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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit


Länge Unterhaltung Spannung Action Musik Erotik Anspruch Eindruck Gesamt
**** *** **** **** **** ** **** ***** 89%
 

 
In der Zukunft werden die X-Men von Robotern gejagt. Um der Ausrottung zu entgehen, muss Wolverine (Hugh Jackman) in die 70er zurückreisen, um den Erbauer zu stoppen. Eine gelungene und logische Zeitreise mit der ultimativen Ansammlung aller beliebten X-Men-Charaktere und ordentlicher Action, um die Reihe wieder anzuschubsen.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit


In einigen Jahren kämpfen die einst erbitterten Feinde Professor X (Patrick Steward) und Magneto (Ian McKellen) gemeinsam, denn neue Feinde jagen und einen sie: die Sentinels. Weil sich die Regierung in den 1970ern von den Mutanten bedroht fühlte, ließ sie diese Kampfroboter mit X-Fähigkeiten von Dr. Bolivar Trask (Peter Dinklage) bauen. In der Zukunft sind diese so stark und viele geworden, dass die Mutanten fast ausgerottet sind. Nur eine kleine letzte Gruppe um X, Magneto, Wolverine (Hugh Jackman), Storm (Halle Berry), Iceman (Shawn Ashmore), und Kitty Pryde (Ellen Page) konnte sich bisher vor ihnen retten.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Ihre letzte Chance besteht darin, Kittys Fähigkeiten zu nutzen: sie kann das Bewusstsein anderer in die Vergangenheit schicken – eigentlich nur wenige Wochen. Weil Wolverine mit seinen Selbstheilungskräften als einziger überleben kann, 50 Jahre in die Vergangenheit gebracht zu werden, meldet er sich freiwillig. Kitty schickt Wolverines Bewusstsein in seinen Körper der 1970er, wo er nicht nur die entzweiten Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lensherr (Michael Fassbinder) wieder zusammenbringen muss, sondern auch Mystique (Jennifer Lawrence) davon abhalten, Dr. Trask zu töten. Doch in der Zukunft greifen die Sentinels bereits wieder an und es bleibt ihnen nicht mehr viel Zeit…

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit


Bryan Singer, der Regisseur von "X-Men" und "X-Men 2", kehrt zu seiner Filmreihe zurück. In den vergangenen 11 Jahren haben einige andere an einer Fortsetzung, zwei Wolverine-Spin-Offs und einem Prequel der X-Men-Reihe gearbeitet, während Singer "Superman Returns" und "Jack and the Giants" drehte (die weniger erfolgreich waren). Die Besetzungslisten lasen sich bei X-Men-Filmen ja schon immer wie ein Who-is-Who Hollywoods, aber durch die Zeitreise verknüpfen Singer und seine Autoren nun die ersten Filme mit dem Prequel "X-Men: Erste Entscheidung". Dadurch bringen sie alle wichtigen Charaktere in beiden Zeitschienen ein, was den neuen, siebten Teil "Zukunft ist Vergangenheit" noch sexyer macht. "X-Men" war ein Wegbereiter für die modernen Superheldenfilme, aber seit "X-Men – Der letzte Widerstand" gingen immer mehr Zuschauer verloren. Andere Superhelden wie Iron-Man, Spider-Man oder Nolans Batman-Reihe scheinen den X-Men den Rang abgelaufen zu haben. Darum wird offensichtlich alles aufgefahren, damit dieser Film auch ja erfolgreich wird.

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Selbstverständlich reicht es für einen guten Film nicht, namhafte Stars heranzukarren. Nein, auch die Geschichte und Darbietung müssen stimmen. Dass die Produktion auf demselben hervorragenden Level wie die vorherigen Filme ist, davon werden Kinogänger zu Recht ausgehen. Auch bei der Geschichte können sich Fans darauf freuen, dass Regisseur Singer wie auch bei seinen ersten beiden X-Men-Filmen Action und geniale Sci-Fi/Fantasy-Elemente auf ein intelligentes, menschliches Fundament stellt. Durch die Zeitreise in die 70er wirkt der Film auch angenehm gemischt: einerseits futuristisch, andererseits retro – wobei die Sentinels anachronistisch modern aussehen (eher wie "Pacific Rim" oder "Iron Man") und wie andere Technik nur mit Wohlwollen in die 70er passen. Im Gegenzug können sich Fans auf Wolverine vor seiner Adamantium-Aufrüstung freuen.

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Zeitreisen wurden ja schon vielfach erzählt, aber der erfahrene Drehbuchautor Simon Kinberg ("X-Men: Der letzte Widerstand", "Mr. & Mrs. Smith", "Sherlock Holmes") hat zusammen mit Matthew Vaughn und Jane Goldman (beide "X-Men: Erste Entscheidung", "Sternwanderer") eine logische Geschichte entworfen, die sich bemüht, nicht überfrachtet zu sein. Es muss ja nicht immer so kompliziert sein wie "Inception", gerade bei so vielen Charakteren. Trotz 131 Minuten gibt es immer noch einiges, das etwas zu kurz kommt (z.B. verschwindet Quicksilver so schnell, wie er auftauchte). Das jedoch fängt der Film insgesamt mit einem ausgewogenen Ton (von politisch, philosophisch bis humorvoll), einem flotten Tempo, ausreichend Action und einem gut koordinierten Höhepunkt auf. Vorkenntnisse des X-Men-Universums sind gewiss von Vorteil, um hier alles zu verstehen, doch auch Neulinge dürften gut unterhalten werden.

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Fakten
Originaltitel:
X-Men: Days of Future Past
 
deutscher Kinostart am:
22.05.2014
 
Genre:
Science-Fiction / Superhelden, Action-Abenteuer
 
Regie:
Bryan Singer
 
Dieser Film wurde bewertet von:
Martin(89%)
 
Texte:
Martin
 
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Synchronsprecher

SchauspielerSynchronsprecher
Hugh JackmanThomas-Nero Wolff
James McAvoyJohannes Raspe
Michael FassbenderNorman Matt



TV-Termine

DatumUhrzeitSender
13.08.2017 20:15 Pro 7
11.12.2016 20:15 Pro 7
²) Sendezeiten bis 05:00 Uhr sind in der Nacht zum Folgetag.


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