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| Länge | Unterhaltung | Spannung | Action | Musik | Erotik | Anspruch | Eindruck | Gesamt |
| **** | *** | ** | ***** | *** | * | ** | *** | 71% |
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Inhalt:
Gerade arbeiten die Handlanger von SPECTRE an einer Reihe von Doppelgängern für Ernst Stavro Blofeld (diesmal Charles Grey), da dringt James Bond (Sean Connery) auch schon in das Laboratorium ein und nimmt Rache am Tod seiner Frau Tracy (Story im vorherigen Film mit George Lazenby geschehen). Bond glaubt nun, Blofeld endgültig beseitigt zu haben und wird nun direkt vom MI6 auf einen neuen Fall angesetzt:
Nach vielem hin und her transportiert Bond die gefunden Diamanten in die USA, wo er sogar auf den ihm gut bekannten CIA-Agenten Felix Leitner (Norman Burton) trifft. Doch die Ereignisse überschlagen sich und bald muss Bond sich sogar mit Tiffany Case zusammentun. Irgendwie müssen sie herausfinden, was der extrem zurückgezogen lebende Milliardär Willard Whyte (Country-Star Jimmy Dean) mit allem zutun hat... Kritik:
Irgendwie merkt man direkt, dass ein neues Jahrzehnt begonnen hat. Die 1970er gehen eben auch am bekannten Roman-Agenten nicht vorbei. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass vor diesem vorerst letzten 007-Film mit Sean Connery der nur einmal eingesetzte George Lazenby als James Bond zu sehen war und sich seither wieder viel getan hat. Dass ein Bond-Darsteller scheinbar so simpel zu ersetzen war, erklärt sich vielleicht auch mit dem damaligen Umgang der Filmemacher bzgl. der 007-Filme - denn das war auch der Grund, warum die Rolle des fiesen Blofeld erneut ein neues Gesicht erhielt - sprichwörtlich...
Manche Leute behaupten übrigens, dass man Connery hier anmerkt, dass er kaum noch Lust auf die so berühmte Rolle hatte. Mir fiel das jedoch weniger auf, es wäre mir aber auch egal, denn ich finde, dass der Schotte hier auch noch einmal gut funktioniert. Es ist eher die Geschichte selbst, die sich nun vor allem in Las Vegas abspielt, und der europäische Charme trotz Drehorten wie Amsterdam ewas verloren geht. Sicher, James Bond muss am Ende weltweit seine Geheimdiensttätigkeit ausüben, aber irgendwie ist hier doch zu viel Hollywood für mich drin. Die interessanten Orte in der Glücksspielstadt und Umgebung sorgen zumindest nicht direkt für Langeweile und trotzdem fängt hier schon eine gewisse Art von Humor an, die bei mir noch nicht so ganz zünden wollte. Da sind die kommenden 007-Filme mit Roger Moore in den 1970ern doch gewitzter, wobei das widerum sicherlich an der anderen Darstellung der britischen Titelfigur dann liegt.
Letztendlich ist auch dieser Streifen nicht schlecht und da wir alle bereits wissen, dass Connery noch ein finales Mal in ein paar Jahren zu sehen sein wird, geht “Diamentenfieber“ auch nicht als sein letztes Bond-Werk in die Filmannalen ein... aber sicherlich als der Film, der nicht sonderlich der Rede wert ist. Die beiden Auftragskiller Mr. Wint und Mr. Smith und der coole Mondbuggy bleiben da noch eher in Erinnerung.
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