitten all dem die Moderne, vor allem das Gebäude von Osato Chemicals aber auch Rückzugsorte, an denen der japanische Stil mit moderner Technik verknüpft werden... charmant.

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Bond (Sean Connery) lernt japanische Kampfkunst.

Die Produktion des Films selbst ist für die 1960er Jahre einmal mehr außergewöhnlich und die Darsteller sind allesamt gut dabei. Die Geschichte selbst beginnt vielversprechend, doch so schnell wie James Bond klar wird, dass SPECTRE hinter allem steckt, so schnell scheint auch die Spannung dann schon wieder raus und man scheint sich seitens der Autoren vor allem auf die Darsteller, die Inszenierung und eben auf das Ambiente zu verlassen... denn wie sagte 007 selbst so schön: „In Japan war ich noch nie.“ Und ja, das bedeutet für Bond den (vorgetäuschten) Tod, dann wird er als Japaner (mehr schlecht als recht) umgeschminkt und dann darf er noch eine Japanerin (vorgetäuscht) ehelichen...

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Der gut versteckte Weltraumbahnhof von SPECTRE.

Fassen wir zusammen: Der Name des Streifens ist heute oft bekannter als die Story selbst. Gesungen wird der Titelsong von Sinatras Tochter Nancy, die vor allem eben in den 1960ern ihre Hochzeit hatte und somit gut passte. Auch gilt der Brite Donald Pleasence bei vielen Fans als einprägsamster Blofeld-Darsteller. Schade, dass beim sechsten Connery-Film als 007 dann Charles Gray als Blofeld auftaucht, wurde Grey doch gerade erst in diesem Film in einer Nebenrolle erstochen... Aber so genau nahm man es damals eben nicht. Auch soll SPECTRE hier durch eine nicht näher genannte Großmacht (also China) unterstützt worden sein, was die politischen Sticheleien schon damals irgendwie gut aufzeigte. Dennoch gilt: „Man lebt nur zweimal“ kann man sehen, doch gehört dieser Film sicher nicht zu den einprägsamsten Bond-Klassikern. Für Japan-Liebhaber oder -Interessierte wäre der Streifen aber einen Versuch wert... und das eigenwillige Fluggerät von Q (Desmond Llewelyn) sollte man sich auch nicht entgehen lassen. PS: Auch die dreisten Aussagen über Frauen hier sollte man gesehen haben.

James Bond 007 - Man lebt nur zweimal

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Fakten
Originaltitel:
You only live twice
 
deutscher Kinostart am:
14.09.1967
 
Genre:
Spionage-Abenteuer
 
Regie:
Lewis Gilbert
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Conway(74%)
 
Texte:
Conway
 
Bilder wurden bereitgestellt von:
Twentieth Century Fox
 
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007 - Man lebt nur zweimal
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007 - Goldfinger (Jan 1965)
007 - Feuerball (Dez 1965)
007 - Man lebt nur zweimal (1967)



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